Adam Egerer

Fürther Architekt und Magistratsrat; Georg Adam Egerer, 1859–1936.

Adam Egerer, mit vollem Vornamen Georg Adam, wurde laut FürthWiki am 11. August 1859 im Haus Nummer 18 in Furthammer geboren, das damals zur Gemeinde Schönbrunn bei Wunsiedel gehörte. Furthammer ist nicht die Stadt Fürth. Als Zuzug nach Fürth nennt der Artikel den 1. Mai 1881 und verweist auf die städtische Bürgerrechtsakte Fach 18a/E 327.

Nach dem dort wiedergegebenen Verfahren beantragte Egerer am 28. Dezember 1887 das Bürgerrecht und die Erlaubnis zur Eheschließung. Der Magistrat beschloss die Verleihung am 5. Januar 1888; die Urkunde wurde am 19. Januar ausgefertigt. Am 25. Januar heiratete er in Fürth Maria Charlotte Meyner. Die Familie umfasste die Tochter Elsa und den Sohn Erhard.

Sein Architekturbüro war 1889 in der Ottostraße 6a nachgewiesen. Die spätere Nummer Ottostraße 3 beruht laut FürthWiki auf der Umnummerierung von 1890 und belegt keinen Umzug. Für 1899 nennt der Artikel eine Wohnung Karolinenstraße 9 und das Büro Friedrichstraße 20; später unterscheidet er weitere Wohnanschriften weiterhin vom Büro. Ende 1910 verkaufte Egerer das Büro an Melchior Kürzdörfer.

Das Haus der Bayerischen Geschichte bestätigt das Taharahaus am neuen jüdischen Friedhof als Werk Egerers von 1901/02. Der vorhandene Häuserdatensatz Amalienstraße 6 von 1902 nennt ebenfalls Adam Egerer; FürthWiki bestätigt diesen konkreten Werkanschluss. Als Gemeindebevollmächtigter wirkte er 1902–1913, als Magistratsrat 1913–1919; 1917/18 führte er vorübergehend ehrenamtlich das Stadtbauamt. Er starb am 21. Juni 1936 in Fürth.

Lebensdaten

Geboren: 11.08.1859 in Furthammer, damals Gemeinde Schönbrunn bei Wunsiedel. Gestorben: 21.06.1936 in Fürth.

Weitere Namensformen: Georg Adam Egerer, Adam Georg Egerer.

Belegstand und offene Fragen

Die Bürgerrechts-, Kirchenbuch- und Adressbuchangaben sind hier sekundär über FürthWiki geprüft; die dort bezeichneten Originalakten wurden nicht eingesehen. Erstnachweise im Adressbuch sind keine exakten Einzugsdaten. Die Tätigkeit am Bau der Rosenschule wird im Artikel nur vermutet und hier nicht zur gesicherten Station gemacht. Der Personenanschluss erfolgt über Vollnamen, Beruf und das konkrete Bauwerk Amalienstraße 6; keine neue Person und keine Fusion verschiedener Kerne.

Quellen

FürthWiki: Adam Egerer (Fassung 819405) · Revision 819405 vom 2026-05-25T09:50:03Z; abgerufen 18.10.2026; Versionsgeschichte: https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Adam_Egerer&action=history ; CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/; eigene gekürzte und bearbeitete Zusammenfassung, keine Bilder übernommen.

Fürth – Jüdisches Leben in Bayern · Abschnitt 1906: Taharahaus 1901/02 nach Entwurf Adam Egerers, Erlanger Straße 97.

FürthWiki: Amalienstraße 6 (Fassung 722087) · Revision 722087 vom 2025-07-25T21:21:49Z; abgerufen 18.10.2026; Versionsgeschichte: https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Amalienstra%C3%9Fe_6&action=history ; CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/; eigene gekürzte und bearbeitete Zusammenfassung, keine Bilder übernommen.

Einordnung im Melderegisterprojekt

MEL-P-0273 / FSP-000625 ↔ vorhandener Häuserkern P-adam-egerer, UUID f3f8f69a-83f3-40ab-a0c3-beea04c930a2; Amalienstraße 6 (1902), H00380, Objekt 9b2a34b1-a4f5-45d4-86e2-ab1f62802b1d. Identitätsbrücke aus Vollnamen/Beruf/Werk; Adress-/DAV-Belegstufen separat.

FürthWiki-Ergänzungen: eigene gekürzte und bearbeitete Zusammenfassung nach den oben bezeichneten Fassungen von FürthWiki-Autorinnen und -Autoren, CC BY-SA 4.0. Die Lizenzangabe bezieht sich auf diese Ergänzungen; weitere Quellen sind gesondert genannt.

Lizenz der FürthWiki-Ergänzungen: CC BY-SA 4.0

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Erweiterter Quellenabgleich: 18. Oktober 2026.