Ein Name in den Fürther Mannschaftsaufstellungen
Richard Gottinger
Überlieferter Quellenname: Gottinger (SpVgg Fürth 1956/57)
Die historischen Belege sprechen dafür, dass die Einträge zu derselben Person gehören.
Identität durch Quellen gestützt- Zeitraum der Spielbelege
- 1956–1957
- Spielnennungen
- 3Einzelbelege, keine vollständige Einsatzbilanz
Kurzbiografie
Richard Gottinger (04.06.1926–05.03.2008) stammte aus Fürth und spielte schon als Jugendlicher beim Kleeblatt. Nach einer Zwischenstation beim ASV Fürth kehrte er 1947 zurück. Als Außenläufer verband er die Mitarbeit in der Abwehr mit dem offensiven Spielaufbau.
Gottinger gehörte zur Mannschaft des Wiederaufstiegs 1949. Ein komplizierter Beinbruch im Februar 1950 unterbrach seine Laufbahn während der späteren süddeutschen Meistersaison. Nach seiner Rückkehr erreichte er 1953 beim Spiel gegen das Saarland die deutsche A-Nationalmannschaft.
Seine aktive Fürther Zeit dauerte bis 1963. Danach übernahm er Traineraufgaben, unter anderem in der Fürther A-Jugend, beim 1. FC Bamberg und bei der SG Quelle Fürth. Er ist von Rainold Gettinger zu unterscheiden, der zeitweise ebenfalls zum Fürther Kader gehörte.
Neben dem Fußball arbeitete Gottinger nach der Darstellung in FürthWiki von 1947 bis 1989 beim Jugendamt der Stadt Fürth. Dort war er in der Betreuung Jugendlicher tätig. Der Wikiartikel verweist für diese berufliche Laufbahn auf den lokalen biografischen Band „Profile aus Stadt und Landkreis Fürth“.
Namenszuordnung und Quellenprüfung
Namenszuordnung
Name im passenden Saisonkader und Personenprofil stimmen mit dem Zeitraum der vorhandenen Spielbelege überein.
Belegte Spielzeiten
Aufstellung und Spielbericht