SpVgg Fürth · Spielerbiografie

Max Appis

1945 bis 1963 (Oberliga Süd)

Geboren
09.02.1926
Gestorben
24.10.2003 in Fürth
Position
Halblinks/Spielmacher (Sturm laut DFB-Datencenter und freenet-Kader)
Fürther Zeit
1942–1943 und 1948–1961 (Jugend ab 07/1937)

Geboren 09.02.1926 in Fürth · Gestorben 24.10.2003 in Fürth · Position Halblinks, Spielmacher · In Fürth Jugend ab 1937, erste Mannschaft 1942 bis 1943 und 1948 bis 1961 · Bilanz Fürth Oberliga Süd 302 Spiele, 98 Tore; Gauliga und Landesliga nicht belegt; Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 8 Spiele, 3 Tore; DFB-Pokal 1 Spiel

Appis wuchs in Fürth auf, sein Vater Ludwig hatte schon für die SpVgg gespielt. Ab 07/1937 spielte er in der Jugend und debütierte mit 16 Jahren am 04.10.1942 in der Gauliga beim 6:0 in Aschaffenburg. 1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, ab 1944 war er dreieinhalb Jahre in England interniert. Ein Mannschaftssteckbrief von 1950 führt ihn als kaufmännischen Angestellten.

Im Frühjahr 1948 kehrte er zurück und kam noch auf 13 Oberligaspiele, den Abstieg verhinderte das nicht. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg wurde Fürth 1949/50 Süddeutscher Meister, Appis erzielte als Halblinker 8 Tore in 29 Spielen. Mit Bayern gewann er 1950 den Länderpokal, beim 6:2 im Halbfinale am 22.01.1950 traf er zweimal. 1950/51 wurde Fürth Zweiter, Appis erzielte 18 Oberligatore und in der Endrunde 3 weitere.

Beim 7:2-Derbysieg in Nürnberg am 30.09.1956 stand er in der Fürther Elf. Sein letztes Oberligaspiel bestritt er am 30.04.1961 beim 1:1 gegen den Karlsruher SC; A-Länderspiele nennt keine Quelle. Danach war er Spielertrainer bei den Würzburger Kickers und von 1962 bis 1965 beim TSV Burgfarrnbach. Nach seinem Tod am 24.10.2003 begann das Zweitligaspiel von Greuther Fürth gegen Wacker Burghausen am 02.11.2003 mit einer Gedenkminute.

VereinZeitraumLigaspieleTore
SpVgg Fürth (Gauliga Bayern)10/1942–1943nicht belegtnicht belegt
SpVgg Fürth (Oberliga Süd 1947/48)1948136
SpVgg Fürth (Landesliga Bayern)1948–1949nicht belegtnicht belegt
SpVgg Fürth (Oberliga Süd)1949–196128992
Würzburger Kickers (Spielertrainer)1961–1962––
TSV Burgfarrnbach (Spielertrainer)1962–1965––

Abweichende Quellenangaben

Oberliga Süd 302/98 laut Wikipedia, 302/97 laut worldfootball.net; der Unterschied liegt in 1947/48 mit 6 bzw. 5 Toren. Pflichtspiele für Fürth insgesamt über 600 laut Wikipedia, 601 laut der Club-Chronik von 1999 im Internet Archive. Sterbedatum und -ort nennt nur Wikipedia. Quellen: Wikipedia, worldfootball.net, Oberliga-Jahrbuch 1950/51 (Internet Archive), DFB-Datencenter, Club-Chronik (Internet Archive).

Quellenverzeichnis

Quellen aus dem überlieferten Biografienpaket, Stand 28. Oktober 2026.

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Appis
  2. https://www.worldfootball.net/player_summary/max-appis/2
  3. https://archive.org/details/50-51-fussball-oberliga-sud-gebruder-neeb
  4. https://archive.org/details/deutsche-fussball-meisterschaft-1950-adolf-vogeley-1
  5. https://datencenter.dfb.de/en/competitions/german-championship/seasons/1949-1950/teams/spvgg-greuther-furth
  6. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1949-1950/round-of-sixteen/2032279
  7. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1949-1950/quarter-final/2032288
  8. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1949-1950/0/2032291
  9. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1950-1951/group-1/2032295
  10. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1950-1951/group-1/2032300
  11. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/german-championship/1950-1951/group-1/2032303
  12. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/dfb-pokal/1952-1953/1/spvgg-greuther-furth-vfr-kaiserslautern-562907
  13. https://archive.org/details/dielegendevomclu0000bern
  14. https://www.freenet.de/sport/ergebnisse/fussball/te1787/spvgg-greuther-fuerth/vs1948-1949/kader