SpVgg Fürth · Spielerbiografie

Kurt Helbig

1945 bis 1963 (Oberliga Süd)

Geboren
26.01.1923
Gestorben
02.08.2004 (Ort nicht belegt)
Position
Läufer (Außenläufer/Mittelfeld, bei Hirschberg Mittelläufer)
Fürther Zeit
1949–1953

Geboren 26.01.1923 in Döbeln · Gestorben 02.08.2004 (Ort nicht belegt) · Position Außenläufer · In Fürth 07/1949 bis 06/1953 · Bilanz Fürth Oberliga-Süd-Spiele für Fürth nicht einzeln belegt; 9 Endrundenspiele um die deutsche Meisterschaft (1950: 3, ohne Tor; 1951: 6)

Helbig begann mit 9 Jahren beim Döbelner SC und spielte ab 1940/41 für die Männer der Sportvereinigung Döbeln, die in die Gauliga Sachsen aufstieg. Mit dem STC Hirschberg wurde er 1944 Meister der Gauliga Niederschlesien und bestritt beide Endrundenspiele als Mittelläufer. Nach Kriegsende spielte er beim FC Haidhof in der Oberpfalz, 1948/49 beim TSV Schwaben Augsburg in der Oberliga Süd. Das Oberliga-Jahrbuch 1950/51 führt ihn als Werkzeugschlosser.

Zur Saison 1949/50 wechselte Helbig zum Aufsteiger SpVgg Fürth, der auf Anhieb süddeutscher Meister wurde. In der Endrunde 1950 spielte er alle 3 Partien als Außenläufer, zuletzt am 11.06.1950 beim 1:4 im Halbfinale gegen den VfB Stuttgart. Laut dem Meisterschaftsbuch von Adolf Vogeley beherrschten Sieber und Helbig dort anfangs das Mittelfeld. 1951 wurde Fürth Vizemeister im Süden, und Helbig bestritt alle 6 Gruppenspiele der Endrunde.

1953 wechselte er mit 30 Jahren zu Viktoria Aschaffenburg, stieg 1954 aus der Oberliga ab und 1955 wieder auf. Im Sommer 1956 beendete er seine Laufbahn, später spielte er noch als Freizeitfußballer in Hörstein und Wertheim. Laut Wikipedia trainierte er von 1953 bis 1993 unterklassige Teams, darunter den FC Memmingen und 1967/68 den BC Augsburg. Helbig starb am 02.08.2004.

VereinZeitraumLigaspieleTore
Sportvereinigung Döbeln1940–1943––
STC Hirschberg1943–1945––
FC Haidhof1945–1948––
TSV Schwaben Augsburg1948–1949––
SpVgg Fürth07/1949–06/1953nicht belegtnicht belegt
Viktoria Aschaffenburg07/1953–06/1956––
SV Hörstein1958–1959––
Viktoria Wertheim1960–1961––

Abweichende Quellenangaben

Für die erste Männerstation nennt Wikipedia die Sportvereinigung Döbeln, worldfootball.net den Döbelner SC. Seine Oberligaspiele für Fürth belegt keine Quelle einzeln; worldfootball.net nennt 127 Spiele und 3 Tore für alle drei Oberligavereine zusammen. Sein einziges Endrundentor (11 Spiele insgesamt) ist keinem Jahr zugeordnet, 1950 traf er laut Vogeley nicht. Geburtsort und Sterbedatum stehen nur bei Wikipedia. Quellen: Wikipedia, Oberliga-Jahrbuch 1950/51 (Internet Archive), Vogeley: Deutsche Fußball-Meisterschaft 1950 (Internet Archive), worldfootball.net, DFB-Datencenter.

Quellenverzeichnis

Quellen aus dem überlieferten Biografienpaket, Stand 28. Oktober 2026.

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Helbig_(Fußballspieler)
  2. https://archive.org/details/50-51-fussball-oberliga-sud-gebruder-neeb
  3. https://archive.org/details/deutsche-fussball-meisterschaft-1950-adolf-vogeley-1
  4. https://worldfootball.net/player_summary/kurt-helbig
  5. https://datencenter.dfb.de/en/competitions/german-championship/seasons/1949-1950/teams/spvgg-greuther-furth
  6. https://datencenter.dfb.de/datencenter/dfb-pokal/1952-1953/1/spvgg-greuther-fuerth-vfr-kaiserslautern-562907
  7. https://datencenter.dfb.de/en/data-center/dfb-pokal/1952-1953/1/waldhof-mannheim-spvgg-greuther-furth-562918