- Geboren
- 22.09.1953
- Position
- Stürmer
- Fürther Zeit
- 07/1981–06/1983
Geboren 22.09.1953 in Trier · Position Stürmer · In Fürth 07/1981 bis 06/1983 · Bilanz Fürth 2. Bundesliga 39 Spiele, 8 Tore; DFB-Pokal 1 Spiel, 0 Tore
Leiendecker kam in Trier zur Welt; sein Bruder ist der Sänger Helmut „Helm“ Leiendecker. Bei Eintracht Trier wurde sein Talent spät erkannt. Nach der A-Jugend spielte er ab 1972 in der dritten Mannschaft und schoss dort in einer Saison 75 Tore. Neben dem Fußball arbeitete er als Bilanzbuchhalter bei Faber Sekt, heute Schloss Wachenheim.
Ab 1977 stürmte er für Eintracht Trier in der 2. Bundesliga Süd und traf laut DFB 60-mal. Nach dem Abstieg 1981 wollte er Profi bleiben und wechselte nach Fürth. Am 01.08.1981 schoss er beim 2:0 gegen Hertha BSC vor 15.000 Zuschauern am Ronhof das 1:0. In seiner ersten Saison kam er auf 27 Spiele und 7 Tore, 1982/83 nur noch auf 12 Spiele und 1 Tor. Rückblickend erzählte er laut Wikipedia von einem leistungsbezogenen Vertrag, knappem Geld und einem Trainer, der nicht auf ihn setzte.
1983 ging er zum Oberligisten Blau-Weiß 90 Berlin und stieg mit ihm 1984 in die 2. Bundesliga auf. Danach schoss er für den 1. FC Bocholt 26 Tore in der Oberliga Nordrhein. 1985 kehrte er nach Trier zurück und wurde mit der Eintracht 1987 Meister der Oberliga Südwest, scheiterte aber in der Aufstiegsrunde. Beim VfL Trier beendete er 1992 mit dem Landesliga-Titel seine Laufbahn. Laut Eintracht Trier war er 2009 weiter Bilanzbuchhalter bei Schloss Wachenheim. A-Länderspiele bestritt er keine.
| Verein | Zeitraum | Ligaspiele | Tore |
|---|---|---|---|
| Eintracht Trier III | 1972–1975 | – | – |
| VfL Trier | 1975–1977 | – | – |
| Eintracht Trier | 07/1977–06/1981 | 126 | 60 |
| SpVgg Fürth | 07/1981–06/1983 | 39 | 8 |
| Blau-Weiß 90 Berlin | 1983–1984 | 30 | 14 |
| 1. FC Bocholt | 1984–1985 | 33 | 26 |
| Eintracht Trier | 1985–1987 | 40 | 17 |
| VfL Trier | 1987–1992 | – | – |
Abweichende Quellenangaben
Für Eintracht Trier 1977 bis 1981 zählt das DFB-Datencenter 60 Tore, Wikipedia und Eintracht Trier nennen 61. Entsprechend steht seine Zweitliga-Bilanz beim DFB bei 165 Spielen und 68 Toren, in der Wikipedia bei 69 Toren. Die Fürther Zahlen 39/8 stimmen bei DFB und Wikipedia überein. Die Stationen ab 1983 und vor 1977 belegen nur Wikipedia und Eintracht Trier. Die Aussagen zur Fürther Zeit stammen aus einem Volksfreund-Artikel, der nur über die Wikipedia zugänglich war. Quellen: DFB-Datencenter, Wikipedia, Eintracht Trier, Saisonheft 1981/82 (Internet Archive).
Quellenverzeichnis
Quellen aus dem überlieferten Biografienpaket, Stand 28. Oktober 2026.
- https://datencenter.dfb.de/en/people/lothar-leiendecker/player
- https://datencenter.dfb.de/en/data-center/2-bundesliga/1981-1982/1/spvgg-greuther-furth-hertha-bsc-204476
- https://datencenter.dfb.de/en/data-center/2-bundesliga/1982-1983/38/fc-augsburg-spvgg-greuther-furth-204471
- https://datencenter.dfb.de/en/data-center/dfb-pokal/1982-1983/1/spvgg-oberfranken-bayreuth-spvgg-greuther-furth-561222
- https://datencenter.dfb.de/en/competitions/2-bundesliga/seasons/1982-1983/teams/spvgg-greuther-furth
- https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Leiendecker
- https://eintracht-trier.com/2009/12/08/bolzplatz-kicks-mit-bruder-helmut-halten-ihn-fit/
- https://archive.org/details/20250122_20250122_1854