SpVgg Fürth · Spielerbiografie

Manfred Kastl

1981 bis 1996 (2. Bundesliga, Amateurligen, Regionalliga), Teil 2

Geboren
23.09.1965
Position
Sturm
Fürther Zeit
1985–1986

Geboren 23.09.1965 in Nürnberg · Position Sturm · In Fürth 1985 bis 1986 · Bilanz Fürth Bayernliga 1985/86 30 Spiele, 17 Tore; keine Pokaleinsätze verzeichnet

Kastl begann 1971 beim TB Johannis 88 und kam über die DJK Bayern Nürnberg und den 1. FC Nürnberg zum SK Lauf. Mit Lauf wurde er 1984/85 Torschützenkönig der Landesliga und sicherte so den Klassenerhalt. Als seine Stärken nennt Wikipedia Technik und Antrittsschnelligkeit. Vor seinem Sprung in die Bundesliga arbeitete er laut Wikipedia in einer Werbeagentur.

1985 wechselte er zur SpVgg Fürth und erzielte in seiner einzigen Saison laut Wikipedia 17 Tore in 30 Bayernligaspielen. 1986 holte ihn der Hamburger SV zusammen mit seinem Fürther Mitspieler Dietmar Beiersdorfer. In der Bundesliga traf er 1986/87 laut DFB 10-mal, 1987 spielte er zudem 2-mal für die U 21. Beim 3:1 im Pokalfinale gegen die Stuttgarter Kickers am 20.06.1987 stand er in der Startelf.

Nach seinem 1:0 im Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München am 09.03.1988 wechselte er im Sommer für 2,5 Mio. DM nach Leverkusen. Mit dem VfB Stuttgart wurde er 1992 Deutscher Meister und beendete danach die Profilaufbahn, es folgten noch Stationen in Ulm und Pforzheim. Ein 1991 in Wolfschlugen gekauftes Hotel führte er selbst und baute es später zu einem Pflegeheim um. A-Länderspiele bestritt er keine.

VereinZeitraumLigaspieleTore
SK Lauf1983–19854424
SpVgg Fürth1985–19863017
Hamburger SV07/1986–06/19883717
Bayer 04 Leverkusen07/1988–06/1989266
VfB Stuttgart07/1989–06/1992598
SSV Ulm 18461992–1993279
VfR Pforzheim1993–1995246

Abweichende Quellenangaben

Die 30 Fürther Ligaspiele mit 17 Toren nennt nur die deutsche Wikipedia; die englische führt Fürth ohne Zahlen, der DFB erfasst die Bayernliga nicht. Seine Fürther Zeit bestätigt der freenet-Kader 1985/86. Den Beruf in einer Werbeagentur belegt nur Wikipedia mit einem Abendblatt-Artikel von 1986, der nicht abrufbar war. Laut Wikipedia leitete er das Hotel bis 1995 und baute es danach um, das Hamburger Abendblatt datiert den Umbau anders. Zahlen für Lauf, Ulm und Pforzheim nur laut Wikipedia. Quellen: Wikipedia, Wikipedia (englisch), DFB-Datencenter, Hamburger Abendblatt, FuPa, freenet-Kader 1985/86, DFB-Pokalfinale 1987.

Quellenverzeichnis

Quellen aus dem überlieferten Biografienpaket, Stand 28. Oktober 2026.

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kastl
  2. https://en.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kastl
  3. https://datencenter.dfb.de/datencenter/personen/manfred-kastl/spieler
  4. https://www.freenet.de/sport/ergebnisse/fussball/te1787/spvgg-greuther-fuerth/vs1985-1986/kader
  5. https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article107795699/Elf-Hamburger-Pokalhelden-und-was-aus-ihnen-wurde.html
  6. https://www.fupa.net/news/archive-sk-lauf-trennt-sich-von-manfred-kastl-102957
  7. https://datencenter.dfb.de/datencenter/dfb-pokal/1986-1987/finale/hamburger-sv-stuttgarter-kickers-561004
  8. https://datencenter.dfb.de/datencenter/dfb-pokal/1987-1988/viertelfinale/hamburger-sv-bayern-muenchen-560928
  9. https://datencenter.dfb.de/datencenter/bundesliga/1986-1987/5/bayern-muenchen-hamburger-sv-181040