Kriegsalltag in Fürth: Oktober1915
Die Rieß-Edition verbindet in diesem Ausschnitt Versorgung, Schulen und Kriegsfürsorge. Die folgenden Kurzbefunde beruhen auf dem lesbaren Editionsspiegel vom3.bis12.Oktober; die Handschrift ist ungeprüft.
1915-10-04: Papier- und Textilsammlung beginnt.
1915-10-04: Bäckereien wegen zu geringer Kartoffelzusätze beanstandet.
1915-10-04: Spendenaufruf für Gefangene in Russland.
1915-10-04: Obst aus Cadolzburg und Zautendorf. 10 Zentner; mehr als.
1915-10-07: Kasernenausbau im neuen Etat vorgesehen. 150000 Mark.
1915-10-07: Septemberausgaben: Stadt und Liebesgabenfonds. 613000 Mark gesamt.
1915-10-07: AOK-Verpflegungssatz steigt ab 01.01.1916. 2.5 Mark pro Tag.
1915-10-07: Früchtesammlung ergibt Gaben. 1290 Gaben.
1915-10-08: Schulübungen für Fliegerangriffe.
1915-10-08: Volksernährungsgesellschaft beschafft Ersatzlebensmittel.
1915-10-08: Schulsparkassen bieten Kriegsanleihscheine. 99 Mark für 200 Mark Nennwert.
1915-10-08: Zizlers Kriegswahrzeichenentwurf wird zurückgezogen.
1915-10-11: Poststelle Gustavstraße geschlossen.
1915-10-11: Kriegsinvalide besuchen Mittelschulen als Gastschüler.
1915-10-12: Dr. Heim besichtigt städtische Lebensmittelversorgung.
Die Datierung des Transports mit227Verwundeten weicht vom bisherigen Bestand ab. Der Unterschied Oktober/November bleibt offen. Aus Etatansätzen werden keine ausgeführten Bauten abgeleitet.