Metallabgabe und Glockenbeschlagnahmung
Die Archivverzeichnung AR 1 / 65 nennt Meldescheine zu Dachkupfer und einen Sitzungsbeschluss. Die Originalseiten waren nicht zugänglich; Mengen, betroffene Dächer und Einzeltermine bleiben offen.
Zwei Bildverzeichnungen ergänzen die Quellenlage zu den beschlagnahmten Kirchenglocken. Sie ersetzen keine Prüfung der Originalbilder.
A 3267: St. Michael und Auferstehungskirche
III / 473: Abfahrt der Glocken St. Michael
Ergänzung v13: Datierte Editionsbeobachtungen; Handschriftenoriginal nicht eingesehen.
1915-02-13: Volksschulen sammeln Patronenhülsen und fünf genannte Metallsorten. Aufruf, keine Sammelmenge.
Quelle: Rieß-Edition 1915, lesbarer Spiegel: https://expydoc.com/doc/8991149/1915-januar-1.-die-truppen-der-garnison-ziehen-morgens-%C3%BCb...
Ergänzung v15: Am31.August1915 berichtet die Rieß-Edition von starkem Andrang bei der Annahmestelle für Kupfer, Messing und Nickel. Der Bericht liefert keine Mengen und bezeichnet keine einzelnen Kupferdächer. AR1/65 bleibt dafür die offene Originalquelle.
Archivprüfung v16: Die direkte Findbuchanzeige AR1/65 ist gelesen. Sie nennt Dachkupfer-Meldescheine und einen Sitzungsbeschluss zur Kupferabgabe, Laufzeit1915–1917. Originalmeldungen, Abgabemengen und Dachzuordnungen sind weiterhin ungeprüft.
https://stadtarchiv-fuerth.faust-iserver.de/objekt_start.fau?dm=1&prj=fuerth&zeig=127204