Deutsche Glas- und Spiegelfabriken AG
Firma · Stadt Fürth
Ausführliche Firmengeschichte
1918 entstand in Fürth eine Aktiengesellschaft zur Übernahme und Fortführung mehrerer Glas- und Spiegelfabriken sowie einer angeschlossenen Möbelfabrik. Der Firmenmaster nennt H. Biedermann, M. Morgenthau, D. Oestrich, Wetzlar & Neu und Hermann Schoen als Vorgänger; das Aktenmaterial und zeitgenössische Quellen müssen die genaue Zusammensetzung der Sacheinlagen bestätigen. Sigmund Morgenthau, Georg Oestrich und Gustav Schoen bildeten den Gründungsvorstand. Die AG verband Fürther Fabrikation mit einem ausgedehnten Oberpfälzer/oberfränkischen Werknetz, wurde 1923 an Börsen notiert und geriet nach hohen Verlusten 1926 in die Krise. 1927 scheiterten Kapitalmaßnahmen; die Auflösung zum Jahresbeginn 1928 wurde beschlossen. Spiegel- und Versandabteilung gingen an Gustav Schoen, während der Rest liquidiert wurde.
Nicht mit W. F. Besold, Bechmann-Kupfer oder DETAG fusionieren. Akten MHIG 10127 und StAN Registerakten 2001/750 bilden direkte Prüfroute.
Weitere historische Nachweise und Registerangaben
Standort
Gründung und Auflösung
Quellen
- [1]exist.ulb.tu-darmstadt.de
- [2]fhw-online.de
- [3]gda.bayern.de
- [4]glassian.org
- [5]pdf.sub.uni-hamburg.de
- [6]upload.wikimedia.org
- [7]Digitalisat (exist.ulb.tu-darmstadt.de)
- [8]Sekundärquelle (upload.wikimedia.org)
- [9]Web (fhw-online.de)
- [10]Web (pdf.sub.uni-hamburg.de)
- [11]Sekundärquelle (geschichtsverein-fuerth.de)