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Stadt Fürth · Wirtschafts- und Firmengeschichte · Quellenprofil

Eisenmann & Co.

Zu dieser historischen Firmenbezeichnung sind Originalrechnungen oder Geschäftspapiere aus der Sammlung Zweckerl dokumentiert. Darunter folgt eine quellengebundene Unternehmensgeschichte mit den bislang belegten Personen, Standorten und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Umfang und Sicherheit der einzelnen Biografien sind unterschiedlich; ungeklärte Inhaber- und Rechtsnachfolgen bleiben ausdrücklich offen.

Historische Rechnungen und Geschäftspapiere

Historische Rechnungen und Geschäftspapiere aus der eigenen Sammlung Zweckerl, mit Freigabe zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Die Scans sind lokal auf dem Museumsserver gesichert; Datum und Firmenbezeichnung beruhen zunächst auf der Galeriebeschriftung. Die Zuordnung beweist weder einen Inhaberwechsel noch eine Firmenrechtsnachfolge.

Unternehmensgeschichte – quellengebundener Forschungsstand

Das Geschäftsschreiben vom 29. September 1931 an die Gebrüder Süßenguth in Neustadt bei Coburg zeigt Eisenmann & Co. als kaufmännischen Kontakt in der Spielwarenwirtschaft. Auf dem Briefkopf erscheinen Bankverbindungen und Musterlageradressen in mehreren Städten.

Ein Bestellformular von 1934 nennt Gebhardtstraße 41–43 und die Gebrüder Göbel in Sonneberg als Lieferanschrift. Die Ware sollte als MADE IN GERMANY gekennzeichnet werden; bei größeren Celluloid- oder Gummianteilen waren Materialangaben verlangt. Die Ähnlichkeit zur älteren Eisenmann & Cie. an der Gebhardtstraße ist ein Forschungsansatz, aber kein Beweis unveränderter Rechtsform.

Historischer Quellenbefund (Originalseitenbilder bei OCR-Auszügen noch nicht vollständig geprüft): Originalbrief Eisenmann & Co., 1931 · Bestellformular 1934, Gebhardtstraße 41–43. Namensgleichheiten belegen nicht automatisch Familien- oder Rechtsnachfolgen.

Von Fürth nach Neustadt und Sonneberg

Die Gebrüder Süßenguth, an die Eisenmann 1931 schrieb, waren bereits 1927 Geschäftspartner der Fürther Firma Nattenheimer & Grünbaum. Das Museum in Neustadt belegt bei Süßenguth eigene Puppenproduktion. Eisenmanns Bestellformular von 1934 wiederum enthält eine Lieferanweisung an die Gebrüder Göbel in Sonneberg. Das beschreibt drei geographische Knoten eines Handels- und Beschaffungsnetzes, beweist aber weder gemeinsame Eigentümer noch, dass sämtliche Waren von Süßenguth gefertigt wurden.

Quellenverbindungen: Nattenheimer: Mahnbrief 1927 · Nattenheimer: Bestellung 1927 · Museum Neustadt: Gebrüder Süßenguth. Die Geschäftskontakte sind keine automatische Freigabe einer Firmen-, Personen- oder Eigentümeridentität.

  • Historischer Firmenbeleg: Eisenmann & Co. 1931.09.29
    29. September 1931 – Eisenmann & Co. 1931.09.29. Lokal archivierter Originalscan: Sammlung Zweckerl, mit Zustimmung des Sammlungsinhabers zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Belegart: Geschäftsbrief (Aussteller). Quellenbild öffnen.
  • Historischer Firmenbeleg: Eisenmann & Co. 1934.07.06
    6. Juli 1934 – Eisenmann & Co. 1934.07.06. Lokal archivierter Originalscan: Sammlung Zweckerl, mit Zustimmung des Sammlungsinhabers zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Belegart: Bestellformular (Aussteller). Quellenbild öffnen.

Forschungsgrenze: Gleichlautende Namen belegen allein weder eine identische juristische Firma über mehrere Jahrzehnte noch verwandtschaftliche Beziehungen. Datumsangaben und Dokumentarten wurden soweit möglich direkt am Scan geprüft; bei noch nicht lesbaren Originalen sind Katalogangaben als solche erkennbar. Sekundärliteratur, Registerfunde und eigene Originalbelege sind in der Biografie getrennt ausgewiesen.