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Stadt Fürth · Wirtschafts- und Firmengeschichte · Quellenprofil
Nattenheimer & Grünbaum
Zu dieser historischen Firmenbezeichnung sind Originalrechnungen oder Geschäftspapiere aus der Sammlung Zweckerl dokumentiert. Darunter folgt eine quellengebundene Unternehmensgeschichte mit den bislang belegten Personen, Standorten und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Umfang und Sicherheit der einzelnen Biografien sind unterschiedlich; ungeklärte Inhaber- und Rechtsnachfolgen bleiben ausdrücklich offen.
Historische Rechnungen und Geschäftspapiere
Historische Rechnungen und Geschäftspapiere aus der eigenen Sammlung Zweckerl, mit Freigabe zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Die Scans sind lokal auf dem Museumsserver gesichert; Datum und Firmenbezeichnung beruhen zunächst auf der Galeriebeschriftung. Die Zuordnung beweist weder einen Inhaberwechsel noch eine Firmenrechtsnachfolge.
Unternehmensgeschichte – quellengebundener Forschungsstand
Ein Schreiben vom 23. Mai 1927 zeigt Nattenheimer & Grünbaum als Fürther Kurz- und Spielwaren-Großhandel für Export und Kommission an der Alexanderstraße 19. Die Firma drängt die Gebrüder Süßenguth in Neustadt zur Lieferung ausstehender Muster und Bestellungen.
Ein Bestellformular vom 30. Mai 1927 dokumentiert die weitere Geschäftsabwicklung mit Stückzahlen und Kommissionsnummer. Die beiden Originale eröffnen einen Einblick in die Beschaffung kleiner Spielwarenartikel. Die Papierhandlung von Leopold Grünbaum ist keine ohne Nachweis identische Firma.
Historischer Quellenbefund (Originalseitenbilder bei OCR-Auszügen noch nicht vollständig geprüft): Geschäftsbrief vom 23. Mai 1927 (Sammlung Zweckerl) · Bestellung vom 30. Mai 1927. Namensgleichheiten belegen nicht automatisch Familien- oder Rechtsnachfolgen.
Überregionaler Spielwarenhandel mit Neustadt bei Coburg
Die Gebrüder Süßenguth in Neustadt erscheinen als Adressaten der beiden Schreiben vom Mai 1927. Vier bis sieben Jahre später korrespondierte auch die andere Fürther Spielwarenfirma Eisenmann & Co. mit demselben Neustädter Betrieb. Das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie dokumentiert Süßenguth als tatsächlichen Puppenhersteller. Welche Waren im Einzelnen bestellt oder geliefert wurden und ob sich beide Fürther Firmen gegenseitig kannten, ist bislang nicht erwiesen.
Quellenverbindungen: Eisenmann: Brief an Süßenguth 1931 · Eisenmann: Bestellformular 1934 · Museum Neustadt: Süßenguth-Puppe. Die Geschäftskontakte sind keine automatische Freigabe einer Firmen-, Personen- oder Eigentümeridentität.

23. Mai 1927 – Nattenheimer & Grünbaum 1927.05.23. Lokal archivierter Originalscan: Sammlung Zweckerl, mit Zustimmung des Sammlungsinhabers zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Belegart: Geschäftsbrief (Aussteller). Quellenbild öffnen. 
30. Mai 1927 – Nattenheimer & Grünbaum 1927.05.30. Lokal archivierter Originalscan: Sammlung Zweckerl, mit Zustimmung des Sammlungsinhabers zur Wiedergabe auf Kleeblattmuseum. Belegart: Bestellformular (Aussteller). Quellenbild öffnen.
Forschungsgrenze: Gleichlautende Namen belegen allein weder eine identische juristische Firma über mehrere Jahrzehnte noch verwandtschaftliche Beziehungen. Datumsangaben und Dokumentarten wurden soweit möglich direkt am Scan geprüft; bei noch nicht lesbaren Originalen sind Katalogangaben als solche erkennbar. Sekundärliteratur, Registerfunde und eigene Originalbelege sind in der Biografie getrennt ausgewiesen.