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Fürther Firmengeschichte bis 1945

Bernhard Ullmann & Co.

Bronzefarben, Blattmetall und Export

Zeitlicher Ausgangspunkt: 1854

Unternehmensgeschichte

Bernhard Ullmann & Co. ist 1854 zunächst im Kurzwarenhandel greifbar; 1859 treten Manufakturwaren und Metall hinzu, 1896 werden Metall- und Bronzefarben als Geschäftszweig genannt. 1901 entstand für die Firma ein Hammer- und Stampfgebäude bei Röthenbach an der Schwarzach. Der Branchenüberblick nennt für 1931 Werke in Röthenbach/St. Wolfgang und Traiskirchen bei Wien. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde das Fürther Firmengrundstück beschlagnahmt; die Bronzefarbenfirma wechselte unter Druck den Besitzer. 1940 wurde das Grundstück auf die damals 18-jährige katholisch getaufte Tochter von Paul Ullmann übertragen. Die österreichische Betriebsfolge und die Fürther Eigentumsübertragung sind getrennt zu rekonstruieren.

Personen und ihre Rollen

Bernhard Ullmann; Carl Ullmann 1896 (Generationenbeziehung offen); Paul Ullmann; seine Tochter, deren Name im ausgewerteten Auszug nicht genannt ist.

Adressen und Betriebsstätten

Historische Hausnummer 307 I (1854); Sterngasse 204 (1859); Werke Röthenbach/St. Wolfgang und Traiskirchen; Fürther Firmengrundstück, genaue Adresse noch zu ermitteln.

Quellenstand und offene Verbindungen

Der Fachbeitrag beziffert zuletzt 350.000 RM Jahresumsatz und 45 Beschäftigte und nennt eine Übertragung des Betriebs an einen Kunden sowie die Grundstücksübertragung 1940. Kaufvertrag, Erlös, Empfänger und Rückerstattungsvergleich mit Primärakten verifizieren.

Fürther Geschichtsblätter 1/2009 und 1/2010; Adressbücher; Stadtarchiv-Akten AR 33

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