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Fürther Firmengeschichte bis 1945

Deutsche Glas- und Spiegelfabriken AG

Fusion von fünf Fürther Vorgängerbetrieben; Spiegel, Tafelglas und Möbel

Zeitlicher Ausgangspunkt: 1918

Unternehmensgeschichte

1918 entstand in Fürth eine Aktiengesellschaft zur Übernahme und Fortführung mehrerer Glas- und Spiegelfabriken sowie einer angeschlossenen Möbelfabrik. Der Firmenmaster nennt H. Biedermann, M. Morgenthau, D. Oestrich, Wetzlar & Neu und Hermann Schoen als Vorgänger; das Aktenmaterial und zeitgenössische Quellen müssen die genaue Zusammensetzung der Sacheinlagen bestätigen. Sigmund Morgenthau, Georg Oestrich und Gustav Schoen bildeten den Gründungsvorstand. Die AG verband Fürther Fabrikation mit einem ausgedehnten Oberpfälzer/oberfränkischen Werknetz, wurde 1923 an Börsen notiert und geriet nach hohen Verlusten 1926 in die Krise. 1927 scheiterten Kapitalmaßnahmen; die Auflösung zum Jahresbeginn 1928 wurde beschlossen. Spiegel- und Versandabteilung gingen an Gustav Schoen, während der Rest liquidiert wurde.

Personen und ihre Rollen

Vorstand Sigmund Morgenthau, Georg Oestrich, Gustav Schoen; Aufsichtsrat Anton Tiegel, Dr. S. Held, Siegfried Neu, Eugen H. Hirschmann; als Organe nicht mit Einzelinhabern gleichsetzen.

Adressen und Betriebsstätten

Fürther Betriebsadresse spätestens 1923: Flößaustraße 1b (H-00110); Werke in Fichtelberg und zahlreichen Oberpfälzer Orten; H-00111 fasst einen Teil des Werknetzes zusammen.

Quellenstand und offene Verbindungen

Nicht mit W. F. Besold, Bechmann-Kupfer oder DETAG fusionieren. Akten MHIG 10127 und StAN Registerakten 2001/750 bilden direkte Prüfroute.

Überlieferte Firmen- und Adressbelege; die verlinkten Nachweise tragen die jeweils beschriebenen Stationen. Offene Zuordnungen stehen im Abschnitt Quellenstand

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