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Fürther Firmengeschichte bis 1945
Eiermann & Tabor
Bronzefarben und Metallhammerwerke
Zeitlicher Ausgangspunkt: 1873
Unternehmensgeschichte
Am 26. Juni 1873 genehmigte der Fürther Magistrat Eiermann & Tabor die Aufstellung eines neuen Dampfkessels. Das Dokument trennt den Kesselbetrieb ausdrücklich von der gesondert genehmigungspflichtigen Nutzung eines Stampf- und Hammerwerks. Für 1931 nennt der Branchenüberblick Produktion in Neumühle bei Oberasbach und in Fürth. 1934–36 wurde die Firma im Zuge der NS-Verdrängung jüdischer Unternehmen zwangsliquidiert und ging in den Wirkungsbereich von Carl Eckart über. Die technischen Anlagen, die Firmenanteile und die Rechtsform des Übergangs sind bislang nicht durch die Originalakten ausermittelt.
Personen und ihre Rollen
Gesellschafter/Vornamen noch nicht hinreichend bestimmt; Carl Eckart als Erwerber bzw. Pächter im Folgekomplex.
Adressen und Betriebsstätten
Fürth; Stampf-/Hammerwerkskontext; Produktionswerk Neumühle bei Oberasbach; 1931 zusätzlich Produktion in Fürth.
Verwandte Firmen und Gebäude
Historische Quellenfälle im Forschungsregister: Eiermann & Tabor
Quellenstand und offene Verbindungen
Der technische Genehmigungsbeleg von 1873 beweist keine vollständige Fabrikgenehmigung. Firmenübernahme durch Eckart und Zwangsliquidation sind sekundär überliefert und müssen anhand von Register- und Wiedergutmachungsakten präzisiert werden.
Magistratsbeleg 26.06.1873; Fürther Geschichtsblätter 1/2009 und 1/2010