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Fürther Firmengeschichte bis 1945
Georg Adam Mangold / GAMA
Mechanische Blechspielwarenfabrik
Zeitlicher Ausgangspunkt: 1881
Unternehmensgeschichte
Georg Adam Mangold gründete die Spielwarenfabrik 1881. Die Firmenfolge führt vom Gründer zu seinem Sohn Fritz; 1920 übernahm dessen Bruder Hans den Betrieb. Für die Zwischenkriegszeit sind mechanische Blechspielwaren wie Fahrzeuge und Figuren belegt. Robert Rühl arbeitete Anfang der 1920er Jahre als Werkzeugmacher bei GAMA und wurde unter Hans Mangold Werkmeister. Das verbindet Produktentwicklung, Werkzeugbau und Serienfertigung, macht Rühl aber nicht zum Inhaber. Während des Krieges halfen Zulieferaufträge aus der Flugzeugproduktion, die Fertigung aufrechtzuerhalten. Für die Jahre bis 1945 sind genaue Produktionsumstellungen und Umfang der Zwangsarbeit noch offen.
Personen und ihre Rollen
Georg Adam Mangold; Sohn Fritz; Hans Mangold ab 1920; Robert Rühl als Werkzeugmacher/Werkmeister, nicht Firmeninhaber.
Adressen und Betriebsstätten
Theaterstraße 42; Katharinenstraße 5; Rosenstraße 15 (1935); später Lange Straße 71–75. Der Betrieb lag in den frühen 1920ern noch in der Rosenstraße.
Quellenstand und offene Verbindungen
Adressfolge und Familiennachfolge sind sekundär gut dokumentiert. Die einzelnen Umzugsjahre und Rechtsformen müssen mit Adressbüchern und Registerakten geschlossen werden. Nachkriegsgeschichte nur als Ausblick.
Fürther Geschichtsblätter 3/2008 und 4/2009; Adressbuch- und Registerabgleich