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Fürther Firmengeschichte bis 1945

Leopold Heilbronn – Spiegelglasfabrikation

Spiegelglasfabrik/Versandgeschäft, 1843–1939 belegte Spur

Zeitlicher Ausgangspunkt: 1843

Unternehmensgeschichte

Leopold Heilbronns Firma wird auf 1843 zurückgeführt. 1891 lag ein Fürther Betrieb in der Friedrichstraße 21 (Eingang Maxstraße); 1930/31 saß das Versandgeschäft in der Nürnberger Straße 5, mit Schleifwerken in Penzendorf, Lauterhofen und Drahthammer. Leopold, Philipp und Fritz Heilbronn sind als Inhaber genannt. Das Sortiment umfasste belegtes/unbelegtes Spiegelglas und Spezialglas für Waggonfenster und Fotografie. 1939 ist ein Vorgang „Leopold Heilbronn, Versandgeschäft für Spiegel“ im Gestapo-Bestand der Arisierungsakten verzeichnet; der Aktenbetreff allein sagt noch nicht, was konkret geschah.

Die Bestandsbeschreibung des Stadtarchivs Fürth weist unter NL 3 ein Hauptbuch für 1843–1865 mit 287 Folien und alphabetischer Erschließung nach. Das ist ein Archivnachweis für die Erforschung früher Geschäftsbeziehungen, noch keine Auswertung der einzelnen Buchungen.

Personen und ihre Rollen

Leopold, Philipp und Fritz Heilbronn (Inhaber 1930/31); Verwandtschaft und Einzelrollen offen.

Adressen und Betriebsstätten

Friedrichstraße 21 (1891); Nürnberger Straße 5 (1930/31); Schleifwerke Penzendorf, Lauterhofen und Drahthammer.

Quellenstand und offene Verbindungen

Akteninhalt StAN Nr.114 prüfen; im Bericht keine konkrete Arisierung/Veräußerung behaupten, solange keine Akteneinsicht.

Überlieferte Firmen- und Adressbelege; die verlinkten Nachweise tragen die jeweils beschriebenen Stationen. Offene Zuordnungen stehen im Abschnitt Quellenstand

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