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Fürther Firmengeschichte bis 1945
Löwensohn-Bilderbuchfabrik / Pestalozzi-Verlag
Lithographie, Bilder- und Malbücher
Zeitlicher Ausgangspunkt: 1844
Unternehmensgeschichte
Gerson Löwensohn gründete 1844 eine lithographische Anstalt; ab 1856 stellte der Betrieb Bilder- und Malbücher her. 1871 werden Bernhard und Theodor Löwensohn als Inhaber genannt, 1890 kam Albert Rosenfelder als Teilhaber hinzu. Für 1919 führt die Überlieferung Gustav, Robert und Ernst Löwensohn. Das Unternehmen verband Drucktechnik und Spielwarenproduktion und zog im späten 19. Jahrhundert mehrfach um. In der NS-Zeit mussten die bisherigen Eigentümer 1937/38 verkaufen; der Betrieb trat anschließend unter dem Namen Pestalozzi-Verlag auf. Gustav und Robert Löwensohn wurden ermordet. Für die Firmenbiografie bis 1945 müssen Erwerber, Preis und formaler Übergang noch anhand der Wiedergutmachungs- und Registerakten belegt werden.
Personen und ihre Rollen
Gerson, Bernhard und Theodor Löwensohn; Albert Rosenfelder; Gustav, Robert und Ernst Löwensohn; Erwerber des Pestalozzi-Verlags noch zu identifizieren.
Adressen und Betriebsstätten
Anfangs Sterngasse; Blumenstraße 51 (1876); Sommerstraße 14/18 (1883).
Quellenstand und offene Verbindungen
Die Verbindung des alten Löwensohn-Unternehmens mit dem späteren Pestalozzi-Verlag ist über die Fachliteratur überliefert. Rechtsform, Käufer und Zwangsverkaufsbedingungen 1937/38 bleiben offene Primärfragen.
Fürther Geschichtsblätter 4/2009, S. 126; ergänzend Stadtarchiv- und Registerakten