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Fürther Firmengeschichte bis 1945
W. Ehrmanns Nachfolger Oettinger & Heidecker
Bronzefarben, Blattmetall und Metallschlägerei
Zeitlicher Ausgangspunkt: spätestens 1896
Unternehmensgeschichte
Leopold Ehrmann erscheint 1896 im Zusammenhang mit der Firma W. Ehrmann. 1906 ist Oettinger & Heidecker als Bauherr belegt; 1929 bezeichnet ein Branchenverzeichnis die Aktiengesellschaft ausdrücklich als „W. Ehrmanns Nachf.“. Das sichert die Nachfolgerbezeichnung, nicht den genauen Übergangstag. 1931 bestanden eine Bronzefarbenfabrikation in Schwarzach bei Schwabach und eine mechanische Metallschlägerei in Fürth. Das Schwarzacher Werk ging in den 1930er Jahren an die Familie von Schlenk; damit sind Fürther Firmensitz und auswärtiges Produktionswerk auseinanderzuhalten.
Personen und ihre Rollen
Leopold Ehrmann als früher Firmenbezug; Oettinger und Heidecker als Nachfolger/Inhaber; Familie von Schlenk als Erwerber des Schwarzacher Werks.
Adressen und Betriebsstätten
Fürth: mechanische Metallschlägerei, genaue Hausnummer offen; Werk Schwarzach bei Schwabach.
Quellenstand und offene Verbindungen
Nachfolgerbezeichnung 1929 direkt. Erwerb des Werks in Schwarzach durch Schlenk-Familie fachliterarisch im NS-Kontext überliefert; Eigentum am Fürther Betrieb nicht gleichsetzen.
Adressbuch-/Branchenverzeichnis 1929; Fürther Geschichtsblätter 1/2010; GDA-Bauakten