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Fürther Firmengeschichte bis 1945
W. Engelhardt & Co.
Maschinenfabrik und Eisengießerei
Zeitlicher Ausgangspunkt: 1841
Unternehmensgeschichte
Johann Wilhelm Engelhardt erhielt 1841 die Konzession für eine Maschinenfabrik. 1842 baute der Betrieb eine Dampfmaschine für den Eigenbedarf und belieferte anschließend andere Fürther Gewerbe. Ab 1863 kam eine eigene Eisengießerei hinzu. Das Sortiment umfasste Dampfmaschinen, Feuerlöschspritzen, Brauereieinrichtungen, Eisenbahnausstattung und Gusswaren. 1890 zog das Unternehmen aus dem Bereich Nürnberger Straße in neue Bauten an der oberen Karolinenstraße. Die Firma schloss 1910. Ein 1848 vorgeschlagenes Kraftwerk zur Versorgung kleiner Betriebe wurde laut Festschrift nicht verwirklicht; es ist nicht als Fürther Stromnetz-Ursprung zu erzählen.
Personen und ihre Rollen
Johann Wilhelm Engelhardt; spätere Inhaberfolge und Familiennachfolge offen.
- Johann Wilhelm Engelhardt: MaschinenfabrikKommunalrolle Magistratsrat und Berufsangabe Maschinenfabrikant mit namentlich belegter Firma W. Engelhardt & Co. zusammengeführt, ohne rechtliche Gleichsetzung anderer Engelhardt-Betriebe.
Adressen und Betriebsstätten
Nürnberger Straße; Neubauten an der oberen Karolinenstraße ab 1890.
Verwandte Firmen und Gebäude
Historische Quellenfälle im Forschungsregister: W. Engelhardt & Co.
Quellenstand und offene Verbindungen
Konzessions- und Festschriftangaben sind der Hauptanker. Eigentümerfolge, Werkparzellen und genaues Ende 1910 über Register und Bauakten ergänzen.
Gewerbevereins-Festschrift 1893; Käppner-Chronik 1887–1910; Bauakten