Kleeblattmuseum Fürth · Forschungsstand 19. Oktober 2026 · bis 1945
Historische Hausgeschichten aus dem FürthWiki-Quellenabgleich
Quellenkritische Fürther Hausgeschichten bis zur Forschungsrevision v249. Die Dossiers verbinden die 1890er Adresskonkordanz, jüdische Hausgeschichte, industrielle Baukomplexe, die Familien Erhard, Evora, Segitz und Winkler sowie Stadt-, Schul-, Firmen- und Sozialgeschichte. Mehrere Befunde betreffen dieselbe historische Hausstelle und werden nicht als neue Häuser gezählt.
Die ursprünglichen Dossiers dieses Registers basieren auf dem Häuser-Master v221 (626 Arbeitsblätter). Der jüngste vollständig gesicherte Häuser-Master v249 umfasst 941 Tabellenblätter; darin sind die 930 Blätter des Vorgängers byteidentisch erhalten und elf weitere Forschungsregister hinzugekommen. Die historischen Hauptregisterzahlen bleiben bei 4.106 Adresszeitständen, 9.779 Nutzungsbelegen und 519 Hausbiografien. Die neuen Forschungsbeobachtungen sind nicht als zusätzliche Gebäude oder Personen zu zählen.
Quellenkritik: FürthWiki-Artikel, bearbeitete Chroniken und die Denkmalliste beschreiben zum Teil verschiedene Adressphasen. Eine übereinstimmende Hausnummer vor und nach 1890 beweist keine physische Baukörperidentität. Die genannten Personenrollen begründen ohne weitere Belege weder Eigentum noch Wohnsitz oder Verwandtschaft.
Bildrechte: Keine Archivfotos, PDF-Abbildungen oder sonstigen Medien sind automatisch durch die Artikellizenz freigegeben. Die Einzellizenzen müssen vor der Übernahme geprüft werden.
Bildbeleg: Rückgebäude der Gabrielschul
Die Außenaufnahme zeigt das Rückgebäude Königstraße 57 im Jahr 2026, nicht die Innenräume der historischen Schule. Die benachbarte Königstraße 59 ist eine eigenständige Denkmalidentität. Ein Bild der Altschul und Neuschul von 1705 ist keine Aufnahme der späteren Gabrielschul.
Königstraße 57 – fotografierter Zustand 2026
Aufnahmejahr, Bildquelle und Lizenz stehen direkt bei jedem Motiv. Das Aufnahmejahr ist nicht automatisch das Baujahr.
Forschungsbereiche
- Rathaus, alte Königstraße und jüdisches Leben (4 Dossiers)
- Gewerbe, Baugeschichte und Stadtleben 1931 (11 Dossiers)
- Altstadt, historische Apotheken und Papierhandel (9 Dossiers)
- Gustavstraße und Waagstraße (v215)
- Waagstraße: Familien und Nummern (v216)
- Kompassmacher und Gaststätten Stockert (v217)
- Hebräische Druckereien und Kompassmacher (v218)
- Vertiefte Hausbiografien mit Quellenkritik (v219)
- Gustavstraße, Scharff und Kinderbewahranstalt (v220)
- Gasthäuser, Hofgrenzen und Schmieden (v221)
- Einzelverifikationen und Quellenkonflikte (v243)
- FürthWiki-Großprüfung: Königstraße und Adressen (v247)
- Evora-Haus, Rosenfelder, Löwensohn, Gastreich (v248)
- Industriehäuser, Erhard, Segitz und Sozialbauten (v249)
Rathaus, alte Königstraße und jüdisches Leben
Vorgängergebäude des Rathauses, Eigentümerüberlieferungen und der historische Mikwenbefund in der Königstraße.
Königsstraße 84 · 1828/32; 1851; 1899
Vorgaengerhaus des Rathaus-Erweiterungsgelaendes
Die historisch als Haus Nr. 289 bezeichnete Immobilie an der späteren Königsstraße 84 gehoerte laut der Publikation Jüdisch in Fürth 1828-1832 dem Schnittwarenhaendler Emanuel Aub und 1851 dem Webermeister Joel Jakob Hirschmann (1808-1896). Seine Erben veraeusserten das Anwesen an die Stadt. Die Quellenuebersicht berichtet, dass der ältere Bau 1899 abgebrochen und 1901 durch die Rathaus-Erweiterung ersetzt wurde. Eine Chronikmeldung vom 20. April 1899 bezeichnet den stadtseitigen Erwerb zugleich als wegen eines vereinbarten Todesfalls bedingt. Diese Differenz der Erwerbs- und Verfuegungsangaben bedarf einer Grundbuchpruefung. An der Adresse sind im Häuserregister die zeitnahen Zeitstaende 1891 und 1899 erhalten; sie sind nicht ein Nachweis fuer dasselbe Bauwerk nach dem Abbruch.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: H-01902 (1891), H-03187 (1899), beide post-1890; 1899 intra-Jahresbruch. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Personen/juedisches Leben; Politik/Rathaus; Grundbucheintraege; Geschichtliche Adressnummern
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Keine Gleichsetzung mit dem neuen Erweiterungsbau, keine exakte Tagesfestlegung des Abbruchs. Joel Jakob Hirschmann nicht automatisch mit Carl Hirschmann gleichsetzen.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=42
Königsstraße 86, Vorgaengerhaus · 1789; 1841; 1899
Haus Koenigswarter und Besselsohn vor dem Rathaus
Der Vorgaengerbau auf dem späteren Standort Königsstraße 86 ist in der Hausgeschichte als Obere Frankfurter Straße 288 mit Stall, Remise, Hofraum und Einfahrt von der Wassergasse beschrieben. Jonas Hirsch Königswarter erwarb ihn am 21. August 1789 fuer 5.700 Gulden. Die Soehne Markus und Moritz erhielten ihn mit einem vereinbarten lebenslangen Wohnrecht ihrer Mutter Jeanette Königswarter. Im Jahr 1841 folgte eine Verfuegung zugunsten Hermann Königswarter, der das Anwesen am 15. November 1841 fuer 15.000 Gulden an Sussmann Besselsohn verkaufte. Als Geburtshaus von Wilhelm Königswarter wird es von der Sekundaerquelle ebenfalls genannt. Das 1899 abgebrochene Altgebaeude ist nicht mit dem heutigen Rathausfluegel identisch.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: H-01904 (1891), H-03189 (1899), H-00320 (1898) als eigenstaendige Adressbelege. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Menschen/juedisches Leben; Wirtschafts-/Bankgeschichte; Rathaus; Sozialgeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Grundakten 288 und Testament 150 sind in der Sekundaerquelle genannt; Besitzkette noch in Originalakte pruefen, keine physische Identitaet mit 1901er Neubau.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=108
Königstraße 86/88, Rathaus-Erweiterung · 1840-1850; 1898-1901
Das Rathaus und sein westlicher Anbau
Das Rathaus an der heutigen Königstraße 88 wurde zwischen 1840 und 1850 im italienisierenden Rundbogenstil nach Planungsbeitragen von Georg Friedrich Christian und Eduard Bürklein errichtet. Im Bereich der heutigen Königstraße 86 entstand 1898 bis 1901 ein angepasster westlicher Erweiterungsbau unter Mitwirkung Friedrichs von Thiersch. Fuer diesen Neubau waren die älteren Königsstraßenhaeuser 84 und 86 1899 abgebrochen worden. Hier liegen mehrere historische Hausgrundstuecke, vor 1901 eigenstaendige physische Bauten und der anschliessende Verwaltungsneubau; die ueberkommene gemeinsame Denkmalnummer des Rathauses loescht diese historische Vielfalt nicht.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Vergleich: H-01902/H-03187 (alte 84), H-01904/H-03189/H-00320 (alte 86). Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Politik/Verwaltung; Baupersonen; juedische Eigentuemer-/Hausgeschichte; Hausnummernkonkordanz
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Vorgaengerstrasse 84/86 und moderne Rathausadressen 86/88 nicht zu einem unveraenderten Hausbestand zusammenziehen.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=108
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
Königstraße 89 · um 1620, Umbau 18./19. Jahrhundert
Historische Mikwe im erhaltenen Bauwerk
Der amtliche Denkmaltext beschreibt das heutige Anwesen Königstraße 89 als ehemals buergerliches Wohnhaus mit Baukern um 1620, Veraenderungen im 18. Jahrhundert und späterer Ladenfront. Ausdruecklich wird eine ehemalige Mikwe genannt, ebenso ein Rückgebaeude des 18. Jahrhunderts. Der Standort ist dadurch wesentlich anders belegt als die in einer retrospektiven Quelle nur ueberlieferte Mikwe-Tradition des Duckla in der Muehlstrasse 2. Eine gemeinsame Badeeinrichtung oder direkte Personen-/Gemeindeidentitaet beider Standorte ist gerade nicht anzunehmen. Das Haus ist heute Teil des Jüdischen Museums Franken.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Gesonderte H-ID pruefen; nicht aus den Baudenkmaleintraegen eine neue ID erschaffen. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Juedisches Leben / Medizin und Hygiene / Baugeschichte / Museum / Alltag
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Mikwe-Datierung nicht aus dem Baukern um 1620 ableiten; Beziehung zu Duckla keine identische historische Badeanstalt.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=109
Gewerbe, Baugeschichte und Stadtleben 1931
Zeitlich verortete Gewerbe-, Gastronomie-, Post-, Theater- und Hausgeschichten, einschließlich des späteren Eigentumsentzugs an der Königstraße 106.
Königstraße 90 · 15.09.1931
Neue Verkaufsstelle Hegendörfer
Am 15. September 1931 nennt die auf FürthWiki bereitgestellte Chronik eine Neueröffnung der Flaschnerei Hegendörfer im sogenannten ehemals Farntrogschen Haus an der Königstraße 90. Das Spezialgeschäft bot eiserne Herde, Öfen und Heizungsersatzteile an. Die Fabrikation und das Lager der Bauflaschnerei und Herdfabrik blieben an der Blumenstraße 27. Die heutige Denkmalliste datiert den Fachwerkbau an Königstraße 90 auf 1705 und nennt Umbauten der Erdgeschossräume 1896 und 1930. Der Bericht von 1931 beweist eine Ladenanschrift, aber nicht, dass Hegendörfer den Umbau 1930 veranlasste oder Eigentümer des gesamten Anwesens war.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine eindeutige H-ID / BAU-G-00671 nur amtlicher Denkmaladressanker. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Firmen; Baugeschichte; Gewerbe; Menschen: Inhaberfrage
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Farntrog ist Vorbezeichnung, kein nachgewiesener Eigentümer; Umbau 1930 ohne Bauakte nicht Hegendörfer zuschreiben.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=52
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=108
Blumenstraße 27 · 15.09.1931
Hegendörfer: Hauptgeschäft, Herdfabrik und Lager
Die Chronik grenzt das 1931 neu eröffnete Fachgeschäft Königstraße 90 ausdrücklich von der bestehenden Bauflaschnerei, Herdfabrik und dem Lager an der Blumenstraße 27 ab. Das Fürther Denkmalinventar beschreibt dort ein klassizistisches Wohnhaus von Johann Gran aus dem Jahr 1852. Aus der Kombination der Quellen folgt weder, dass die Herdfabrik im denkmalgeschützten Vorderhaus untergebracht war, noch dass Bauherr Johann Gran etwas mit der Firma Hegendörfer zu tun hatte. Der Standort ist als eigenständiger gewerblicher Adressnachweis von 1931 zu erfassen, mit offener Parzellen-/Baukörperfrage.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine konkrete H-ID, aktueller Denkmaladressanker. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Firmen; Industrie; Baugeschichte; Mitarbeiterbiografien
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Gleichlautende heutige Adresse macht das 1852er Wohnhaus nicht zum belegten Fabrikbau 1931.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=52
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=29
Königstraße 104 · 22.07.1931
Erworbenes Nachbarhaus für Bergbräu-Erweiterung
Nach der Chronik hatte die Brauerei Mailaender vor Juli 1931 das Nachbargebäude Königstraße 104 erworben, um die Erdgeschosse von Nr. 104 und 106 für eine größere Gaststätte zusammenzulegen. Die Planung sah Nebenräume und eine Kapazität von etwa 450 Gästen vor. Der Beginn der Bauarbeiten ist berichtet, die Fertigstellung war für die ersten Monate 1932 erwartet. Eigentumsübergang laut Sekundärbericht, physische Teilung der Baukörper und der Vollzug der geplanten Verbindung müssen anhand der Grundbuch- und Bauakten geprüft werden. Die vorreformierte alte Königstraße 104 ist kein Identitätsanker für dieses Objekt.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine belegte H-ID, eigene Nachbaradresse. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Gaststätten; Firmen/Mailaender; Baugeschichte; Politik/Genehmigung
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Brauereierwerb 1931 als Sekundärhinweis; kein Baurechts-/Kataster- oder 1932er Fertigstellungsnachweis.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=41
Königstraße 106 · um 1710; 1880; 1931; 12.08.1941
Bergbräu zwischen Brauereigeschichte und NS-Entzug
Das etwa um 1710 datierte Anwesen mit Wohn- und Wirtschaftsräumen (Plan-Nr. 332 laut Studie Jüdisch in Fürth) gehörte der Brauerei Mailänder seit 1880. Das Eingangsrelief eines Brauers trägt die Initialen W L M für den Brauereigründer Wolf Löb Mailänder (1820–1871). Im Juli 1931 wurden größere Arbeiten für den mit Nr. 104 verbundenen Gaststättenumbau begonnen. Für die Eigentumsgeschichte nennt Gisela Naomi Blumes Quellenstudie die letzten Eigentümer Alice Mailänder (1865–1959) und ihren Sohn Fritz Mailänder (1897–1984); nach deren Flucht nach Israel und Ausbürgerung ging das Haus am 12. August 1941 auf das Deutsche Reich über. Die Rückerstattung 1950 ist eine Nachkriegsergänzung. Der Zwangsentzug darf weder als gewöhnlicher Verkauf noch als bloßer Umbau gefasst werden. Nicht voraussetzen, dass sämtliche Gebäudeteile Nr.104/106 den gleichen Rechtstitel hatten.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine Hausnummernkonkordanz; um 1710 und Plan-Nr. 332 aus sekundärer Katasterstudie. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Brauereien; Jüdische Geschichte; Krieg/NS-Verfolgung; Personen; Eigentums- und Restitutionsgeschichte; Gaststätten
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Alice/Fritz/Wolf Löb Mailänder sind drei verschiedene Generationen bzw. Rollen; nicht Wolf Löb als Eigentümer 1941 bezeichnen. Eigentumsnachweis 104 nicht automatisch aus 106 ableiten.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=41
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
https://www.altstadtverein-fuerth.de/foerderprojekte/der-bergbraeu-koenigstrasse-106/
Schwabacher Straße 150 · 31.01.1931
Postagentur in einem Laden der Familie Lägel
Zum 31. Januar 1931 verzeichnet die Chronik die Eröffnung einer Postagentur an der Schwabacher Straße 150, Ecke Herrnstraße, in Ladenräumen der Familie Lägel. Die Postagentur nahm Briefsendungen und Telegramme an, vermittelte Telefongespräche und zahlte Renten aus. Für die Umbauarbeiten wird das Baugeschäft Otto Ulscht genannt. Die Denkmalliste bezeichnet das Eckmietshaus als Bau von 1900/01 in historisierenden Formen. Der Laden- und Umbauhinweis von 1931 begründet keine nachträgliche Werkzuschreibung Ulschtes am Ursprungsgebäude und keinen Hauseigentumsbeweis der Familie Lägel.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Kein exakter historischer H-Knoten; amtliche Adresse 150 nur aktuell. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Post/Verkehr; Kommunalverwaltung; Baupersonen Otto Ulscht; Familien Lägel; Häuser
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Einrichtung der Postagentur 1931 von Neubau 1900/01 trennen; Lägel ist Ladenbezug, nicht gesicherte Eigentumsrolle.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=7
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=203
Alexanderstraße 18 · 29.10.1931
Lebensmittelhandel Xaver Denk
Der Einzelhändler Xaver Denk eröffnete nach der Chronik ab 29. Oktober 1931 an der Alexanderstraße 18 ein Obst-, Gemüse- und Lebensmittelgeschäft. Der heutige Denkmaleintrag zeigt das Gebäude als dreigeschossigen Putzbau aus dem Jahr 1764 mit nachträglichen Schmuckelementen aus dem 19. Jahrhundert. Die Ladenöffnung ist eine konkrete, datierte Nutzung; eine Identität des damaligen Ladenraums mit einem bestimmten heutigen Baukörper, ein Mietvertrag und eine Eigentümerbeziehung sind noch nicht belegt.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine gesicherte H-ID für 1931 / denkmalgeschützte Adresse. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Firmen; Menschen: Xaver Denk; Alltag/Lebensmittelhandel; Baugeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Keine Familien- oder Eigentümeridentität zu Xaver Denk allein aus dem Ladenbeleg.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=61
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=9
Königstraße 115 · 1802/03; 1931
Vom Posthaus zur Sonnenapotheke
Das heutige Denkmal Königstraße 115 ist ein klassizistisches ehemaliges Posthaus, das die amtliche Denkmalliste auf 1803 datiert. Die 1931er Kuntermann-Chronik nennt dagegen 1802 und beschreibt eine ältere Postnutzung, deren spätere Verlegung zur Königstraße 66 und Entwicklung zum Postamt 1861. Für den 30. Oktober 1931 ist die Sonnenapotheke an Nr.115 mit dem Apotheker Wäglein, der sein fünfzigjähriges Berufsjubiläum beging, berichtet. Der Name Wäglein ist bisher lediglich ein Nachname; das genaue Berufsjubiläumsdatum und der Eigentumsstatus sind nicht gesichert. Das Jahr 1802 darf die amtliche Datierung 1803 nicht still überschreiben.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Keine H-ID für das spätere Posthaus/Museumsobjekt gesichert. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Post/Verkehr; Medizin/Apotheken; Menschen: Wäglein; Gebäude/Denkmäler
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Datierung 1802 versus 1803 bleibt Quellenkonflikt; Postgeschichte an Nr.66 nur als eigene Nutzungsfolge.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=61
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=110
Kronach Nr. 8 (historische Ortsangabe) · 1881; 1894; 1904/05; 1912; 1931
Café Memmert, Ausflugsgaststätte und Kanalschifffahrt
Bäckermeister und Gastwirt Karl Memmert erwarb nach der Chronik 1881 das Anwesen des Landwirts Johann Ulrich in Kronach Nr. 8. Er ließ es 1894 vergrößern und 1904/05 einen Tanzsaal ergänzen. Zum Ausflugsbetrieb gehörte ein von ihm angeregter Schiffsverkehr auf dem Ludwig-Donau-Main-Kanal: zunächst pferdegezogene Fahrt, ab 1912 Motorbootverkehr auf der Strecke Doos–Kronach. Im Jahr 1931 übergab er die Gaststätte seinem Schwiegersohn, der in der Chronik lediglich Weigel genannt wird; die frühere Beschreibung im September 1931 nennt das Gasthaus bereits Weigel. Die historische Ortsnummer Nr. 8 darf keinesfalls ohne Konkordanz auf eine heutige Straßenanschrift übertragen werden.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Historische Ortsnummer Kronach Nr.8 ohne gegenwärtige Gebäudekonkordanz. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Alltag/Gaststätten; Kanal/Verkehr; Firmen; Personen: Memmert, Weigel, Ulrich; Vereinsleben
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Johann Ulrich ist historischer Verkäufer, kein bewiesener Dauer-Eigentümer. Weigel: Vorname offen, Schwiegersohnbeziehung sekundär. Kanalverkehr getrennt vom Grundstücksbesitz.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=49
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=62
Schirmstraße 3 · 31.10.1931
Eröffnung der Goulaschküche
Die Kuntermann-Chronik meldet unter dem Datum Montag, 2. November 1931, dass am vorangegangenen Samstag – also am 31. Oktober 1931 – an der Schirmstraße 3 die Gaststätte Goulaschküche eröffnet habe. Der berichtete Gaststätteninhaber Georg Hollweck und seine nicht namentlich genannte Ehefrau bewirteten die Gäste mit warmen und kalten Speisen sowie Geismann-Bier. Die amtliche Denkmalliste datiert das Mietshaus auf 1883. Inhaber der Wirtschaft ist keine Eigentümerrolle am Gebäude und die Geschäftseröffnung kein Baudatum.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Nur amtlicher heutiger Denkmalbezug, keine 1931er H-ID freigegeben. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Alltagsgeschichten; Gaststätten; Firmen/Brauerei Geismann; Personen Hollweck
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Wochenenddatum aus Originalformulierung abgeleitet, nicht exakt zeitgenössisches Originalblatt. Ehefrau nicht namentlich identifiziert.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=62
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=191
Königstraße 37 · 11.02.1931 (Bericht)
Sarggeschäft und Theaterarbeit: Hans Lamperle
Die am 11. Februar 1931 datierte Chronik berichtet vom Tod des 72-jährigen Hans Lamperle, der als Inhaber eines Sarggeschäfts an der Königstraße 37 genannt wird. Daneben wirkte er jahrzehntelang am Fürther Theater als Theatermeister und Requisitenverwalter. Seine Theaterarbeit macht den Eintrag für eine Biografie besonders ergiebig. Da der Text den Tod nur rückblickend unter dem 11. Februar 1931 erwähnt, ist dieser Tag nicht ohne weitere Prüfung als exaktes Sterbedatum zu verwenden. Auch ob die Königstraße 37 Geschäftssitz, Wohnung oder beides war, bleibt offen.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Buchadresse von 1931; keine H-ID- oder Eigentumszuschreibung. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Personen/Biografien; Firmen/Sarggeschäft; Presse; Stadttheater; Kulturgeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Todesdatum aus Bericht nicht präzise taggenau; kein Wohnsitz- oder Hausbesitzbeleg.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=9
Königstraße 3 · Jahresende 1930 / 05.01.1931
Fürther Geschäftsstelle des Willmy-Verlags
Die Chronik vom 5. Januar 1931 weist den Fürther Geschäftsstellensitz des Willmy-Verlags an der Königstraße 3 nach. Zum Jahresende 1930 war das neue Fürther Adressbuch 1931 erschienen. Der Buchpreis wird mit 10,50 Reichsmark angegeben. Dieser Verlagsadressbeleg gehört zeitlich nach dem in v212 dokumentierten Abbruch des Gasthauses Goldener Hirsch 1908 am selben Straßenstandort; daraus folgt keine Identität mit dem verschwundenen Gasthausbau, zumal die historische Hausnummern- und Baukörpergeschichte einer gesonderten Prüfung bedarf.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: FW212-007 Goldener Hirsch als getrennte Vorbebauungsbeobachtung. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Presse; Firmen: Willmy; Personen/Verleger; Hausgeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Verlag/Wohnhaus/Eigentümer unterscheiden; 1908er Gasthausnicht mit 1931er Geschäftsstelle verschmelzen.
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/a9/Kuntermann_1931.pdf#page=2
Altstadt, historische Apotheken und Papierhandel
Haus- und Firmengeschichten von der früheren Stern-Apotheke bis zum Papierhaus Schöll, mit getrennten Standortphasen und quellenkritischen Personenrollen.
Marktplatz 11
Vom Gasthaus Zur Sorg über die Sternapotheke zur Bäckerei
Die heutige Ecke Marktplatz/Angerstraße bewahrt einen 1661 dendrochronologisch datierten Hauskern. Nach der Hausüberlieferung ließ Endres Schindler hier 1605 ein Gasthaus Zur Sorg bauen, das 1634 zerstört wurde; Wolf Negelein erwarb 1654 die Brandstelle, Johann Christian Schüz ließ sie 1661 wieder bebauen. Der spätere Bau ist daher nicht als materiell unveränderter Erstbau des Jahres 1605 zu bezeichnen. Ab 1668 bestand die Sternapotheke des Johann Deiner; 1697 folgte Johann Jakob Barthel. Die späteren Generationen Barthel führten das Gewerbe fort. Für den Umzug in die Königstraße stehen 1830 (Hausartikel/Altstadtbläddla) und 1837 (detaillierte Apothekenchronik sowie Königstraße 72) widersprüchlich nebeneinander; 1837 ist besser gestützt und bleibt dennoch zu prüfen. Im 19. Jahrhundert sind Bleiplattenmacher Johann Salomon und später die Bäckerfamilien Rost und Nagel überliefert. Der Bau zeigt mehrere getrennt datierte Veränderungen (1704/1710/1715/1728/1879); diese sind nicht als Eigentümerjahre auszugeben.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: BAU-G-02054; H-02049 (1891) und H-03351 (1899) lediglich Adressvergleich. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Apotheken/Medizin; Gaststätten; Firmen/Handwerk; Menschen Barthel/Deiner/Schüz/Salomon/Nagel; Baugeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: 1605 Vorgängerbau, 1661 heutiger Kern; Marktplatz11: 1830 Umzugsbehauptung widerspricht 1837; heutige Adresse ist keine automatische historische Identität
Historische Quellen
Die Einzelseite oder der Originalscan ist gesondert auf Inhalt, Datierung und Lizenz zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marktplatz_11
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=139
Königstraße 72
Vom Glockenwirtshaus zur Sternapotheke und Buchhandlung Schöll
Die heutige Königstraße 72 ist ein im 18. Jahrhundert vorhandenes Haus, das früher als Gastwirtschaft Zur blauen Glocke diente. Der FürthWiki-Hausartikel nennt 1723 Elias Brenner und im 19. Jahrhundert mehrere Mitglieder der Familie Bischoff als Gastwirte. Andreas Barthel erwarb 1837 von Johann Georg Bischoff die ehemalige Gastwirtschaft und richtete hier eine Station der Sternapotheke ein, bevor die Apotheke 1843 in einen Neubau auf dem vormals zugehörigen Hofraum, die heutige Nummer 74, umzog. Der 1837er Umbau durch Friedrich Schmidt/Johann Weithaas und die 1862er Aufstockung durch Meyer & Hofmann gehören zu unterschiedlichen Bauphasen. Der Buchbinder und Papierwarenhändler Julius Lorenz Schöll erwarb das Haus 1862, das bis in das frühe 20. Jahrhundert als Papier- und Buchhandlung belegt wird. Für die Schöll-Firmennachfolge sind die Vornamenvarianten sorgfältig zu normalisieren und nicht automatisch mit gleichlautenden Familienmitgliedern zu verschmelzen.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: BAU-G-00669, H-01918 (1891) und weitere Zeitstände nur Adressanker. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Apotheken; Gaststätten; Firmen/Papierhaus Schöll; Personen Bischoff/Barthel/Schöll; Stadtplanung/Nummern
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Vor 1890 alte Königstraße 36 ist NICHT die heutige Nummer 36; gleichnamige Blaue Glocke in Gustavstraße und Würzburger Straße anderer Standort
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=105
Königstraße 74
Eigenständiger Neubau von 1843 für die Sternapotheke
Der bis 1843 als Hofraum zum Glockenwirtshaus an Königstraße 72 gehörende Platz wurde 1843 mit einem neuen, später denkmalgeschützten Haus bebaut. Bauherr war nach FürthWiki der Apotheker Andreas Jacob Barthel; Georg Cappeller wird als Architekt und Johann Michael Zink sowie Johann Melchior Kiesel als Bauhandwerker genannt. In dem Neubau lag die Sternapotheke von 1843 bis zur Standortverlegung 1911 an Mathildenstraße 28. Es folgten ein Dachumbau 1886 und ein Erdgeschossumbau 1908. Haus Nr.74 ist ein eigenständiger Baukörper; die ältere Konskriptionsnummer 294 bzw. 39 bezog sich zunächst auf die Vorgänger-Parzelle samt Hofraum. Die Nachnutzung durch Jonas Max als Textilhändler ab 1911 und der Verweis auf ein Nachkriegs-Wiedergutmachungsverfahren sind gesondert hinsichtlich Personen und Eigentumsstatus zu prüfen.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: BAU-G-01723; H-03203 (1899) ein Datumsanker, kein automatisch bestätigter Parzellen-Merge. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Medizin/Apotheken; Architektur; Baupersonen Cappeller/Zink/Kiesel; Firmen/Max Jonas; Jüdische Vermögensgeschichte
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: 1843 Neuanlage nicht als Haus 1792 behaupten; Andreas Barthel (1837) vs Andreas Jacob Barthel (1800-1879) ohne Biografieabgleich nicht automatisch zusammenlegen; 1936/27 in Wikilistung Tippfehler prüfen
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=106
Mathildenstraße 28
Vom Fabrikantenhaus Haffner zur Sternapotheke
Das spätklassizistische Haus ließ der Zinnfigurenfabrikant Johann Haffner 1865/66 nach FürthWiki vom Architekten Jakob Christian Bantel errichten. An der heutigen Denkmaladresse befindet sich damit ein Bau- und Personenanker aus dem industriellen Fürth. 1908 ließen Ebert & Müller die Ladenfront und einen Polygonalerker für Apotheker Heinrich Stadelmann umgestalten; der tatsächliche Apothekenumzug von Königstraße 74 folgte 1911. Für die Zeit um 1891–1898 enthält der Firmenmaster unabhängig datierte Bezüge zu Haffners Nachfolgeunternehmen an Mathildenstraße 28. Es ist also falsch, das Haus bereits 1865 als Sternapotheke oder die Zinnfiguren-Nachfolge pauschal als Apotheke zu bezeichnen. Für die NS-Zeit nennt FürthWiki Ludwig Schild als Eigentümer und verweist auf einen Wiedergutmachungsakt, ohne dass daraus in diesem Dossier ein konkreter Zwangsentzug behauptet wird.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: H-02077 (1891), H-03378 (1899); Firmen FM-0256/FM-0257/FM-0545; Denkmaladresse nur modernes Objekt. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Industrie/Zinnfiguren; Medizin/Apotheken; Baupersonen Ebert/Müller; Menschen Haffner/Stadelmann/Schild; NS-Wiedergutmachungsakten
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Haffner-Fabrikation: Nachfolge und tatsächliche Räume getrennt; 1908 Apothekenumbau ist nicht 1911 Betriebsumzug; Ludwig Schild keine NS-Behauptung ohne Akte
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=141
Marktplatz 3
Fränkel-Besitz, mögliche Mikwe und Gewerbe bis 1936
FürthWiki dokumentiert eine bewegte Eigentümerüberlieferung für Marktplatz 3: Einen 1615 genannten Brauer Michel Vischer und die Zerstörung des Vorgängerbaus 1634; im späteren 17. und 18. Jahrhundert Israel Seckel Fränkel, Bärmann Fränkel, Salomon Isaac Fränkel und Zacharias Fränkel sowie weitere Eigentümer. Im Jahr 1808–1811 wird die Glasfabrikantin Kehla Lewin genannt. Eine Hausbrunnenanlage vor 1723 könnte laut Sekundärforschung auf eine Mikwe verweisen; dies ist keine unabhängige bauarchäologische Bestätigung einer erhaltenen Mikwe. Später nennt die Überlieferung Metzgermeister Heinrich Eder und 1930 die Witwe Kunigunde Eder; Nebenräume waren an das Nähmaschinenfachgeschäft von Hans Steudtner und Friedrich Meier vermietet. Die Denkmalliste beschreibt das heutige Haus als Bau des 18. Jahrhunderts. Die semantische Wikiseite nennt dagegen 1638 als Baujahr, belegt für 1638 aber lediglich Hanns Georg von Alhausen; dieses Jahr darf daher nicht ungeprüft als Baujahr übernommen werden.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: BAU-G-01747; H-02054 (1891), H-03355 (1899) als datierte Hausnummernanker. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Jüdische Geschichte; Mikwen; Spiegel/Glaswerke; Metzgereien; Nähmaschinenhandel; Biografien Familien Fränkel/Lewin/Eder
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Wiki-Baujahr 1638 steht gegen Denkmalliste 18. Jh.; Brunnen nur Mikwe-Hypothese, nicht gesicherte Datierung; 1930 Ladenmieter nicht Eigentümer
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marktplatz_3
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=138
Obstmarkt 1
Forchheimer & Schloss – Enteignungskontext und Schöll-Nachnutzung
Der heutige denkmalgeschützte Geschäftsbau wurde 1901/02 nach Plänen von Adam Egerer errichtet und ersetzte am selben Standort das ältere Gasthaus Zum weißen Schwan. FürthWiki beschreibt das Gebäude als Kaufhaus von Forchheimer & Schloss. Die Nutzung ging im Rahmen der NS-Arisierung 1940 auf das Papierhaus Schöll über; der dortige Standort darf daher nicht als gewöhnlicher Geschäftsumzug ohne Eigentumskontext erzählt werden. Ein Aktenhinweis auf ein Wiedergutmachungsverfahren 1946–1951 nennt als früher jüdische Eigentümer Hannchen Arnstein, Paula Bernkopf sowie Samuel und Sofie Gutmann; als spätere Parteien werden Fritz und Rosalie Schöll genannt. Die Zuordnung jeder Person zum exakten Anteil und Zeitpunkt bedarf der Akteneinsicht; eine direkte Familien- oder Eigentümeridentität allein aus Namensgleichheit ist nicht zulässig. Aus dem Vorgänger-Gasthaus wird kein unverändert bestehender Baukörper abgeleitet.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Denkmalobjekt; historische H-ID und Vorgängerbau noch prüfen. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Jüdisches Leben/NS; Handel Kaufhaus Forchheimer & Schloss; Papierhaus Schöll; Bauperson Adam Egerer; Restitution
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: 1901/02 Neubau statt altem Gasthaus. 1940 Arisierung kein freiwilliger Normalverkauf. Ehem. Besitzer aus Restitutionsakte noch nicht eigenständig geprüft
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Obstmarkt_1
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=168
Gustavstraße 46
Baukörper und vermutete Schöll-Zwischenadresse
Der erhaltene Sandsteinbau der Gustavstraße 46 hat laut Denkmalliste einen Kern aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; Dachgauben entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts. In der FürthWiki-Unternehmenschronik des Papierhauses Schöll ist als Geschäftsanschrift von 1852 bis 1862 die damals anders nummerierte Gustavstraße 95 (1827er Bezirkssystem), später Gustavstraße 6 (ab 1860), heute Gustavstraße 46 genannt. Diese historische Nummernfolge ist eine wichtige Adresse-Konordanz-Hypothese, sie darf jedoch ohne Originalumstellungsbeleg nicht als physisch identische Laden-/Baukörpereinheit interpretiert werden. FürthWiki nennt auch Friedrich Korn als Person mit letztem Fürther Wohnort in diesem Anwesen, ohne zeitliche Rückprojektion in die Schöll-Jahre.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Denkmalkandidat ohne freigegebene H-ID zur 1852er Schöll-Nutzung. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Firmen/Papierhaus Schöll; Hausnummernkonkordanz 1827/1860/1890; Baugeschichte; Person Friedrich Korn
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Geschäftsverlauf Schöll 1852-62 und heutige Adresse Gustavstraße46 nur sekundär verbunden; Friedrich Korn als anderer belegter Personenfall ohne Belegjahr
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_46
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
Firmenstandorte Papierhaus Schöll 1847–1940
Unternehmensgeschichte als eigenständige Adressfolge
Die über FürthWiki rekonstruierte Standortfolge des Papierhauses Schöll beginnt 1847 in der Alexanderstraße. 1848–1852 verzeichnet der Firmenartikel den heutigen Marktplatz 3, 1852–1862 die damals als Gustavstraße 95 beziehungsweise ab 1860 Nr.6 bezeichnete Anschrift (nach Sekundärzuordnung heute Gustavstraße 46). Ab Erwerb 1862 entstand der feste Bezug zu Königstraße 72. Eine zeitgenössische Geschäftsanzeige im Adressbuch 1931 nennt weiterhin Königstraße 72; der Häuser-Master hat bereits einen gesonderten Firmenanker FM-0027 und eine Rechnung von 1935. 1940 wechselte die Firma in den Gebäudekomplex Obstmarkt 1, der zuvor das jüdische Kaufhaus Forchheimer & Schloss beherbergte und im Rahmen nationalsozialistischer Arisierung überging. Es ist eine Firmenstandortreihe, keine identische Folge physischer Gebäude oder Parzellen.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Bestehender Firmenanker FM-0027, H-01918 nur 1891er Adressanker. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Firmen; Hausbiografien 5 historische Adressphasen; Jüdisches Leben; NS-Verfolgung; Biografien Familie Schöll
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: Schöll-Familiennamen sind in FürthWiki und älteren Häuserregistern variiert; das Jahr 1940 muss als NS-Kontext, nicht nur Umzug erzählt werden
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Obstmarkt_1
Stern-Apotheke / vier Gebäude
Vier getrennte historische Betriebsstandorte
Die dokumentierte Betreiber- und Standortgeschichte der Sternapotheke liegt über vier voneinander getrennten Gebäuden: Marktplatz 11 (ab 1668), Königstraße 72 (ab 1837), der neu bebaute Nachbarhof Königstraße 74 (ab 1843), Mathildenstraße 28 (ab 1911). Für den ersten Standort steht einer vereinzelten Datierung 1830 im Marktplatz-Hausartikel die mehrfach und mit Adressbüchern bezeichnete Datierung 1837 gegenüber. Der 1843er Neubau Nr.74 ist nicht rückwirkend Baukörper des 1837er Apothekenbetriebs. Ab 1911 folgt der Umzug in das 1865/66 errichtete Haus, dessen Ladengestalt schon 1908 für den Apotheker Heinrich Stadelmann umgebaut worden war. Die komplette Apothekenfolge ist eine Betriebs- und Personenlinie, keine durchgehende Gebäudelinie.
Vergleich mit vorhandenen Haus- und Bauakten: Hauptverbindungen Marktplatz11/Königstr72/74/Mathildenstr28. Eine Identität mit anderen Registern ist dadurch nicht automatisch bestätigt.
Fachübergreifende Beziehungen: Gesundheit/Apotheken; Frauen/Biografien; Baugeschichte; Firmen-/Apothekenkonzessionen; Archiv
Offene Identitäts- und Quellenprüfung: 1830 als Gegenbeleg nicht löschen; 1837 besser gestützt, Original-Adressbuch 1836/1839/1846 ist zu kontrollieren; Besitzer- und Apothekenidentität separat
Historische Quellen
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https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marktplatz_11
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
Gustavstraße und Waagstraße: sieben Forschungsdossiers (v215)
Weitere Baubiografien bis 1945. Keine neuen Haus-IDs und keine automatische Personenidentität.
Vom Roten Roß zum ersten Gewerbeschulhaus – Waagstraße 1
Das ehemalige Gasthaus „Rotes Roß“ entstand nach Kriegszerstörung 1664 neu. Ab 1833 diente sein Obergeschoss der Königlichen Landwirtschafts- und Gewerbeschule, einem Vorläufer des Hardenberg-Gymnasiums. Schulleitung, Gebäudebesitz und Bewirtschaftung werden als getrennte Rollen geführt.
Fachbezüge: Schulmaster, Gaststätten/Alltag
Prüfvermerk: Schule ab 1833 im ersten Stock des Gasthauses, nicht bis 1844 automatisch im gesamten Haus. Geb
https://www.fuerth.de/bildung-soziales/schulen/hardenberg-gymnasium/
Mehrteilige Hausgruppe mit dem kleinsten Haus Fürths – Waagstraße 3
Die Adresse Waagstraße 3 umfasst drei Baukörper: einen älteren Wohntrakt, das „kleinste Haus“ und einen Kramladen von 1843. Bauherr war Webermeister Johann Weber; der Baurat Georg Cappeller überarbeitete den Plan. Der Konflikt mit alten Hausnummern der Waagstraße 5 bleibt offen.
Prüfvermerk: Doppelte Alt-Nummer 243 / II-240 / Waaggasse 3 auch im Artikel Waagstraße 5! Kein eindeutiger …
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Waagstra%C3%9Fe_3
Branntweinbrenner, Kerzen- und Nachtlichterfabrikant, Metzger – Waagstraße 5
Waagstraße 5 verbindet Branntweinbrenner, Bleistiftmacher, Nachtlichterfabrikanten und Metzger. Für 1889 ist ein Bau von Johann Michael Horneber, für 1890 ein Dachumbau von Vornberg und Scharff überliefert. Die Besitzfolge ist quellenkritisch von bloßen Gewerbenennungen zu trennen.
Fachbezüge: Firmen, Stiftungen/Sozialgeschichte, Baupersonen
Prüfvermerk: Eigentümerfolge aus Wunschel in Zweitüberlieferung; genaues Eintritts-/Austrittsdatum eines Eig
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Waagstra%C3%9Fe_5
Ein alter Bauernhof, jüdischer Grundstücksbesitz und Gewerbewandel – Gustavstraße 13
Gustavstraße 13 war ein altes Hofanwesen mit Wohn- und Brauhaustradition. Für 1652 sind mehrere Erwerbsvorgänge, später Brunnen, Stallungen und verschiedene Gewerbe überliefert. Eine Erstbebauung vor 1450 bleibt eine unbelegte Hypothese.
Fachbezüge: Jüdisches Leben, Firmen, Baugeschichte
Prüfvermerk: Erstbau 1450 ist hypothesenhaft; 1576 Abbruch/Neubau und 1652 Brandstelle bezeichnen frühere Ba
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_13
Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg – Gustavstraße 40
Nach der Zerstörung von 1634 ließ Paulus Schneider das Haus Gustavstraße 40 nach 1650 wiedererrichten. Der Fachwerkbau erhielt 1876 neue Dachgauben. Eine ähnliche Bauform des Nachbarhauses Nr. 38 ist kein Nachweis identischer Grundstücke.
Fachbezüge: Krieg/Alltag
Prüfvermerk: 1634 Brand betrifft Vorgänger, nach 1650 Neubau; 1876 ist Dach-/Gaubenumbau, kein Erstbau. Mit
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Gustavstra%C3%9Fe_40
Vom Gasthaus Blauer Schlüssel zur Hebammenadresse – Gustavstraße 58
Gustavstraße 58, einst Gasthaus „Zum Blauen Schlüssel“, erhielt nach seinem Bau von 1737 um 1800 eine neue Fassade. Zur Geschichte gehören die Familien Warnhöfer, Schildknecht, Nabholz und Blank, ein Hintergebäude von 1886 sowie ein Hebammen-Adressbeleg für Sophie Katharina Vogel (1891).
Fachbezüge: Medizin/Arztlandschaft, Gaststätten, Firmen
Prüfvermerk: Hebamme 1891 nicht mit Eigentümerfamilie oder Gastwirt identifizieren. 1708 Vorgängerbild von 1
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Gustavstra%C3%9Fe_58
Restauration Balzer: ein Gasthaus wird zur Wiege der SpVgg Fürth – Gustavstraße 61
Das Gasthaus Gustavstraße 61 wird mit Brauer Gabriel Beyl und dem Jahr 1724 verbunden. Am 23. September 1903 trafen sich dort Fußballer des TV Fürth 1860 zur Bildung ihrer Spielvereinigung. Die eigenständige SpVgg folgte erst 1906; das Gebäude ist nicht das Amtshaus Nr. 65.
Fachbezüge: SpVgg, Gaststätten/Vereine
Prüfvermerk: Restauration Balzer 1903 von amtshaus Nr.65 trennen. 1903 Gründung als TV-1860-Abteilung, 1906
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Bauernstra%C3%9Fe
Waagstraße: Familien-, Nummern- und Quellenvertiefung (v216)
Vier ergänzende Forschungsbeobachtungen zu den bereits erfassten Anwesen und dem Roßwirtshof. Das sind keine vier neuen Gebäude.
Ehemaliges Rotes Roß: Nummernfolge, Wirte und Schule – Waagstraße 1
Das Wirtshaus Zum roten Roß gehört zu den ältesten nachweisbaren Gaststätten Fürths. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg entstand 1664 das heutige Gebäude. Seine früheren Nummern sind von den Nachbarhäusern zu unterscheiden: Haus Nr. 241 (1792), Nr. 238 im II. Bezirk (1827), Waaggasse 1 (1860) und Waagstraße 1 (1890). Das Anwesen gehörte nach der Sekundärüberlieferung ab 1832/33 der Stadt und nahm 1833 die erste Gewerbschule im Obergeschoss auf. Später diente es zeitweise als städtischer Getreidespeicher. Die Quelle nennt widersprüchliche Endpunkte des städtischen Eigentums (1940 oder 1946). Die überlieferten Wirte und Pächter sind nicht pauschal Eigentümer. Ohne Grundbuch und Gewerbeakten bleiben diese Rollen getrennt.
Fachbezüge: Schulen, Gaststaetten/Alltag, Stadtverwaltung, Strassen/Hausnummern
Prüfvermerk: Eigentumsende der Stadt um 1940 bzw. 1946 widerspruechlich; Originalgrundbuch offen. 1833 Schule im Obergeschoss, nicht automatisch im gesamten Haus.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_1
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Zum_roten_Ro%C3%9F
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=230
Wohnhaus, kleinstes Haus, Kramladen - Werkrollen genau trennen – Waagstraße 3
Das heutige Denkmal Waagstraße 3 besteht aus drei verschiedenen Gebäudeteilen: einem älteren Wohnhaus, dem sogenannten kleinsten Haus Fürths und einem vorgelagerten Ladenbau. Laut FürthWiki veräußerte die Bäckermeisterwitwe Katharina Kleinlein 1750 das ältere Wohnhaus. Die Personen Johann Konrad Braun und Johann Friedrich Scheidig werden für dieselbe Zeit in einer Besitzerliste genannt, ohne dass ihre genauen Eigentumsanteile feststehen. 1843 ließ Webermeister Johann Weber den Kramladen anstelle einer Schupfe errichten. Georg Cappeller bearbeitete den Plan im romanisierenden Stil; er war damit nicht automatisch Bauherr oder Entwerfer der wesentlich älteren Wohngebäude. Die im FürthWiki angegebenen alten Hausnummern stimmen mit denen von Waagstraße 5 überein. Deshalb dürfen die heutigen Baugruppen nicht ohne Katasterabgleich zusammengelegt werden.
Fachbezüge: Baugeschichte, Personen, Firmen/Alltag
Prüfvermerk: Die Bauherrenrolle 1843 gehoert Johann Weber, Cappeller ueberarbeitete die Plaene. Doppelte Alt-Hausnummernfolge bei Nr. 3 und 5 ist ungeklärt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_3
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=230
Vom Branntweinbrennerhaus zur Balbiererschen Stiftung – Waagstraße 5
Das Anwesen Waagstraße 5 war das Elternhaus von drei Stifterinnen: Magdalena Geck, genannt Balbierer, sowie Elisabetha Kunigunda und Margaretha Rosina Elisabetha Balbierer. Magdalena war die Tochter der Anna Maria Geck aus der Zeit vor ihrer Eheschließung mit Johann Christoph Balbierer und damit eine Halbschwester der beiden jüngeren Frauen. Die Schwestern starben 1868, 1869 und 1874; aus ihrem Nachlass gingen 1874 Stiftungen für Witwen, Waisen, Bräute und verschiedene kirchliche und soziale Einrichtungen hervor. Zu den Empfängern gehörten das Karolinenstift, die Lehmus’sche Kinderbewahranstalt und die Pfründneranstalt des städtischen Hospitals. Im Jahr 1902 wurde ein Teil der Sonnenstraße zur Erinnerung an die Stifterinnen Balbiererstraße genannt. Die genauen Nachlassvorgänge und die verwandtschaftlichen Angaben sind noch anhand der Originalakten zu sichern.
Fachbezüge: Personen/Familien, Stiftungen/Sozialgeschichte, Schulen/Kinderbetreuung, Medizin/Gesundheit, Strassennamen
Prüfvermerk: Familiendaten sind Sekundaerbefunde; Originaltaufen, Eheschliessung, Testamente und Erbschaftsunterlagen sind noch zu prüfen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_5
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Geschwister_Balbierersche_Stiftung
Der Roessleinswirtshof als historische Hofanlage – Roßwirtshof / Waagplatz
Der alte Roßwirtshof war eine ausgedehnte Hofanlage im Bereich der heutigen Waagstraße, des Waagplatzes und der Königstraße 61 bis 67. Seine Geschichte darf nicht mit der Biografie eines einzelnen erhaltenen Gebäudes gleichgesetzt werden. Das Gasthaus Waagstraße 1 und die baulich jeweils eigenständigen Gruppen Waagstraße 3 und 5 tragen unterschiedliche Denkmalnummern. Auch der große Stadel und die spätere städtische Freibank sind eigenständige Nutzungs- und Bauphasen. Die Überlieferung gemeinsamer früherer Grundrechte ist nur ein Ausgangspunkt für eine katastrale Grundstücksgeschichte, kein Nachweis eines identischen Baukörpers.
Fachbezüge: Haeuser/Parzellen, Presse/Alltag
Prüfvermerk: Der historische Hofverband ist kein einziger heutiger Baukoerper; Denkmale Waagstraße 1, 3 und 5 getrennt halten.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Zum_roten_Ro%C3%9F
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_1
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_3
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Waagstra%C3%9Fe_5
Archivbilder dürfen nur nach individueller Rechteprüfung übernommen werden. Quellen-URLs dokumentieren den Forschungsstand, nicht automatisch die Identität eines historischen Gebäudes.
Stockert: Gaststätten, Kompassmacher und Adresswechsel (v217)
Zwölf neue beziehungsweise vertiefte Standortdossiers und eine biografische Verbindung zwischen Handwerk, Wirten und Familien von 1821 bis 1871. Wohnadressen und Gewerbeorte sind ausdrücklich nicht immer Gaststätten. Historische Hausnummern und heutige Rückprojektionen bleiben getrennt.
Königstraße 122 (heutige Rückprojektion) · 1821–1839
Rosenhauer-Haus und frühe Stockert-Familie
Im von Hans Gaab auf die heutige Königstraße 122 bezogenen Haus 269 lebten Johann Christian Christoph Rosenhauer und Kunigunda geb. Dörr. Nach dessen Tod 1835 heiratete sie 1836 den Kompassmacher und späteren Wirt Rudolph Christoph Stockert. Stockerts früheste Fürther Adresse wird in der Quelle auf 399 I zurückgeführt. Die Angaben 399 II (1839) und 390 I (1836) gelten im Forschungsaufsatz als mutmaßliche Abschreib- oder Druckfehler, keine eigenständigen Häuser.
Fachbezüge: Personen, Familien, Gaststätten, Häuser, Adresskonkordanz 1890
Quellen- und Identitätsprüfung: Quellenkonflikt: Text nennt Rosenhauer-Todesjahr 1836, biografische Einträge dagegen 23.07.1835. Haus 399 II und 390 I nicht als selbständige Standorte benutzen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=43
Mohrenstraße 5 (heutige Rückprojektion) · 1842 (ca. 1840 unsicher)
Wohnadresse Stockerts nach der Wiederverheiratung
Kirchenbuchreferenzen nennen für die Familie Stockert im Jahr 1842 die damalige Hausnummer 169 I, von Gaab als heutige Mohrenstraße 5 gedeutet. Die Kurztabelle datiert die Station unsicher auf ungefähr 1840. Der Nachweis ist keine lückenlose Betriebs- oder Eigentumsfolge.
Fachbezüge: Personen, Familien, Alltagsgeschichte, Adressnummerierung
Quellen- und Identitätsprüfung: 1859/1873/1890-Adressen gleicher Schreibweise sind nicht automatisch die Wohn- und Gewerbeadresse von 1842.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=43
Wasserstraße 3 (Denkisches Haus) · 10.12.1842
Wirtshaus und parallel laufendes Kompassgewerbe
Die Gaststättenempfehlung vom 10.12.1842 nennt Stockert im Denkischen Haus in der Wassergasse. Zugleich versicherte er die Fortführung seines Kompassgeschäfts. Das 1836er Adressbuch nennt den Schuhmachermeister Heinrich Denk beim Haus 199/443 als Besitzer. Die Rolle des Wirtes ist ausdrücklich von der früheren Eigentumsangabe zu trennen.
Fachbezüge: Gaststätten, Gewerbe, Familien, Häuser
Quellen- und Identitätsprüfung: 1836 Eigentums- und 1842 Wirtsbeleg dürfen weder zeitlich noch rollenmäßig zusammengesetzt werden.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=43
Wasserstraße 11 (Müllersches Haus) · 10.02.1844
Wirtschaft im Haus Johann Ernst Müllers
Für den 10.02.1844 ist Stockert im Müllerschen Haus in der Wassergasse genannt. Das Adressbuch von 1836 führt Johann Ernst Müller als Wirt und Ökonom sowie Besitzer des Hauses Nr. 194. Diese historischen Einzelbelege ergänzen die späteren medizinischen Adressbuchdaten zur heutigen Wasserstraße 11.
Fachbezüge: Gaststätten, Firmen, Medizin, Häuser
Quellen- und Identitätsprüfung: Johann Ernst Müllers Eigentumsbeleg 1836 beweist keine lückenlose Besitzdauer bis 1844 oder bis 1886.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=43
Königstraße 110 (Poppengäßchen) · 1845–1854
Wirtschaft im Poppengäßchen
Im August 1845 meldete Stockert ein neues Lokal an der damaligen Poppengasse, Hausnummer 391 I, heute Königstraße 110. 1854 kündigte Konrad Ludwig Walter die Übernahme der Gaststätte „vormals Stockert“ an; im selben Jahr wurde Stockerts Konkursverfahren öffentlich bekannt gemacht. Eigentum am Haus ist daraus nicht abzuleiten.
Fachbezüge: Gaststätten, Firmen, Schuldner-/Wirtschaftsgeschichte, Haus H-00190
Quellen- und Identitätsprüfung: Die Hausnummer 391 I nicht mit der am Anfang der Familiengeschichte genannten 399 I verwechseln; Konkurs betrifft Stockerts Vermögen, nicht automatisch die Immobilie.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=43
Königsplatz 6 (möglicher Bezug) · 1855–1856
Zwischenstation beim Fabrikanten Städler
Nach der Aufgabe des Lokals im Poppengäßchen nannte Stockert 1855 seine Wohnadresse bei Herrn Städler nahe dem Königsplatz. Eine Danksagung der Bewohner von Städlers mittlerem Haus ist 1856 überliefert. Das Adressbuch um 1854 weist Georg Städler als Nadelfabrikanten und Manufakturwarenhändler in Haus 141 II, von der Studie mit Königsplatz 6 gleichgesetzt, aus.
Fachbezüge: Firmen, Häuser, Stadträume
Quellen- und Identitätsprüfung: Keine Gaststättennutzung nachgewiesen; Hausbezeichnung „mittleres Haus“ nicht katasterbelegt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Gustavstraße 61 (Kolbsches Haus) · 1857
Stockerts Wirtschaft beim königlichen Rentamt
Am 10. und 24.11.1857 fanden sich Gaststättenanzeigen in der Gustavstraße nahe dem Rentamt. In der zweiten bezeichnete sich der Gastgeber als Chr. Stockert. Der 1860er Adressbuchnachweis nennt Michael Kolb als Besitzer des Kolbschen Hauses. Für die 1903er SpVgg-Geschichte ist es eine deutlich ältere Nutzungsschicht derselben heutigen Adresse.
Fachbezüge: SpVgg 1903, Vereine, Gaststätten, Baugeschichte
Quellen- und Identitätsprüfung: Inseratsinitialen S. C., J., Chr. und Georg Stockert schwanken; nur durch Kontext, nicht Namensgleichheit disambiguieren. 1857 Gaststätte ≠ 1860 Eigentum.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Alexanderstraße 9 · 25.08.1860
Stockerts Wirtschaft vor der späteren Geismannsaal-Zeit
Am 25. August 1860 warb Stockert für seine Wirtschaft in der Alexanderstraße 9. Die gleiche heutige Adressschreibweise taucht später als Publikumszugang zum Geismannsaal der Brauerei Geismann auf, doch dieser Saal entstand erst 1896. Die historischen Baulichkeiten und Nutzungsepochen bleiben getrennt.
Fachbezüge: Gaststätten, Firmen, Vereine, Baugeschichte
Quellen- und Identitätsprüfung: 1860er Lokal unter heutiger Adressrückprojektion nicht in 1896er Saal eintragen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Geleitsgasse 11 (1860er Nummerierung) · 1865–1866
Stockert im Haus des Lorgnettenfabrikanten Schelter
Stockert lud im September 1865 in seine Gaststätte im Haus des Marcus Schelter in der damaligen Geleitsgasse 11 ein. Schelter beantragte eine eigene Konzession und die beiden versuchten 1866 eine gemeinschaftliche Nutzung, die unter Hinweis auf das Gewerbegesetz abgelehnt wurde. Die spätere Nummer lautet Geleitsgasse 4 (ab 1890).
Fachbezüge: Gaststätten, Behörden, Firmen, Adressnummerierung
Quellen- und Identitätsprüfung: Abgelehnte Konzession ist keine erteilte Gaststättenerlaubnis; H-00181 nicht mit H-00182 verschmelzen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=46
Mohrenstraße 24 · 23.08.1867
Wohnung Stockerts beim Lorgnettenfabrikanten Dannhorn
Stockert teilte dem Handelsstand am 23. August 1867 mit, dass er im Haus von Christian Dannhorn in der Mohrengasse 24 wohne und Aufträge annehmen könne. Das Hausnummernverzeichnis von 1867 bezeichnet Dannhorn als Lorgnettenfabrikanten und Besitzer. Die Studie stellt ausdrücklich klar, dass Stockert hier keine Gaststätte betrieb.
Fachbezüge: Gewerbe, Firmen, Personen, Häuser
Quellen- und Identitätsprüfung: Kein Gaststättenzugang trotz späterer Berufsbezeichnung Wirt; Eigentum an Stockert ausdrücklich nicht belegt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Casinogarten (heutiger Sonnenstraße-Bereich) · 28.05.1868
Gaststätte im Garten der Casino-Gesellschaft
Mit der Eröffnung des Casinogartens am 28. Mai 1868 übernahm Stockert als „Ökonom“ die gastronomische Betreuung der Gäste. Dies ist ein historischer Bewirtungsort im Garten, keine eindeutig zuordenbare Einzelhausadresse. Die Lage nennt die Studie im Bereich der heutigen Sonnenstraße.
Fachbezüge: Gaststätten, Vereinslandschaft, Alltag, Stadträume
Quellen- und Identitätsprüfung: Keine Parzelle oder Eigentumsfolge aus einer Funktionsbezeichnung ableiten.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Schindelgasse 4 (bis 1889) / 10 (ab 1890) · 1870–1871
Letztes Fürther Wirtshaus und Geschäftsübergabe an Paul Stockert
Ende Februar 1870 eröffnete Stockert im Geisdörferschen Haus, damalige Schindelgasse 4, seine letzte Fürther Gaststätte. Die Studie bezeichnet die Adresse ab 1890 als Schindelgasse 10. Für 1871 ist das Kompassgeschäft an der alten Nr. 4 nachgewiesen; als Rudolph Christoph Stockert nach Nürnberg ging, führte sein Sohn Paul das örtliche Geschäft und die Wirtschaft weiter.
Fachbezüge: Gaststätten, Firmen, Familien, Adresskonkordanz
Quellen- und Identitätsprüfung: Historische Hausnummer Schindelgasse 4 niemals auf gleich geschriebene moderne Nummer 4 beziehen. Geisdörfer nicht ohne Eigentumsbeleg als Hausbesitzer deklarieren.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
Quelle: Hans Gaab, Kompassmacher in Nürnberg und Fürth im 19. Jahrhundert, digital veröffentlicht bei FürthWiki. Die genannten Originalzeitungen und Kirchenbücher sind teilweise nur mittelbar über die Forschungsstudie ausgewertet; daraus folgt keine neue eigenständige Primärprüfung.
Hebräische Druckereien, Stockert-Familien und Häuser bis 1945 (v218)
Vierzehn quellenkritische Forschungsdossiers zu historischen Nutzungen von Schindelgasse 10, Alexanderstraße 22, Marienstraße 47 sowie weiteren Wohn-, Gewerbe- und Druckereistandorten. Mehrfachnennungen bestehender Häuser sind keine neuen Gebäude.
Schindelgasse 10 (bis 1889: Schindelgasse 4) · 1680-1926
Hebraeische Druckerei, spaeter Wirts- und Handwerkerhaus
Das 17./18. Jahrhundert umfassende Altstadthaus beherbergte ab 1737 die hebräische Druckerei von Chaim Zwi Hirsch und der Familie Zirndorfer, später die Firma Zirndorfer und Sommer. Nach der Übernahme des Druckbetriebs durch Albrecht Schröder (1868) und dem Auszug der Werkstatt nutzte Rudolph Christoph Stockert das damalige Haus Schindelgasse 4 als Gaststätte (1870). Dies beschreibt aufeinanderfolgende, nicht gleichzeitige Gewerbephasen.
Querverbindungen: Häuser, Jüdisches Leben, Presse, Firmen, Alltag/Gaststätten, Personen
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Fronmüller nennt fehlerhaft 1727 statt 1737; Aussagen zur Betriebsübernahme 1868 von Tod Sommers 1866 trennen. 1860er Hausnummer 4 nicht mit heutiger Nummer 4 verwechseln. Besitzer, Drucker und Wirt sind verschiedene Rollen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Schindelgasse_10
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Hebr%C3%A4ische_Druckereien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=47
Königstraße 75 (fruehes hebr. Druckwesen) · 1691-1720er
Schneior-Fromm-Druckerei und Standortdebatte
FürthWiki lokalisiert die erste hebräische Druckerei von Josef ben Salomon Fromm, auch Schneior, 1691 in der Königstraße 75. Nach seinem Tod übernahmen Bruder Abraham und Schwager Isaak Bing die Druckerei. Die genaue historische Parzelle folgt der Forschung von Robert Giersch; in älterer Literatur taucht abweichend Königstraße 77 auf.
Querverbindungen: Jüdisches Leben, Presse, Häuser, Personen
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Adresse 75 stammt aus sekundärer Hausforschung, als Abgrenzung zur in Ohm erwähnten Nr. 77. Originalhausnummern der Frühen Neuzeit nicht wie 1890er Straßenadressen behandeln.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Hebr%C3%A4ische_Druckereien
Bäumenstraße 9 (historischer Talmudschul-/Druckereikontext) · 18. Jahrhundert
Talmudschule mit Druckerei: Lokalisierung als Forschungskandidat
FürthWiki verortet eine mit der Talmudschule verbundene Druckerei in dem früheren Falkenauerschen, später Wittmannschen Haus an der heutigen Bäumenstraße 9. Der Artikel vermutet hier die Offizin des Zwi Hirsch ben Chaim. Überlieferte Brandschäden an hebräischen Druckschriften sind nicht mit einem exakt datierten Gebäudeabriss gleichzusetzen.
Querverbindungen: Schulen, Jüdisches Leben, Presse, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Annahme zur Offizin ausdrücklich als Wahrscheinlichkeit; Objekt / Bauparzelle und Brandjahr aus Originalquellen klären.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Hebr%C3%A4ische_Druckereien
Rosenstraße 12 · 1868-1945
Schröders Druckerei und Fortführung hebräischer Drucktechnik
Nach dem Niedergang der Werkstatt in der Schindelgasse führte Albrecht Schröder den hebräischen Druck 1868 an seinem Betrieb in Rosenstraße 12 weiter. Über Jahrzehnte waren hebräische Satzzeichen und Druckstöcke vorhanden; FürthWiki schildert ihre Einschmelzung durch einen Pächter zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Querverbindungen: Presse, Jüdisches Leben, Krieg, Firmen, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Einzug 1868 ist organisatorische Betriebsübernahme, nicht zwingend Neuerrichtung des Gebäudes. Materialvernichtung nur als Sekundärbericht; keine Primärfundstelle genannt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Hebr%C3%A4ische_Druckereien
Alexanderstraße 22 (1860er: Alexanderstrasse 15) · 1767-1933
Reichsches Haus, Café Schlentheim und Stockert-Kompassfirma
Das von Medailleur Johann Christian Reich d. Ä. errichtete Rokokohaus stammt von 1767. Spätere Adressbücher nennen dessen Sohn Georg Christian Reich, Gürtlermeister Stephan Scheidig sowie das Café von Moritz Schlentheim. Die Stockert-Firma C. Stockert & Sohn arbeitete spätestens 1879 in der damaligen Alexanderstrasse 15 und blieb nach der Nummerierung bis 1903 an der nunmehrigen Alexanderstraße 22. 1933 wurden nach FürthWiki Fassadenornamente entfernt.
Querverbindungen: Baugeschichte, Firmen, Jüdisches Leben, Gaststätten, Personen
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Historische Adresse 15 laut Gaab/FürthWiki; 1767er Baubestand mit Umbauten nicht mit modernem Namen der Firma verwechseln. Buchhalteradresse 1903 nur Firmenadresse, nicht Beweis Eigentum.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Alexanderstra%C3%9Fe_22
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=55
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=9
Marienstraße 47 · 1894-1942
Wohnhaus mit Hinterhoffabrik der C. Stockert & Sohn
Das Mietshaus von 1894/95 entstand nach Entwurf des Maurermeisters Wilhelm Horneber und ging danach an den Bildhauer Johann Konrad Kießling. Kompassfabrikant Johann Thomas Stockert erwarb den Standort 1905. Die Firma nutzte den Hinterhof und Werkstattkeller; eine 1912 erteilte Ausnahmegenehmigung begrenzte die Beschäftigung in den fraglichen Kellerräumen auf fünf Arbeiter und regelte Licht- und Lüftungsschächte. Nach 1915 führte Friedrich Konrad Stockert die Firma, 1916 als Einzelfirma mit Prokura für Ehefrau Lina.
Querverbindungen: Firmen, Arbeit/Alltag, Baugeschichte, Personen, Wirtschaft, Gewerbeaufsicht
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Hinterhof-Fabrikation ist eigene Bauphase, nicht Hausbaujahr 1894/95. Der FürthWiki-Hausartikel nennt außerdem Werbemarken des Malerbetriebs Hans Stockert um 1910; Verwandtschaft zum Kompassfabrikanten ungeklärt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marienstra%C3%9Fe_47
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=55
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=56
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=137
Marienstraße 49 / 49 I · 1899-1927
Nachbarhaus und späterer Standort von Johann Max Stockert
Das Eckhaus Marienstraße 49 wurde 1899 als Mietshaus nach einem 1895 genehmigten Plan Wilhelm Hornebers errichtet. Das Adressbuch 1926/27 nennt Johann Max Stockert, einen Sohn von Johann Thomas, als Kompassfabrikanten mit Marienstraße 49/I. Dies ist ein getrennter Hausstandort neben der Firma in Nr. 47 und noch kein Beweis für die Verlagerung des ganzen Unternehmens.
Querverbindungen: Baugeschichte, Firmen, Personen
Offene Quellen- und Identitätsfragen: 49/I kann Wohnungs-/Stockwerkszusatz sein; Nummer 49 nicht mit 47 fusionieren. Eintrag beruht auf 1926/27-Adressbuchzitat in Gaab.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marienstra%C3%9Fe_49
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=56
Bäumenstraße 8 und 21/20 (Nummernphasen) · 1873-1921
Paul Stockerts Wechsel von der Wirtschaft zur Kompassfabrikation
Paul Stockert verkaufte 1873 das Inventar seiner früheren Gaststätte in der Schindelgasse und nannte die Bäumenstraße 8 bei Flaschnermeister Kunstmann als neue Wohnung. 1874 wird Bäumenstraße 21 als nach 1890 Bäumenstraße 20 beschrieben. Jedoch geben die 1904er Akten und das Adressbuch von 1921 weiterhin Bäumenstraße 21 an. Dies ist ein ungeklärter Nummerierungs- beziehungsweise Identitätskonflikt.
Querverbindungen: Gaststätten, Firmen, Personen, Adressnummerierung, Schulen
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Die Studie nennt explizit Bäumenstrasse 21 (alt) -> 20 (neu), verwendet aber 1921 ebenfalls Nr.21. Original-1890-Heft sowie Adressbuch-Scans und Parzelle prüfen; zwei Standorte / Umzug moeglich.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=53
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=54
Bäumenstraße 12 / Alexanderstraße 3 · 1847-1856
Familienwohnsitze Carl Sebastian Stockerts
Nach der Studie wurden Kinder des Kompassmachers Carl Sebastian Stockert 1847 sowie 1853 und 1856 an der damaligen Bäumenstraße 12 geboren. Der 1851 geborene Johann Thomas wird dagegen der Alexanderstraße 3 zugeordnet. Aus Taufort- und Familienangaben lässt sich die Familienmobilität dokumentieren, jedoch kein Hausbesitz ableiten.
Querverbindungen: Personen, Familien, Schulen, Firmen, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Geburtsortangaben keine lückenlose Haushaltsfolge; Alexanderstrasse 3 des Jahres 1851 nicht mit Geismannsaal vergleichen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=51
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=24
Helmplatz Haus 153 (1859) / Gustavstraße 42 (1873) · 1859-1873
Berufs- und Wohnortfolge des Kompassmachers Carl Sebastian Stockert
Das Fürther Adressbuch 1859 nennt Carl Sebastian Stockert als Kompassmacher im Haus Nr. 153 am Helmplatz, dessen Besitzer der Schlossermeister Johann Ludwig Westerholz war. Für 1873 nennt die Studie eine andere Wohnung in der Gustavstraße 42. Der frühere Helmplatz 153 darf ohne Parzellenkonkordanz keinem heutigen Helmplatzhaus zugeschrieben werden.
Querverbindungen: Firmen, Personen, Hausnummern, Baugeschichte
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Haus 153 ist eine Konskriptionsnummer; Eigentum Westerholz 1859 und Wohnort Stockert sind getrennt. Gustavstrasse 42 1873 nicht mit heutiger 42 verschmelzen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=51
Schwabacher Straße 89 / 80 / 82 · 1899-1928
Balthasar Stockert: Agentur, Buchhalter, Kaufmann
Balthasar, Sohn von Paul Stockert, erhielt 1896 das Fürther Bürgerrecht und heiratete 1897 Maria Helene Franziska Dumhof aus einer Feingoldschlägerfamilie. Die Adressbücher nennen ihn 1899 mit Warenagentur an der Schwabacher Straße 89, 1903/05 als Buchhalter in Nr. 80 und 1913 bis zu seinem Tod 1928 an Nr. 82.
Querverbindungen: Personen, Firmen, Metallindustrie, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Anschrift 1899 Nr.89 liegt zeitlich vor dem 1906/07 datierten Denkmal an heutiger Nr.89. Eigentum und Identität gesperrt. 80/82 zwei getrennte Hausangaben.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=54
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=201
Erlanger Straße 2 / Marienstraße 47 · 1905-1911
Konrad Karl Stockert zwischen Bäckerberuf und Fabrikarbeit
Konrad Karl Stockert wird 1905 als Kompassmachergehilfe in der Erlanger Straße 2 genannt; die Studie beschreibt ihn als gelernten Bäcker. Die Bestattung 1911 nennt ihn als verheirateten früheren Bäcker, Ehefrau Katharina geb. Thierstein, und Wohnort Marienstraße 47. Ob er dort dauerhaft im Familienbetrieb arbeitete, ist eine plausible, aber nicht belegte Ableitung.
Querverbindungen: Personen, Familien, Gewerbe, Medizin, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Berufswandel nicht als schriftlich nachgewiesenen Betriebsvertrag darstellen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=56
Alexanderstraße 9 (alte Druckerei / spaetere Stockert-Gaststätte) · 1761-1860
Zwei unabhängige historische Nutzungsbeobachtungen
FürthWiki ordnet die hebräische Druckerei des Isaak Buchbinder 1761-1792 nur vermutungsweise der Alexanderstraße 9 zu. Ein Jahrhundert später meldete Rudolph Christoph Stockert 1860 dort eine Gaststätte. Beides ist ein bemerkenswerter Adresskandidat, aber nicht ohne Katasterbeleg dieselbe Parzelle oder Bauphase.
Querverbindungen: Jüdisches Leben, Presse, Gaststätten, Firmen, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Buchbinder-Druckerei an Haus Nr.9 ist Hypothese. Die Stockert-Gaststätte (1860) darf nicht mit Geismannsaal-Zugang 1896 gleichgesetzt werden.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Hebr%C3%A4ische_Druckereien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=46
Schrödershof (1846) · 1846
Frühe Wohnphase der Familie Carl Sebastian Stockert
Die älteste Tochter Carl Sebastian Stockerts kam laut einer von Gaab zusammengefassten Taufnotiz 1846 im Schrödershof zur Welt, mutmaßlich im Haus ihres Großvaters. Hieraus ergibt sich ein Rechercheansatz zum Familienwohnsitz, jedoch kein belegter Kauf und keine geschlossene Eigentümerfolge.
Querverbindungen: Familien, Personen, Häuser
Offene Quellen- und Identitätsfragen: Der Großvater-Wohnsitz ist Autorenvermutung; nicht als direkt belegte Adresse oder Eigentum publizieren.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=51
Vertiefte Hausbiografien: fünf Quellenstudien (v219)
Die nachfolgenden fünf Vertiefungen bauen bestehende Haus- und Firmenbeziehungen aus. Sie bilden keine fünf neuen Hausidentitäten. Primärnachweise aus Adressbüchern und Archivakten sind nur dann als direkt geprüft zu betrachten, wenn die Originalquelle selbst eingesehen wurde.
Marienstraße 47 · 1894/95–1945
Von Hornebers Mietshaus zur Kompassfabrik C. Stockert & Sohn
Wilhelm Horneber errichtete 1894/95 ein Wohnhaus mit rückwärtigem Sandsteinflügel und verkaufte das Gebäude später an Bildhauer Johann Konrad Kießling. 1905 erwarb Johann Thomas Stockert das Haus und verlagerte das Kompassgeschäft von der Alexanderstraße 22 hierher. Die Produktion befand sich im Hinterhof. 1912 erlaubte die Regierung unter Lüftungs- und Entwässerungsauflagen die weitere Nutzung tiefer Werkstatträume; in diesen Räumen waren fünf Arbeiter beschäftigt. Nach Stockerts Tod 1915 wurde C. Stockert & Sohn 1916 als Einzelfirma fortgeführt; Inhaber Conrad Stockert und Prokuristin Lina Stockert.
Fachübergreifende Zusammenhänge: Firmen/Kompassmacher, Baugeschichte, Personen/Familien, Arbeitsbedingungen, Frauenerwerbsarbeit, Stadtarchiv Agr 10 972
Quellenkritischer Prüfvermerk: 1894/95 Baujahr des Straßen- und Rückflügels nicht mit 1905 Standortwechsel verwechseln; die fünf Arbeiter beziehen sich nur auf die fraglichen Werkstätten, nicht zwingend die ganze Firma; Betriebsende 2015 liegt außerhalb des Zeitrahmens. Todestag Johann Thomas Stockerts widersprüchlich in Gaab (15./25.11.1915); nur Jahreszahl freigegeben.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marienstra%C3%9Fe_47
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=55
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=56
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=137
Alexanderstraße 22 / vormals Alexanderstraße 15 (ab 1860) · 1767–1905
Das Reichsche Haus, Café Schlentheim und die Kompassmacher
Das Rokoko-Eckhaus wurde 1767 von Johann Christian Reich d. Ä. errichtet und gelangte an seinen Sohn Georg Christian Reich. In frühen Adressbüchern erscheinen Reich als Medailleur und Kunstdreher, 1846 Stephan Scheidig als Gürtlermeister, 1854 Scheidig als Gürtler/Brillenfabrikant und Moritz Schlentheim mit Gast- und Kaffeehaus. Ab spätestens 1879 nutzten Carl Sebastian Stockert und Johann Thomas Stockert die vorreformierte Alexanderstraße 15 für C. Stockert & Sohn, 1903 noch unter der neuen Adresse Alexanderstraße 22. Die frühere reiche Ausschmückung wurde 1892 um vier Altanenfiguren vermindert, die Fassade 1933 vereinfacht.
Fachübergreifende Zusammenhänge: Baugeschichte/Denkmalliste, Familien Reich und Stockert, Gürtler/Brillenproduktion, Café Schlentheim, Hausnummern 1890, Architekturabbau 1892/1933
Quellenkritischer Prüfvermerk: Die Zahl 15 ist nur für die vorreformierte Alexanderstraße gültig; D-5-63-000-11 (Alexanderstraße 20) ist ein anderes Denkmal. 1903 Firmenadresse und 1867 Bewohnerin Karolina Rupprecht beweisen keinen Haushaltszusammenhang.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Alexanderstra%C3%9Fe_22
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=55
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=9
Schindelgasse 10 / vormals Schindelgasse 4 (1860–1889) · 1680–1926
Hebräische Druckerei, Zirndorfer und Sommer, Stockert-Wirtschaft
Das ältere Fachwerkhaus wird bei Wunschel auf 1680 datiert. 1737 begann hier eine bedeutsame jüdische Drucktradition mit Chaim Zwi Hirsch und später der Familie Zirndorfer. Seit 1840 arbeitete David Isaak Zirndorfer mit seinem Schwiegersohn Juda Sommer in der Druckerei Zürndorffer und Sommer. Nach dem Tod Sommers 1866 endete die bisherige Offizin; die Einrichtung wurde im November 1868 von Albrecht Schröder übernommen und in seinen Betrieb an der Rosenstraße 12 eingebracht. Der Wirt Christoph Stockert eröffnete 1870 eine Gastwirtschaft in der damaligen Schindelgasse 4. Um 1880–1926 erscheinen weitere Eigentümer-/Berufsnachweise, darunter Knorr und Kürzdörfer.
Fachübergreifende Zusammenhänge: Jüdische Geschichte, hebräische Druckereien, Firmen Zirndorfer/Sommer/Schröder, Gaststätten Stockert, Archivrecherchen 1866/1868, historische Hausnummern
Quellenkritischer Prüfvermerk: 1737 Druckereigründung, 1866 faktisches Ende und 1868 Verkauf/Ausstattungstransfer sind unterschiedliche Ereignisse. Schindelgasse 10 aus dem vorreformierten Nummerierungssystem ist kein automatischer Beleg derselben heutigen Parzelle.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Schindelgasse_10
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Z%C3%BCrndorffer_und_Sommer
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=45
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=46
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=190
Rosenstraße 12 (Druckereifolge) · 1868 ff.
Schröders Fortführung des hebräischen Drucks
Albrecht Schröder übernahm im November 1868 die Ausstattung der früheren Offizin Zirndorfer und Sommer aus der Schindelgasse. Der bereits andere Unternehmens- und Gebäudestandort Rosenstraße 12 wurde in FürthWiki als neuer Ort des bei Bedarf betriebenen hebräischen Drucks beschrieben. Die Verlagerung ist eine betriebs- und druckgeschichtliche Standortverbindung, kein Umzug des Gebäudes.
Fachübergreifende Zusammenhänge: Jüdische Druckgeschichte, Firmen, Maschinen/Ausstattung, Eigentums- und Standortwechsel
Quellenkritischer Prüfvermerk: Zunächst nur Sekundärstandort. Nicht behaupten, alle Druckaufträge ab 1868 seien in der Rosenstraße 12 produziert worden.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Z%C3%BCrndorffer_und_Sommer
Marienstraße 47 – zweiter Gewerbehinweis · um 1910–1927
Stockert-Namensgleichheit: Hans, Johann Max und Friedrich Konrad
Am Haus Marienstraße 47 verzeichnet FürthWiki historische Werbemarken eines Malergeschäfts Hans Stockert um 1910. Die Hans-Gaab-Studie identifiziert Johann Max Stockert als Malermeister und Sohn von Johann Thomas Stockert. Das macht eine Namens- und Berufsprüfung plausibel, beweist aber nicht, dass die Werbemarken von Johann Max stammen. Gaab nennt Johann Max 1926/27 außerdem als Kompassfabrikanten unter der geschriebenen Anschrift Marienstraße 49/I. Diese Quellenangabe ist eine Zeitstandsangabe, nicht automatisch der heutige Bau Marienstraße 49.
Fachübergreifende Zusammenhänge: Personenfamilie Stockert, Malerhandwerk, Kompassfabrik, Firmenregister, gewerbliche Bildquellen
Quellenkritischer Prüfvermerk: Hans Stockert = Johann Max Stockert ungeprüft; historische Marienstraße 49/I ≠ heutige Nr.49 ohne originale Adresskonkordanz. Werbemarken nur nach konkreter Medienlizenz übernehmen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Marienstra%C3%9Fe_47
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/46/Kompassmacher-Fuerth.pdf#page=56
Die ausführlichen Quellenstellen und die historischen Adresskonkordanzen sind im Häuser-Master v219 nachzulesen. Lizenzangaben auf FürthWiki-Artikeln gelten nicht automatisch für gesondert eingebundene Fotos, Scans oder Werbemarken.
Gustavstraße und frühe Kinderbetreuung: Forschungsstand v220
Vier quellenkritische Ergänzungen, keine vier neuen Hausidentitäten. Die bereits vorhandenen historischen Adressanker und denkmalrechtlichen Einträge werden nicht automatisch zusammengeführt.
Gustavstraße 13 · 1576-1926
Vom bambergischen Bauernhof zur Braustätte und zum Gewerbehaus
Hinter der heutigen Gustavstraße 13 lag ein alter Bauernhof in der früheren Bauerngasse. 1576 ließ der bambergische Amtmann Heinrich Roch ein älteres Anwesen abbrechen und neu bebauen; die Datierung einer Erstbebauung vor 1450 ist nur Wunschels Rückrechnung. 1652 wechselte eine damals als Brandstätte überlieferte Liegenschaft zweimal den Besitzer: von den Brüdern Lemblein und Joseph Hirschlein aus Schnaittach an Hieronymus Devenne, der im Februar an Marx Jud weiterverkaufte. Die Salbücher dokumentieren um 1700 und 1723 Wohn- und Brauhausräume samt Stallungen, Brunnen und Zugang zur Schindelgasse. 1707 erhielt Daniel Bauer eine Bewilligung zur Einrichtung einer Braustätte. Später erscheinen laut Wunschel unter anderem die Familie Frauenschläger (Spielwaren), die Metzger Böhm und der Bandweber Thomas Schawelka. Weder jede historische Vorläuferphase noch jeder Namenseintrag darf ohne Grundakt als dieselbe Bausubstanz gelten.
Bekannte Anker: H-00189 (bestehender historischer Adressanker); D-5-63-000-334
Historische Hausnummern: 1792 Nr.201 > 1827 II/194 > 1860 Gustavstraße 34 > 1890 Gustavstraße 13
Fachbezüge: Brauereien und Alltagsgeschichte; jüdische Geschichte; Verwaltung/Dompropstei; Gewerbe/Spielwaren; Personen Frauenschläger, Böhm, Schawelka; Schindelgasse
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: Vor-1792-Baukörper und heutige Parzelle nicht ohne Grundakte verschmelzen; Bewilligung 1707 bedeutet nicht belegte Fertigstellung; Johanna Nanetta Böhm 1910 / Arnold 1920 Identität offen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_13
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf
Königstraße 110 · 1701-1910
Zum Posthorn, Kinderbewahranstalt und Hirschmanns Umbau
Das um 1701 entstandene frühere Gasthaus „Zum Posthorn“ ist laut Wunschel mit dem überlieferten Beinamen eines Postknechts „Post Fritz“ verbunden. Ein Anbau entstand 1805 im Kettengäßchen. Im August 1837 eröffnete Pfarrer Friedrich Theodor Eduard Lehmus hier die erste Fürther Kleinkinderbewahranstalt; der sozialgeschichtliche Zusammenhang ist durch spätere Stadtgeschichtsforschung unabhängig belegt. 1845/54 gehört Christoph Stockerts Wirtsnutzung zur bereits erfassten v217-Forschung; eine erneute Zählung als neues Lokal ist falsch. 1867 ließ die Kaufmannswitwe Nanette Hirschmann Vorderhaus und Anbau um je ein Stockwerk erhöhen. Bis 1910 nennt Wunschel unter anderem Georg Eckart und seine Familie, Johann Friedrich Neußer sowie Johann Georg und Helene Haller. Die amtliche Denkmalnummer D-5-63-000-656 führt Königstraße 108 und 110 zusammen, während für Nr. 108 außerdem ein eigenständiger Denkmaleintrag D-5-63-000-654 besteht.
Bekannte Anker: H-00190 (bestehender historischer Adressanker); D-5-63-000-656 (amtliche Doppeladresse 108/110)
Historische Hausnummern: 1792 Nr.277 > 1827 I/391 > 1860 Königsstraße 54 > 1890 Königstraße 110
Fachbezüge: Schulen/Kleinkinderbewahrung Friedrich Lehmus; Gesundheit/Sozialfürsorge; Gaststätten/Stockert; Baugeschichte Georg Eckart; jüdisches Leben Nanette Hirschmann; Kinder- und Wohltätigkeitsvereine
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: D-656 umfasst amtlich 108 und 110, D-654 gleichzeitig 108: keine bauliche Gleichsetzung; historische Rolle Post Fritz ohne Vollidentität; Nanette Hirschmann nicht mit anderen Hirschmann-Familien mergen.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_110
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LDCO7E3ZMWHLUG3GTMQN7HDUI3OSYK75
Gustavstraße 40 · 1634-1876
Frühneuzeitliches Fachwerkhaus der Wiederaufbauzeit
Am Ort des heutigen Fachwerkhauses befand sich ein Vorgängergebäude, das laut FürthWiki 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Bauherr Paulus Schneider errichtete nach 1650 den heute im Kern erhaltenen Neubau. Die ursprüngliche Anlage stand laut Lokalgeschichte in Verbindung mit dem damals ähnlich gestalteten Nachbarhaus Gustavstraße 38. Das Obergeschoss mit Fachwerk ist wesentlich älter als die Neurenaissance-Gauben, die erst 1876 entstanden. FürthWiki beschreibt den Bau als seltenes erhaltenes Fürther Bürgerhaus aus der Wiederaufbauzeit. Spätere Nachkriegsnutzungen wie das Musikgeschäft und die Gaststätte Kaffeebohne gehören nicht in den vor-1945-Nutzungskern.
Bekannte Anker: kein historischer H-ID-Adressknoten im Basisregister; D-5-63-000-354
Historische Hausnummern: historische Vor-1890-Nummer derzeit nicht eigenständig belegt
Fachbezüge: Dreißigjähriger Krieg/Brand 1634; Wiederaufbau; Baupersonen Paulus Schneider; Fachwerk; Nachbarhaus Gustavstraße 38
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: Keine H-ID-Neuanlage aus Denkmalsnummer allein. Baujahr „nach 1650“ weder exaktes Datum noch Beleg für physische Gleichheit mit Gustavstraße 38. Nachkriegsbetriebe nicht zu früher Zeit zurückprojizieren.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Gustavstra%C3%9Fe_40
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf

Gustavstraße 44 · 1708-1917
Geburtshaus des Architekten Friedrich Wilhelm Scharff
Das straßenseitige Sandsteinhaus trägt laut amtlichem Denkmalinventar die Datierung 1708. Ein rückwärtiges Gebäude im Hof hinter der Nachbaradresse Gustavstraße 46 trägt die Jahreszahl 1762 und gehört laut Denkmalbeschreibung zum Denkmalobjekt Gustavstraße 44; aus dieser räumlichen Beschreibung folgt keine selbständige Eigentumseinheit. Am 24. Mai 1845 kam Friedrich Wilhelm Scharff als neuntes Kind des Schreinermeisters Johann Michael Scharf und Anna Margaretha, geb. Bühner, im historischen Haus Nr. 96, II. Bezirk (heute Gustavstraße 44) zur Welt. Er besuchte die Fürther Gewerb- und Handelsschule, wurde Ingenieur und Architekt, war im Eisenbahnbau sowie als Lehrkraft der Baugewerkschule Nürnberg tätig und später für die Universität Erlangen. Die Geburtshausadresse belegt weder das Eigentum der Familie Scharf noch die konkret bewohnten Räume.
Bekannte Anker: kein historischer H-ID-Adressknoten im Basisregister; D-5-63-000-357
Historische Hausnummern: 1845 Nr.96 im II. Bezirk > laut FürthWiki ab 1890 Gustavstraße 44; Originalamtshandbuch offen
Fachbezüge: Personen Friedrich Wilhelm Scharff und Eltern; Schulen/Gewerb- und Handelsschule; Eisenbahngeschichte; Baugeschichte Universität Erlangen; Kirchenbuch/Taufe 1845
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: Friedrich Scharff mit Doppel-f und Vater Johann Michael Scharf mit einem f historisch getrennt schreiben. Vaterhausbesitz ist nicht belegt. Die Hofbebauung „hinter Nr.46“ darf nicht als Nr.46-Objekt verschmolzen werden.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Friedrich_Scharff
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf

Gasthaus, Hofgrenzen und Schmiede: Forschungsstand v221
Drei weitere Hausdossiers aus dem FürthWiki-Abgleich. Die Parallelausgaben von v220 wurden zusammengeführt; historische Hofstandorte werden nicht mit unveränderter Gebäudesubstanz gleichgesetzt. Die detaillierten Quellenprüfungen stehen im Master.
Gustavstraße 42 · 1717-1902
Gasthaus Zur goldenen Krone: frühneuzeitlicher Wirtshausstandort und erhaltenes Denkmal
Auf einem Ortsplan von 1717 ist das Wirtshaus Zur guldenen Crone als dompropsteilicher Standort Nr. 50 dokumentiert. Das heute bestehende dreigeschossige Sandsteinhaus wird jedoch erst in die Mitte des 18. Jahrhunderts datiert; die Dachgauben sind aus dem 19. Jahrhundert. Die frühen Nennungen betreffen den Wirtshausstandort und dürfen nicht als unveränderter Baukörper interpretiert werden. Im Adressbuch von 1807/1819 wird die alte Nr. 112 und für 1846 Nr. 97 angegeben. Johann Berthold, dessen Witwe, Johann Braun und 1898 Georg Höfling treten in der Betreiber- und Eigentumsüberlieferung auf. Die genau zu datierenden Rollen sind offen.
Fachbezüge: Gaststätten, Brauereien, Herrschaftsgeschichte, Personen, Hof- und Hausnummern
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: 1717 alter Wirtshausstandort ungleich nachgewiesener Baukörper Mitte 18. Jahrhundert. 1717 Nr.50 (Herrschaftsplan) nicht mit einer beliebigen späteren Nr.50 verwechseln. Berthold als Wirt/Eigentümer nur nach Originalüberlieferung differenzieren.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_42
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=65
https://stadtrat.fuerth.de/getfile.asp?id=4152114&type=do
Gustavstraße 46 · 18.-19. Jahrhundert
Sandsteinwohnhaus und Hofgrenze zu Gustavstraße 44
Das Haus Nr. 46 ist ein eigener zweigeschossiger Sandsteinquaderbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit einer kleinen westlichen Fachwerkaufstockung. Die Dachgauben stammen aus dem späten 19. Jahrhundert. Das in der amtlichen Beschreibung von Gustavstraße 44 genannte Rückgebäude von 1762 steht zwar im Hof hinter Nr. 46, ist deshalb aber nicht automatisch deren Grundstück oder Denkmal. FürthWiki nennt Friedrich Korn als letzten Fürther Wohnort, ohne in dem Hausartikel eine für die historische Periode verlässliche Jahreszahl zu liefern.
Fachbezüge: Baugeschichte, Hof-/Flurstückskonkordanz, Personen Friedrich Korn
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: D-5-63-000-357 (Nr.44 mit Rückgebäude) und D-5-63-000-358 (Nr.46) getrennt. Friedrich Korn nicht als Person bis 1945 oder Eigentümer eintragen, solange Zeitstand ungeklärt.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_46
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=65
Gustavstraße 49 · 1460-1917
Schmiede am Pötzinger Hof: vom alten Stallgebäude zur Kriegswirtschaft
Der historische Hofbereich, zu dem die heutige Nr. 49 gehörte, lässt sich über den im Jahr 1460 erstmals genannten Hof der heutigen Gustavstraße 47 sowie die Hofbezeichnung Pötzinger Hof ab 1692 verfolgen. Die heutige Nr. 49 wird laut von FürthWiki referierter Grundakte erst 1702 als mutmaßliche Stallung erwähnt. Der heutige schmale Frackdachbau stammt im Wesentlichen aus dem 18. Jahrhundert, die außenliegende Treppe aus dem 19. Jahrhundert. Die Quelle nennt für den Sommer 1917 die Schmiede Friedrich Hess und verweist auf eine Liste der Rüstungsbetriebe. Der ursprüngliche Listenwortlaut muss geprüft werden.
Weitere Gewerbespur: FürthWiki zeigt eine Anzeige des Schmiedemeisters Georg Leonhard Heß vom März 1851. Ohne vollständige Prüfung der Originalanzeige besteht weder ein gesicherter Hausadressbeleg für 1851 noch ein Nachweis der Verwandtschaft oder Betriebsidentität mit Friedrich Hess (1917).
Fachbezüge: Handwerk/Schmieden, Firmen Friedrich Hess, Erster Weltkrieg/Rüstungsbetriebe, Hofgeschichte, Grundakten
Offene Quellen- und Identitätsprüfung: 1460 bezieht sich auf den übergeordneten Hof und nicht auf den erhaltenen Bau Nr.49. Rüstungsbetriebe-Liste allein keine Aussage über spezifische Militäraufträge oder gefertigte Waren.
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Gustavstra%C3%9Fe_49
https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=66
Die Angaben sind eigene Zusammenfassungen aus dem FürthWiki-Quellenabgleich. Einzelne historische Anzeigen auf FürthWiki tragen eine gesonderte Bildlizenz und werden hier nicht übernommen. Die modernen Bildaufnahmen sind keine historischen Ortsansichten.
Einzelverifikationen v243: Hirschenstraße, Königstraße und Archivquellen
13 einzeln klassifizierte Quellenbeobachtungen und Forschungsansätze, kein Zuwachs von 13 unterschiedlichen Gebäuden. Von zwölf aus v242 übernommenen offenen Prüffällen sind drei teilweise geklärt und neun weiter offen. Es wurden keine Haus- oder Personenkennungen zusammengeführt. Der Forschungsstand v243 ist nicht für die öffentliche Produktionsdatenbank freigegeben.
Die Hauptquelle zu Hirschenstraße 27 und 29 ist neben der amtlichen Denkmalliste die bearbeitete Käppner-Chronik. Das neue Archivfindmittel AGr. 9/1117 wurde im Katalog identifiziert, nicht in seiner Originalakte eingesehen. Königstraße 89 bleibt bezüglich der konkurrierenden Baudatierungen um 1620 beziehungsweise um 1700 quellenkritisch offen.
V243-E01 · Hirschenstraße 27 · 1909–1910
Baubefund
Das BLfD verzeichnet den ehemaligen Stadtsparkassen-Eckbau von Otto Holzer, bezeichnet 1909–10.
Belegstufe: Amtlich bestätigt
Quellen- und Identitätsschutz: Bauphase statt historische Adresse; kein Altbau-Merge.
Fachverknüpfungen: Baugeschichte, Kommunalpolitik
V243-E02 · Hirschenstraße 29 · 1898; 1910
Baubefund
BLfD: Volksbad I von 1898; Umbau und Aufstockung 1910, eigenständiger Denkmalanker gegenüber Nr.27.
Belegstufe: Amtlich bestätigt
Quellen- und Identitätsschutz: Die bauliche Gruppe 27/29 darf keine Eigentums- oder Hausidentität auslösen.
Fachverknüpfungen: Baugeschichte, Alltagsgeschichte
V243-E03 · Volksbad Hirschenstraße, heute Nr. 29 · 29.09.1898
Eröffnung
Käppner berichtet die Eröffnung des städtischen Volksbades in der Hirschenstraße. Die konkrete Nr.29 ergibt sich aus dem Abgleich mit der BLfD-Bezeichnung.
Belegstufe: Chronik und amtliche Zuordnung; Nummer mittelbar
Quellen- und Identitätsschutz: Die Chronik nennt keine Hausnummer, und das Datum beweist nicht den Baubeginn.
Fachverknüpfungen: Alltagsgeschichte, Gesundheit
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=40
V243-E04 · Hirschenstraße 27 / Hinterhaus Königstraße 107 · 17.12.1910
Nutzungs-/Standortwechsel
Kunstverein (400 Mitglieder laut Chronik) zog vom Hinterhaus Königstraße 107 in den zweiten Stock des neuen Amtsgebäudes.
Belegstufe: Zeitgenössische Chronik, später bearbeitete Abschrift
Quellen- und Identitätsschutz: Königstraße 107 Hinterhaus getrennt von übrigen Gebäudeteilen betrachten.
Fachverknüpfungen: Vereine, Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=84
V243-E05 · Hirschenstraße 27 / altes Rathaus · 19.12.1910
Nutzungs-/Standortwechsel
Das städtische Bauamt begann seinen Umzug aus dem Rathaus in das neue Amtsgebäude.
Belegstufe: Zeitgenössische Chronik, später bearbeitete Abschrift
Quellen- und Identitätsschutz: Beginn des Umzugs, nicht der abschließende Bezug sämtlicher Räume.
Fachverknüpfungen: Kommunalpolitik, Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=84
V243-E06 · Theaterstraße 14 / Hirschenstraße 27 · 27.12.1910
Nutzungs-/Standortwechsel
Die städtische Sparkasse wechselte laut Chronik aus Theaterstraße 14 in das neue Amtsgebäude Hirschenstraße 27.
Belegstufe: Zeitgenössische Chronik, später bearbeitete Abschrift
Quellen- und Identitätsschutz: Standortwechsel ist kein Eigentümerwechsel.
Fachverknüpfungen: Firmen/Banken, Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=84
V243-E07 · Hirschenstraße 27 / Theaterstraße 20 / Königstraße 107 · 28.12.1910
Nutzungs-/Standortwechsel
Eröffnung Postzweigstelle Fürth I im Neubau. Bisherige Stellen Theaterstraße 20 und Königstraße 107 wurden eingezogen.
Belegstufe: Zeitgenössische Chronik, später bearbeitete Abschrift
Quellen- und Identitätsschutz: Postnutzung Königstraße 107 nicht automatisch im selben Hinterhaus wie Kunstverein.
Fachverknüpfungen: Verkehr, Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf#page=84
V243-E08 · Hirschenstraße 27 · 1909–1920
Archivsignatur
Stadtarchiv Fürth: Dachdeckerarbeiten und Blitzableitungsarbeiten, Akteneinheit AGr. 9/1117 (alt 912c).
Belegstufe: Archivalien-Findmittel
Quellen- und Identitätsschutz: Akte selbst nicht geöffnet; Inhalt und Bauunterlagen nicht geprüft.
Fachverknüpfungen: Archiv, Baugeschichte
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/HZJZTAU5MOLX5X72EMDFMME4VZ7T6BEG
V243-E09 · Königstraße 89 · um 1620; Mitte 18. Jh.; Ende 19. Jh.
Bauphasen
BLfD D-5-63-000-638: Errichtung um 1620, Dach Mitte 18. Jh., Schaufenster Ende 19. Jh. FürthWiki nennt abweichend um 1700.
Belegstufe: Amtliche Datierung bestätigt; Konflikt fortbestehend
Quellen- und Identitätsschutz: Nicht 1620 und 1700 zu einem exakten Baujahr verschmelzen.
Fachverknüpfungen: Baugeschichte, Jüdische Geschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_89
V243-E10 · Königstraße 89 · Historischer Altbau
Mikwe-Raum
BLfD verzeichnet eine ehemalige Mikwe; Jüdisches Museum Franken nennt das Ritualbad im historischen Altbau mit Treppenzugang.
Belegstufe: Amtlich + Institution bestätigt: heutige Präsenz
Quellen- und Identitätsschutz: Bauzeit 1651/52, mutmaßlicher Bauherr und ursprüngliche Kellergrenzen offen.
Fachverknüpfungen: Jüdische Geschichte, Baugeschichte
V243-E11 · Königstraße 96 · 18. Jh.; 1845; 1905; 1910
Bauphasen
D-5-63-000-644: Kern 18. Jh.; Friedrich Weltrich Umbau/Aufstockung 1845; Peringer/Rogler Erdgeschoss 1905; Ebert/Groß 1910.
Belegstufe: Amtlich bestätigt
Quellen- und Identitätsschutz: Spätere Architekten nicht fälschlich als Erbauer des Altbaukerns darstellen.
Fachverknüpfungen: Baugeschichte, Firmen
V243-E12 · Königstraße 87 · vor 1890 – 1931
Adresskettenkontrolle
Die Kette 260 / II-257 / 123 / 87 sowie mehrere Bäckermeister-Nennungen sind im v242-Dossier gesammelt, aber noch nicht anhand der Originalkonkordanz bestätigt.
Belegstufe: Interner Forschungsbestand; Primärprüfung offen
Quellen- und Identitätsschutz: Keine historischen 123 mit heutiger 123 gleichsetzen; kein Personenmerge.
Fachverknüpfungen: Melderegister, Firmen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_87
V243-E13 · Königstraße 87 · 20. Jh., genauer Zeitstand offen
Archiv-Forschungsfährte
Eine DDB-Katalogseite über Flößaustraße 87 führt unter ähnlichen Archivalien den Titel „Einrichtung und Betrieb der Bäckerei im Anwesen: Königstr. 87“. Der zugehörige Originalkatalogsatz zur Königstraße 87 und eine Signatur konnten nicht bestätigt werden.
Belegstufe: Nur indirekter DDB-Ähnliche-Objekte-Verweis, keine verifizierte Einzelakte
Quellen- und Identitätsschutz: Keine Behauptung, dass die verlinkte Seite eine Königstraße-87-Akte sei; sie betrifft Flößaustraße 87. Erst direkten Katalogeintrag lokalisieren.
Fachverknüpfungen: Firmen, Handwerk
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JYBONV7XR7IDS3SFZ4ED3O2JJKJJCZHZ
Zwölf einzeln überprüfte Konflikte aus v242
Teilweise geklärt bedeutet nicht zur Live-Übernahme freigegeben. Personen-, Eigentümer- und historische Hausnummernidentitäten bleiben gesperrt, wo die originale Konkordanz fehlt.
- V242-Q01 · Königstraße 89 · teilweise: Amtliche Bauzuordnung um 1620 bestätigt; FürthWiki um 1700 ungeklärt.
Nächste Originalquelle: Bauakten und dendrochronologische Untersuchung. Identitätsregel: Keine unqualifizierte Jahreszahl im Live.
- V242-Q02 · Königstraße 89 · teilweise: Mikwe belegt; Kauf 1651 und mutmaßliche Einrichtung 1651/52 nicht eigenständig belegt.
Nächste Originalquelle: Blume 2011 vollständig und Kaufurkunde. Identitätsregel: Sekundärreferat nicht als geprüfte Primärquelle ausgeben.
- V242-Q03 · Königstraße 89 · offen: Altadresse 122 nur über FürthWiki überliefert.
Nächste Originalquelle: 1889er amtliche Konkordanz, Grundbuch. Identitätsregel: Keine Verwechslung mit heutiger Nr. 122.
- V242-Q04 · Königstraße 87 · offen: Kette 260/II-257/123/87 nur sekundär, keine ID-Änderung.
Nächste Originalquelle: Originaladressbücher und Konkordanz. Identitätsregel: Keine Haus-ID-Fusion.
- V242-Q05 · Königstraße 87 · offen: Reichel-Namen nicht zusammengeführt.
Nächste Originalquelle: Matriken, Kirchenbücher, Adressbücher. Identitätsregel: Personenidentität offen.
- V242-Q06 · Königstraße 87 · offen: Ehmann/Ehemann nicht zusammengeführt.
Nächste Originalquelle: Tagblatt 03.05.1854 und Adressbuch 1859. Identitätsregel: Nicht zusammenführen.
- V242-Q07 · Königstraße 87 · offen: Hans/Johann Hochleitner nicht zusammengeführt.
Nächste Originalquelle: Melderegister und Adressbuch 1931. Identitätsregel: Nicht zusammenführen.
- V242-Q08 · Königstraße 89 · offen: Arnstein-Nennungen sind keine gesicherte Eigentums-/Familienlinie.
Nächste Originalquelle: Grundbuch und Standesdokumente. Identitätsregel: Keine ungesicherte Familienlinie.
- V242-Q09 · Königstraße 89 · offen: Rempel/Bub als Adressnennung, nicht als Eigentumsbeweis.
Nächste Originalquelle: Grundbuch und Gewerberegister. Identitätsregel: Adressbuchnennung ≠ Eigentum.
- V242-Q10 · Königstraße 83 · offen: 1914/15er Königstraße-83-Fototitel nur Recherchehinweise.
Nächste Originalquelle: Einzeldateiseiten mit Autor/Lizenz/Original. Identitätsregel: Kein Bildimport und keine Bauzeit.
- V242-Q11 · Königstraße 87/89 · offen: Bildrechte von 87/89 nicht aus Artikellizenz abgeleitet.
Nächste Originalquelle: Dateiseiten und Nutzungsfreigabe. Identitätsregel: Keine Übernahme aus Artikel-Sammellizenz.
- V242-Q12 · Königstraße 89 · teilweise: Mikwe im Altbau institutionell bestätigt, ursprüngliche Kellerräume und Bauzeit ungeklärt.
Nächste Originalquelle: Bauaufnahme und Mikwen-Studie. Identitätsregel: Keine exakte Kellerzuordnung ohne Plan.
Großprüfung v247: Königstraße, Hausnummern und historische Nutzungen
49 einzelne Quellen- und Konfliktbeobachtungen, 33 positive und negative Querverbindungsprüfungen, 26 dokumentierte QA-Fälle. Es wurden keine Haus- oder Personenkennungen automatisch zusammengeführt.
Die Befunde verbinden jüdische Hausgeschichte, Mikwen, hebräische Druckereien, Apotheken, Schulen, Post, Gewerbe und die Fürther Neu-Nummerierung von 1890. Sekundärbelege, Archiv-Findmittel und amtliche Bauphasen sind jeweils unterschieden.
Königstraße 75 · 1683 · Fruehe Eigentumsangabe (V247-B001)
FürthWiki nennt Abraham, Sohn des Gabriel Fränkel, und Ehefrau Edel, Tochter von Salomon Schneior, als fruehe Besitz-/Familienlinie.
Beleg: C: FürthWiki referiert Familiengeschichte
Schutzregel: Widerspruch zur für 1702 referierten Besitzrolle Sara Schneior; Grundakten noetig.
Querverweis: Familien/Melderegister/Jüdische Stadtgeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_75
Königstraße 75 · 1690/1698 · Hebraeischer Buchdruck (V247-B002)
HdBG und FürthWiki lokalisieren eine Druckerei der Schneior-Familie am heutigen Standort Nr.75; Betrieb endete laut FürthWiki um 1698.
Beleg: A/B: Fachportal und FürthWiki
Schutzregel: Fruehe Betriebsadresse ist nicht der heute datierte Vorderbau. Nr77 als Gegenhypothese belassen.
Querverweis: Firmen/Presse/Familien
https://hdbg.eu/juedisches_leben/gemeinde/fuerth/292
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_75
Königstraße 75 · 1702 · Eigentumsfrage (V247-B003)
Giersch-Referat bei FürthWiki Nr77 nennt Nr75 nach Verkauf des Hauses Nr77 weiterhin im Besitz der Witwe Sara Schneior.
Beleg: B/C: historiografisches Referat in FürthWiki
Schutzregel: Mit 1683er Eigentumsangabe K75 abgleichen; Sachidentitaet und Verwandtschaft bislang offen.
Querverweis: Haeuser/Familien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_77
Königstraße 75/77 · 18. Jahrhundert · Bausubstanz (V247-B004)
BLfD datiert die erhaltenen Baukerne auf 1. Haelfte bzw. 2. Viertel 18. Jh.; Tor-/Mauergruppe keine einheitliche Hauseridentitaet.
Beleg: A: Denkmalbeschreibung
Schutzregel: 17.-Jh.-Drucker und Bewohner duerfen nicht automatisch dem heutigen Bauvolumen zugeordnet werden.
Querverweis: Baugeschichte/Strassen
Königstraße 77 · um 1670 / 1691 · Drucker und Witwe (V247-B005)
Blume-Forschung nennt Josef Schneior als fruehen Hausnutzer; nach seinem Tod 1691 fuehrte Witwe Sara die Gastwirtschaft Zur gueldenen Gans.
Beleg: B: wissenschaftliche Sekundaerliteratur
Schutzregel: Person Sara nicht mit spaeteren gleichnamigen Wirten fusionieren; Standort getrennt von 1831er Gastwirtschaft.
Querverweis: Druckerei/Familien/Gaststaetten
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_77
Königstraße 77 · 1702 · Hausverkauf mit Archivanker (V247-B006)
Sara Schneior verkauft nach FürthWiki/Giersch Haus Nr77 an Marx Model; StAN Rep.207a Nr.306 als konkreter Aktenverweis.
Beleg: B/C: FürthWiki nach Giersch 1991
Schutzregel: Original StAN Rep.207a Nr.306 nicht eingesehen; die Nr75 verbleibende Besitzlage gesondert kontrollieren.
Querverweis: Archiv/Familien/Firmen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_77
Königstraße 77 · 1723 · Lehrhaus/Klaus (V247-B007)
Eine spaetere Stiftungs- und Gebetsnutzung bei Salomon Loeb Gumperz wird in Blume/FürthWiki beschrieben.
Beleg: B: Sekundaerquellen
Schutzregel: Lehrhaus als Nutzungs- und Stiftungsrolle; nicht genealogisch mit allen Gumperz-Namen zusammenfuehren.
Querverweis: Schulen/Jüdische Geschichte
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_77
Königstraße 77 · 1795 / 24.04.1802 · Kaufdatumskonflikt (V247-B008)
Die Hausgeschichtsforschung nennt für Koppel Lippmann Hamburger voneinander abweichende Erwerbsjahre 1795 und 1802.
Beleg: B: Wunschel/Grundkataster in Sekundaerdarstellung
Schutzregel: Keine eindeutige Erwerbsdatierung bis Original Grundakt253 und Kataster gesehen sind.
Querverweis: Familien/Eigentum
https://juedisch-in-fuerth.repositorium.gf-franken.de/files/JiF/Bilder/Orte/Koenigstrasse.pdf
Königstraße 77 · 17./18. Jahrhundert · Mikwe im Keller (V247-B009)
Historische Mikwe wird in Fachliteratur als spaeter verfuellt mit Tiefenangabe beschrieben, nicht als heute frei zugaengliches Becken.
Beleg: B: baugeschichtliche Sekundaerdarstellung
Schutzregel: Kellertiefe und Standort mit Bauplan kontrollieren; Nr70/79/89 sind eigenstaendige Anlagen.
Querverweis: Baugeschichte/Gesundheit
Königstraße 70 / Mohrenstraße 6 · 1652 / 17.-18. Jh. · Gasthof und Rueckgebaeude (V247-B010)
BLfD bezeichnet Nr70 mit 1652 und ehemaliger Mikwe; Mohrenstraße6 wird als ehemaliges Rueckgebaeude des Gasthofs genannt.
Beleg: A: amtliche Denkmalliste
Schutzregel: Getrennte Denkmal-IDs und getrennte spaetere Bauphasen bleiben erhalten.
Querverweis: Gastronomie/Baugeschichte
Königstraße 89 · 1620 / 1651 / 1702 · Mikwenbauzeit-Dissens (V247-B011)
Amtliche Kernbaudatierung um1620, spaetere Familie-Fromm-Überlieferung 1651/52 und Stadttext 1702 widersprechen sich auf Ebene einzelner Bauphasen.
Beleg: A/B: amtliche und wissenschaftliche Quellen
Schutzregel: Keine pauschale Mikwe- oder Fassadenbauzeit; Grundakt261 und Dendrochronologie.
Querverweis: Baugeschichte/Familien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_89
Königstraße 89 · 122 alt -> 89 neu ab 1890 · Adresskonkordanz (V247-B012)
Helga Krause und im Bestand K1890-031 enthaltene Sekundaerzuordnung bestaetigen historische Nummernfolge 122 alt auf 89 neu.
Beleg: B: doppelte Sekundaerreferenz
Schutzregel: Keine Nr122 alt mit aktueller Königstraße122 fusionieren; amtlicher Originaldruck offen.
Querverweis: Strassen/Firmen
https://www.dr-alexander-mayer.de/downloads/HG2.pdf
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_89
Königstraße 87 · Alt 123 -> Neu 87 · Hausnummernkollision (V247-B013)
Die bei FürthWiki überlieferte alte Nr123 gehört dem heutigen Standort87, waehrend K1890-028 alte105 zu heutiger123 fuehrt.
Beleg: B/C: Haus-Referat und vorhandene 1890er Studie
Schutzregel: Alte123, aktuelle123 und Haus87 sind drei zeitgebundene Adressreferenten.
Querverweis: Strassen/Melderegister
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_87
Königstraße 87 · 1854 / 1859 / 1920 / 1931 · Bäcker-Personenkontrolle (V247-B014)
FürthWiki nennt Michael Ehmann 1854 und Michael Ehemann 1859 sowie Hans 1920 und Johann Hochleitner 1931.
Beleg: C: Bearbeitete Adressbuch-/Foto-Referate
Schutzregel: Namensvarianten und Hans/Johann nicht automatisch als gleiche Person ausgeben.
Querverweis: Firmen/Melderegister/Familien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_87
https://www.bavarikon.de/object/bav%3ABSB-MDZ-00000BSB10370001
Königstraße 72 · 1837 · Apothekenstandort (V247-B015)
FürthWiki nennt den Verkauf durch Johann Georg Bischoff an die Barthel-Apothekerfamilie und die Verlegung der Stern-Apotheke an K72.
Beleg: C: Haus- und Firmenchronik FürthWiki
Schutzregel: Damals andere Hausnummerierung; nicht mit K74 als urspruenglichem Bau verschmelzen.
Querverweis: Medizin/Firmen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
Königstraße 72 · 1862 / 1867 · Papierhaus Schöll (V247-B016)
Julius Lorenz Schöll erwarb Haus K72 1862; Papier- und Schreibwarenhandlung wird dort ab 1867 im Adressbuch referiert.
Beleg: C/B: Hausartikel und Firmenseite
Schutzregel: Firmenumzug und Hauskauf gesonderte Handlungen, nicht alle Julius Schöll generationengleich.
Querverweis: Firmen/Alltagsgeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
Königstraße 72 · 12.06.1935 · Firmen-Crosscheck (V247-B017)
FM-0027 Julius Schöll ist 1935 mit Belegrechnung an Königstraße72 im Firmenregister erfasst.
Beleg: A-intern: datierter gesichteter Beleg in Firmen v308
Schutzregel: Als einzelner spaeter Nutzungsbeleg; keine Aussage zum ganzen Grundstueck.
Querverweis: Firmen FM-0027
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
Königstraße 72 · 1940 · Arisierungskontext (V247-B018)
FürthWiki nennt Umzug des Papierhauses Schöll an Obstmarkt1 und den vorherigen Forchheimer-und-Schloss-Standort.
Beleg: C: Firmengeschichte FürthWiki
Schutzregel: NS-Vermoegensentzug nicht verharmlosen; Umstaende, Rechtstraeger und Beteiligung urkundlich prüfen.
Querverweis: Firmen/Krieg/NS-Geschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Papierhaus_Sch%C3%B6ll
Königstraße 74 · 1843 · Apotheken-Neubau (V247-B019)
FürthWiki fuehrt Georg Cappeller als planenden Architekten und Andreas Jacob Barthel als Bauherrn des neuen Hauses auf dem frueheren Hofplatz an.
Beleg: A/B: Denkmalliste für Baujahr, FürthWiki für Rollen
Schutzregel: Andreas Jacob Barthel und gleichnamigen älteren Barthel getrennt halten.
Querverweis: Baugeschichte/Medizin
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
Königstraße 74 · 1846 / 1860 / 1890 · Historische Nummern (V247-B020)
Bei FürthWiki vor 1860 I/39b, nach 1860 K37 und seit1890 K74 referiert; benachbarte Nr72 separat alte I/39a/36.
Beleg: C: Sekundaere Hausnummernchronik
Schutzregel: Gleiche alte Zweignummer 39 in unterschiedlichen Suffixen ist KEIN Gebaeudemerge.
Querverweis: Strassen/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_72
Königstraße 74 · 1908 · Apotheken-Umbau (V247-B021)
FürthWiki und BLfD dokumentieren 1908 bauliche Umbauten; nicht automatisch Betriebsverlegung gleichsetzen.
Beleg: A/B: Bauquelle und Hausartikel
Schutzregel: Mathildenstr28 1908 Umbau kann vor erstem Betriebsjahr liegen; Apotheke 1909 noch K74.
Querverweis: Medizin/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
Königstraße 74 · ca 1843 · Unterirdischer Gang-Hinweis (V247-B022)
FürthWiki referiert nach Wunschel einen vermeintlichen Gang zur Waisenschule K76 beim Hausbau.
Beleg: C: unbestaetigter lokalhistorischer Hinweis
Schutzregel: Bauplan/Archäologie fehlt: KEIN dokumentierter Tunnel oder gesicherte Flurstuecksverbindung.
Querverweis: Schulen/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
Königstraße 74 · 1911 · Gewerbenachnutzung (V247-B023)
FürthWiki nennt Jonas Max als spaeteren Nutzer nach dem Apothekenumzug.
Beleg: C: Gewerbe-/Hausartikel
Schutzregel: Personenidentitaet, Geschaeftsart und Eigentumsrolle aus 1911er Originaladressbuch sichern.
Querverweis: Firmen/Medizin
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_74
Mathildenstraße 28 · 1865-1866 · Haffner-Fabrikhaus (V247-B024)
Nach FürthWiki wurde das Haus durch Jakob Christian Bantel für Zinnfigurenhersteller Johann Haffner erbaut, damals Mathildenstr14.
Beleg: B: Denkmaldokumentation und Firmenreferat
Schutzregel: Alter Nummernstand14 vs nach1890 Nr28 zeitlich sauber halten; Rechtsnachfolger trennen.
Querverweis: Baugeschichte/Firmen FM-0256
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
https://www.zinnfiguren-bleifiguren.com/Firmengeschichten/Haffner/Haffner.html
Mathildenstraße 28 · 1891-1898 · Zinnfiguren-Nachfolger (V247-B025)
FM-0256/FM-0257/FM-0545 nennen Konrad Haffner und spaeter Albrecht Staedtler, mit 1898er Firmenumzug nach Nuernberg.
Beleg: B/A-intern: Branchenverzeichnisse und Firmenregister
Schutzregel: Drei FM-IDs sind keine drei voneinander unabhaengigen Fertigungsstandorte.
Querverweis: Firmen FM-0256, FM-0257, FM-0545
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
Mathildenstraße 28 · 1908 · Apotheken-Umbauplanung (V247-B026)
Ebert und Mueller planten einen Erdgeschossumbau für Heinrich Stadelmann mit Apotheker-Nutzung.
Beleg: B: FürthWiki Bauakte referiert
Schutzregel: 1908 ist ein BAU-Ereignis, nicht automatisch die erste Oeffnung des Apothekenbetriebs.
Querverweis: Baugeschichte/Medizin
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
Mathildenstraße 28 · 1911 · Stern-Apotheke Standort (V247-B027)
FürthWiki verweist auf 1911er Adressbuch für den Umzug der Stern-Apotheke in das frueher Haffner genutzte Haus.
Beleg: B: FürthWiki mit Originaladressbuch-Fundstelle
Schutzregel: Historiker Schwammberger nennt 1908; Originaladressbuch 1909/1911 direkt abgleichen.
Querverweis: Medizin/Firmen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Stern-Apotheke
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Mathildenstra%C3%9Fe_28
Mathildenstraße 28 · 2023 · Denkmalrechtliche Nachgeschichte (V247-B028)
Stadtheimatpflege erklaert, dass ein Rueckgebaeude 2023 in den Denkmalschutz aufgenommen wurde.
Beleg: A/B: offizieller Heimatpflege-Jahresbericht
Schutzregel: Nach1945 Nachgeschichte; kein Ereignis für historischen Kernzeitraum.
Querverweis: Baugeschichte
Nürnberger Strasse 12 · 1881? / 1886? / 1890? · Allgeyer-Nummernkollision (V247-B029)
Allgeyer-Fachchronik nennt Haus413a obere Königsstraße, spaeter alte74 und heutige Nürnberger12; gedruckte Jahresreihenfolge 1881/1886 in Quelle unvereinbar.
Beleg: C: Familien-/Fachspezialseite
Schutzregel: ALT Königstraße74 NICHT NEU Königstraße74 (Apothekenbau). Jahrfolge mit amtlicher Konkordanz prüfen.
Querverweis: Firmen/Strassen/Familien
https://www.zinnfiguren-bleifiguren.com/Firmengeschichten/Allgeyer_Fuerth/Allgeyer_Fuerth.html
Nürnberger Strasse 12 · um1880 · Allgeyer Sammlungsbezug (V247-B030)
GNM Objektkatalog besitzt Zinnfiguren aus dem Kontext der Allgeyer-Familie, aber keine nachgewiesene Herstelladresse je Einzelobjekt.
Beleg: A: Museums-Objektportal
Schutzregel: Museumssammlung als Artefaktlink, nicht als Firmen- oder Besitzer-ID.
Querverweis: Bildarchiv/Firmen/Sammlung
https://objektkatalog.gnm.de/objekt/SZ3645%2C0
https://www.zinnfiguren-bleifiguren.com/Firmengeschichten/Allgeyer_Fuerth/Allgeyer_Fuerth.html
Königstraße 76 · 22.04.1767 · Schuleroeffnung (V247-B031)
FürthWiki Hausartikel nennt Eroeffnung der Armen- und Waisenschule in dem 1767 errichteten Schulhaus.
Beleg: B/C: FürthWiki nach Lokalhistorie
Schutzregel: Sonderdatum 1775 in Schulartikel nicht ohne Prüfung gleichbedeutend mit Grunderoeffnung.
Querverweis: Schulen/Sozialgeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Armen-_und_Waisenschule
Königstraße 76 · 1775 / 1861-1862 · Uhr- und Glockenturm (V247-B032)
Baumaessige Überlieferung nennt Stiftungen und spaetere Versetzung/Austausch des Uhrturms.
Beleg: C: unterschiedliche FürthWiki-Artikelfassungen
Schutzregel: Auseinanderhalten: Schulglocke 1775, Realschul-/Schulgebaeude ab1767, Umbau 1861/62.
Querverweis: Schulen/Vereine/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Armen-_und_Waisenschule
Königstraße 76 · 1862-1901 · Bezirksamtsnutzung (V247-B033)
Das Haus der frueheren Armen- und Waisenschule wird spaeter koenigliches Bezirksamt, nicht staendig Schule.
Beleg: C: FürthWiki Hausnutzungsregister
Schutzregel: Hoheitliche Funktionsbezeichnung nicht als Grundstueckseigentum ausgeben.
Querverweis: Kommunalpolitik/Schulen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
Königstraße 76 · 1903 / 1921 · Kommunal-/Sozialverwaltung (V247-B034)
FürthWiki nennt danach AOK und Arbeits-/Armenamt.
Beleg: C: FürthWiki
Schutzregel: AOK als Institution und Dienststelle, nicht Hausbesitzer ohne Akt.
Querverweis: Alltagsgeschichte/Medizin
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
Königstraße 76 · 1922 · Postamt Fürth 1 (V247-B035)
1982er Kuntermann-Chronik meldet Umzug von Hirschenstr27 nach Koenigstr76 im Jahre1922.
Beleg: B/C: retrospektive bearbeitete Chronik
Schutzregel: Quellenart Rueckblick 1982, Original-Postakten und Adressbuch 1922 prüfen.
Querverweis: Verkehr/Postwesen/Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/f/f7/Kuntermann_1982.pdf
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
Königstraße 76 · 1938 · Staedtische Wohnungsfürsorge (V247-B036)
Bearbeitete 1938er Kuntermann-Chronik lokalisiert Wohnungsfürsorge Königstraße76, Eingang Mohrenstraße.
Beleg: B/C: bearbeitete zeitgenoessische Meldung
Schutzregel: Eingang Mohrenstraße beweist nicht eigene Flur-/Baukoerper-Identitaet.
Querverweis: NS-Geschichte/Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/a/ac/Kuntermann_1938.pdf
Königstraße 76 · bis 1890 / ab 1890 · Hausnummern-Schutz (V247-B037)
K76 ist laut FürthWiki alte I/40 -> alte K38 -> neue K76; im Register K1890-038 wird die ALTE K76 zur Nürnberger Str16.
Beleg: B: Hausartikel und Sekundaer-Konkordanz
Schutzregel: Heutige K76 NICHT alte K76; Haus-ID-Merge gesperrt.
Querverweis: Strassen/Melderegister
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
Königstraße 76 · 1770-1783 · Lehrer Gottfried Adam Kirchner (V247-B038)
FürthWiki nennt Gottfried Adam Kirchner als Leiter/Lehrperson an der Armen- und Waisenschule für diese Phase.
Beleg: C: FürthWiki Chronik
Schutzregel: Gottfried Adam Kirchner nicht mit Georg Adam Egerer oder gleichnamigen Verwandten vermischen.
Querverweis: Schulen/Familien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Armen-_und_Waisenschule
Hirschenstraße 27 · 1880 · Historische Adresskollision (V247-B039)
Firmen-Master FM-0524 nennt Abraham Oppenheimer mit Schnittwarenhandel an Hirschenstraße27 im Jahre1880.
Beleg: A-intern: Branchenbeobachtung mit BSB-Quelle
Schutzregel: Kann nicht derselbe 1909/10 errichtete Neubau sein; amtliche 1890-Konkordanz noetig.
Querverweis: Firmen FM-0524 / Strassen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Hirschenstra%C3%9Fe_27
Hirschenstraße 27 · 1909-1910 · Neues Stadtsparkassenamtshaus (V247-B040)
BLfD und FürthWiki nennen Otto Holzer als planenden Architekten des neuen Stadtamtsgebaeudes.
Beleg: A/B: Denkmal und Stadtforschung
Schutzregel: Nicht mit Hirschenstraße29 Volksbad oder dem Altadressdatensatz1880 fusionieren.
Querverweis: Baugeschichte/Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Hirschenstra%C3%9Fe_27
Hirschenstraße 27 · 17.12.1910 · Kunstverein zieht ein (V247-B041)
Kaeppner-Chronik nennt Umzug des Kunstvereins aus dem Hinterhaus Koenigstr107 in zweiten Stock Hirschenstr27.
Beleg: B: bearbeitete zeitgenoessische Chronik
Schutzregel: Umzugsvorgang ist nicht Vereinsgruendung und kein Eigentumsbeleg.
Querverweis: Vereine/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf
Hirschenstraße 27 · 27-28.12.1910 · Sparkasse und Postamt (V247-B042)
Kaeppner-Chronik nennt Sparkassenwechsel von Theaterstr14 am 27.12. und neue Poststelle Fürth I am28.12.1910.
Beleg: B: bearbeitete zeitgenoessische Chronik
Schutzregel: Keine zeitgleiche Identitaet frueherer Poststelle Koenigstr107 und Kunstverein-Hinterhaus behaupten.
Querverweis: Verkehr/Firmen/Kommunalpolitik
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/d/d5/K%C3%A4ppner-Chronik_1887-1910.pdf
Hirschenstraße 27 · 1932 · Fotoausstellung des Kunstvereins (V247-B043)
Bearbeitete Kuntermann-Chronik 1932 dokumentiert Fotoausstellung des Kunstvereins im Gebaeude der Stadtsparkasse.
Beleg: B/C: bearbeiteter Pressebericht
Schutzregel: Keine Fotoimporte; Nachweis einer erneuten AUSSTELLUNGSNUTZUNG, nicht Art Museum.
Querverweis: Vereine/Bildarchiv
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/4/4d/Kuntermann_1932.pdf
Hirschenstraße 27 · 1922 · Postamt-Auszug (V247-B044)
Retrospektive Chronik 1982 verzeichnet Postamtsumzug aus Nr27 in Königstraße76 im Jahr1922.
Beleg: B/C: Rueckblick
Schutzregel: Hoheitliche Umzugsbewegung keine einheitliche Baukoerper-ID.
Querverweis: Verkehr/Postwesen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/images/f/f7/Kuntermann_1982.pdf
Hirschenstraße 29 · 1898 / 1910 · Volksbad in Baugruppe (V247-B045)
FürthWiki und BLfD beschreiben Volksbad von1898, spaeter aussen mit dem benachbarten Amtsgebaeude verbunden.
Beleg: A/B: Denkmal und Hausartikel
Schutzregel: Denkmalnummer D-5-63-000-431 getrennt von Hirschenstr27 D-5-63-000-429.
Querverweis: Gesundheit/Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Hirschenstra%C3%9Fe_29
Neuestraße (1831) vs Königstraße 77 (um1700) · 1700 / 01.10.1831 · Goldene Gans Namensgleichheit (V247-B046)
FürthWiki fuehrt eine Gewerbe-Neueroeffnung der Gans 1831 durch Christian Kimmel ausserhalb K77 auf.
Beleg: C: FürthWiki mit Chronikverweis
Schutzregel: Gasthausname gleich, aber keine gesicherte Betriebs- oder Baukoerperkontinuitaet.
Querverweis: Gaststaetten/Familien
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Zur_goldenen_Gans
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_77
Königstraße 95 · 1888-1890 · Baukoerper Wechsel (V247-B047)
Die Hausregister H-00194 und H-00195 behalten vor1888/Neubau1889-90 als getrennte Objekte; Egerer baute Neubau.
Beleg: A/B: Denkmal und bestehendes Hausregister
Schutzregel: Adress-/Grundstueckkontinuitaet beweist nicht erhaltene Altbausubstanz.
Querverweis: Baugeschichte/Presse
Königstraße 96 · 1905 · Peringer/Rogler Eingriff (V247-B048)
Firma FM-0185 wird für den 1905er Eingriff Erdgeschoss genannt; nicht Errichtung Altbau.
Beleg: A/B: Denkmalliste und Fachregister
Schutzregel: FW-Werkverzeichnis enthaelt potenziell anachronistische Zuschreibungen 1681/1857: ältere Baujahre nicht als Buero-Werke.
Querverweis: Baugeschichte/Firmen FM-0185
https://debug.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Architekturb%C3%BCro_Peringer_und_Rogler
Königstraße 76 · vor 1890 vs modern · Unklare Hausnummernumlegung (V247-B049)
Neben der bekannten K1890-038 alte76-neue Nürnberger16 fehlt eine amtliche Primar-Konkordanz für neue K76 aus alte K38.
Beleg: B/C: historisches Sekundaerregister
Schutzregel: Kein automatischer Adress-ID-Identitaetsmerge.
Querverweis: Strassen/Melderegister
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/K%C3%B6nigstra%C3%9Fe_76
Haus Evora v248: Königswarterstraße 52 und Familiennetz
Amtliche Baukorrektur: Haus H-00505 ist ein neubarockes Mietshaus von 1893 (Fritz Walter, D-5-63-000-683). Die früher als Villa bezeichnete Wohnstätte bei Nr. 54 ist kein identischer Baukörper; die späteren Denkmäler Nr. 54 (1898/99) und 54a (1897/98) sind getrennt zu prüfen.
Auswertung: 40 einzeln quellenbewertete Haus-, Bewohner-, Eigentums- und Nutzungshinweise; 25 fachübergreifende Prüfungen; 19 offene beziehungsweise teilweise geklärte Fragen und 13 konkret dokumentierte Archivaufträge. Der Bestand bleibt rein forschungsbezogen.
Einzelne Quellen widersprechen sich beim Einzug Albert Rosenfelders (1899 oder 1901), beim Geburtsjahr Wilhelm Evoras (1846/1847) und beim Geburtsdatum Albert Rosenfelders (9. oder 19. September 1864). Die Besitzerfolge stammt aus einer ausführlichen Hausstudie; die Originalgrundakten wurden nicht eingesehen.
Alle einzeln kontrollierten Haus- und Personenbeobachtungen
Königswarterstraße 52 · 1892/1893 · Auftrag und Neubau (V248-E01)
Wilhelm Evora beauftragte 1892 den Architekten Fritz Walter für den Neubau; das amtlich gelistete ehemalige Haus Evora wurde 1893 als neubarockes Mietshaus errichtet.
Beleggrad: A (amtliche Denkmalbeschreibung, Bauphase)
Identitätsschutz: Bauherr und Erstbewohner trennen; nicht mit Wohnvilla Nr. 54 verwechseln.
Fachmaster: H-00505; Baugeschichte; Firmen FM-0414
Königswarterstraße 52 · 1893 · Denkmalschutz (V248-E02)
Baudenkmal D-5-63-000-683 beschreibt den viergeschossigen Eckbau mit Zwiebelhauben-Eckerker; Nutzungstyp: Mietshaus, nicht nur Privatvilla.
Beleggrad: A (amtliche Denkmalbeschreibung, Bauphase)
Identitätsschutz: Bestehender Registertyp H-00505 Wohnhaus/Villa ist begrifflich zu korrigieren.
Fachmaster: H-00505; Baugeschichte
Königswarterstraße 54 · 1893/1898–1899 · Baukörperwechsel (V248-E03)
Der Hausbericht nennt 1893 Evoras eigene Villa unter Nr.54, die später abgetragen und auf dem Brauereigelände wieder aufgebaut wurde. Der amtliche heute gelistete Neubau Nr.54 ist von Fritz Walter 1898/99.
Beleggrad: A + B (getrennte Bauphasen)
Identitätsschutz: Keine Gleichsetzung der früheren Villa und des heutigen Denkmals Nr.54.
Fachmaster: Baugeschichte; Häuser
Königswarterstraße 54a · 1897/1898 · Bauphasencheck (V248-E04)
Eigenständiger Denkmaleintrag D-5-63-000-1753, Mietshaus von Fritz Walter 1897/98; Nr.54 daneben ist 1898/99.
Beleggrad: A (amtliche Denkmalbeschreibung, Bauphase)
Identitätsschutz: Bauliche Gruppe ist keine Eigentums-/Identitätsfusion; Nr54a war nicht die früher genannte Villa Nr54.
Fachmaster: Baugeschichte
Königswarterstraße 52 · 1893 · Erstbesitz/Bauplatz (V248-E05)
Die Hausstudie zitiert Schmittners Adress-Handbuch 1893, Teil II, S.63: Wilhelm Evora als Eigentümer des Bauplatzes, ohne daraus seine Bewohnung der neugebauten Mietwohnungen abzuleiten.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Die 1893 genannte alte Villa Nr54 war sein Wohnort; 1893-Handbuch als Original noch einzeln prüfen.
Fachmaster: Firmen FM-0414; Melderegister
Königswarterstraße 52 · 1893 · Einzug und Bauherrenrollen (V248-E06)
Eugenie Evora und die Familie ihres Sohnes Hilmar Evora bezogen nach Tod Wilhelms die Parterrewohnung; der Bauauftrag lag bei Wilhelm Evora.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Im alten H-00505-Eintrag werden Wilhelm/Eugenie/Hilmar im selben Feld als Bauherr/Bewohner erwähnt; Rollen nicht pauschalisieren.
Fachmaster: H-00505; Familien
Königswarterstraße 52 · 1893 · Bewohner 1. OG (V248-E07)
Die Hausstudie nennt den Fabrikbesitzer Albert Bernhard Bach als Mieter im ersten Obergeschoss und Walburga Wirtheim als dort gemeldete Erzieherin.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Ihr Zimmer im Luisenstraßenflügel wird nur vermutet, nicht als präzise belegte Wohnung angeben.
Fachmaster: Melderegister; Firmen
Königswarterstraße 52 · 1893 · Bewohner 2. OG (V248-E08)
Siegfried Binswanger wird mit einer großen Wohnung von ungefähr 350 m² im zweiten Obergeschoss genannt.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Fläche als Näherungswert; keine Eigentumsfolgerung aus Nutzung.
Fachmaster: Melderegister; Firmen
Königswarterstraße 52 · 1893 · Bewohner 3. OG (V248-E09)
Der städtische Schulrat Dr. Bernhard Bauer und Expeditionsbeamter Maximilian Hägel werden für die dritte Etage erwähnt.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Personenrollen ohne Geburtsdaten nicht automatisch mit gleichnamigen Registereinträgen fusionieren.
Fachmaster: Schulen; Kommunalpolitik; Melderegister
Königswarterstraße 52 · 1893 · Bewohner 4. OG (V248-E10)
Johann und Johann Georg Stümpfl, Eisenbahnbeschäftigte, erscheinen in der Hausstudie als Bewohner der vierten Etage im Luisenstraßenflügel.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Nicht aufgrund gleicher Familiennamen identisch setzen; Luisenstraßenflügel keine selbstständige Hauseinheit.
Fachmaster: Verkehr; Melderegister
Königswarterstraße 52 · 14.06.1897 · Besitzübergang (V248-E11)
Die Söhne Emil und Hilmar Evora übernahmen laut Hausstudie das Anwesen.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Originalgrundbuch nicht eingesehen; kein wirtschaftlicher Firmenwechsel ableiten.
Fachmaster: Familien; Firmen FM-0414
Königswarterstraße 52 · 11.07./05.12.1907 · Erbe / Grundbucheintrag (V248-E12)
Hilmar Evora erbte das Haus nach der Hauschronik am 11. Juli 1907 und wurde am 5. Dezember 1907 als Alleineigentümer im Grundbuch vermerkt.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Erbe und formeller Eigentumseintrag als zwei Zeitpunkte erfassen; Originalgrundbuch noch prüfen.
Fachmaster: Familien; Kommunal
Königswarterstraße 52 · um 1899/1901 · Einzugsdatierung Rosenfelder (V248-E13)
FIORDA-Hausseite nennt Anfang Mai 1899 den Einzug Albert Rosenfelders; FIORDA-Personenartikel und Druckpublikation nennen 1901. Das ist ein Widerspruch desselben Forschungsumfelds.
Beleggrad: B, Quellenkonflikt
Identitätsschutz: 1899/1901 NICHT interpolieren; stichtagsgenaues Adressbuch oder Meldebogen kontrollieren.
Fachmaster: Personen; Familien; Presse
https://fiorda1418.wordpress.com/evora-haus/
https://fiorda1418.wordpress.com/albert-rosenfelder/
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/wp-content/uploads/2017/04/Fiorda-14-18.pdf
Hornschuchpromenade 5 → Königswarterstraße 52 · um 1899/1901 · Wohnortfolge Rosenfelder (V248-E14)
FIORDA unterscheidet die frühere Wohnung Hornschuchpromenade 5 und den späteren zweiten Stock im Haus Evora Nr52.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Wohnortwechsel ist keine Übertragung von Eigentum/Grundstück; Einzugsdatum offen.
Fachmaster: Familien; Häuser
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/wp-content/uploads/2017/04/Fiorda-14-18.pdf
Königswarterstraße 52 · um 1900/1907 · Bewohner Rosenfelder / Ullmann (V248-E15)
Die Hausstudie nennt Martin Ullmann im ersten Stock, Albert Rosenfelder im zweiten und wechselnde Bewohner im dritten sowie vierten.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Familiengeschichtliche Identitäten und Zimmerstand zeitpunktbezogen, keine Sammelpersonenrolle.
Fachmaster: Melderegister; Firmen
Königswarterstraße 52 · 1914–1916 · Kriegshilfe / Bewohner Albert Rosenfelder (V248-E16)
Albert Rosenfelder war laut FIORDA Ortsdelegierter des Roten Kreuzes und organisierte Lazarettwesen; seine Wohnung in Nr52 ist ein Wohnortbezug, kein Lazarettstandort.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Haus 52 nicht fälschlich als Kriegs-/Vereinslazarett kartieren.
Fachmaster: Krieg v56; Vereine; Medizin
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/wp-content/uploads/2017/04/Fiorda-14-18.pdf
Nürnberger Straße 36 / Königswarterstraße 52 · 1914–1918 · Chauffeur Oskar Boser (V248-E17)
FIORDA nennt Oskar Boser als Chauffeur von Albert Rosenfelder mit eigener Wohnadresse Nürnberger Straße 36; zu seiner militärischen Zurückstellung wird Stadtarchiv Fürth AGr.0 Nr.1136/2 referiert.
Beleggrad: B + Archivverweis
Identitätsschutz: Nürnberger Str36 ist Bosers Wohnort, nicht eine zweite Betriebsadresse der Familie Rosenfelder.
Fachmaster: Verkehr; Krieg; Melderegister
Königswarterstraße 52 → Hornschuchpromenade 4 · September 1917 · Umzug Dora und Johanna Rosenfelder (V248-E18)
Dora Rosenfelder zog nach dem Tod Alberts zusammen mit Tochter Johanna zur Familie von Theodor Löwensohn in Hornschuchpromenade 4.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Freundschaft und gemeinsames Wohnen sind kein Eigentums- oder zwingender Verwandtschaftsnachweis.
Fachmaster: Familien; Löwensohn FM-0436; Krieg
https://fiorda1418.wordpress.com/evora-haus/
https://fiorda1418.wordpress.com/hornschuchpromenade-3-und-4-loewensohn-haeuser/
Hornschuchpromenade 3/4 · 1889/1890 · Architekturdoppelhaus (V248-E19)
Die amtliche Denkmalliste D-5-63-000-469 nennt die Doppelhausgruppe 3/4 von Gottlob F. Hildenbrand, 1889/90.
Beleggrad: A (amtliche Denkmalbeschreibung, Bauphase)
Identitätsschutz: Zwei Wohnhaushälften innerhalb eines amtlichen Denkmalobjekts; keine automatische H-ID-Fusion.
Fachmaster: Baugeschichte; Familien Löwensohn
https://fiorda1418.wordpress.com/hornschuchpromenade-3-und-4-loewensohn-haeuser/
Hornschuchpromenade 5 · 1892 · Ehemaliger Wohnort Rosenfelder (V248-E20)
Das heutige Gebäude Hornschuchpromenade 5 samt Nürnberger Straße 46 ist als Denkmal D-5-63-000-470 dem Architekten Fritz Walter 1892 zugewiesen.
Beleggrad: A (amtliche Denkmalbeschreibung, Bauphase)
Identitätsschutz: Adress- und Hauskörperidentität der früheren Wohnung prüfen, keine Gleichsetzung mit Nr52.
Fachmaster: Baugeschichte; Straßen
Hornschuchpromenade 4 · 1919/1920 · Wohnstation Ernst Rosenfelder (V248-E21)
Laut FIORDA wohnte Ernst Rosenfelder nach der Rückkehr aus Amerika vorübergehend bei der Familie Löwensohn im Haus Hornschuchpromenade 4 bis zu seiner Heirat 1920.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Zeitlich getrennt vom Wohnort seines Vaters im Evora-Haus; Eigentums- und Generationenrolle unterscheiden.
Fachmaster: Familien; Firmen FM-0436
https://fiorda1418.wordpress.com/hornschuchpromenade-3-und-4-loewensohn-haeuser/
Königswarterstraße 52 · 18.10.1920 · Hausverkauf an Merkel (V248-E22)
Hilmar Evora veräußerte Nr52 laut Hauschronik an die Kaufleute Luis und Louise Merkel, Wohnsitz Chicago.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Eigentümer ≠ Bewohner; US-Anschrift ist nicht Fürther Hausanschrift.
Fachmaster: Familien; Firmen
Königswarterstraße 52 · 1921 · Hilmar Evoras Rückkehr als Bewohner (V248-E23)
Die Hausstudie berichtet Hilmar Evora wieder als Mieter/Bewohner im zweiten Stock, trotz des Verkaufs 1920.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Ein Wohnrecht wird lediglich vermutet; nicht als grundbuchlich gesichert ausgeben.
Fachmaster: Familien; Melderegister
Königswarterstraße 52 · 28.09.1923 · Verkauf an Gustav Reis (V248-E24)
Luis/Louise Merkel überließen das Haus laut Chronik dem Kaufmann Gustav Reis, der in Nr54½ wohnte.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Die historische Wohnanschrift Nr54½ ist weder die Baueinheit Nr54 noch sicher Nr54a.
Fachmaster: Eigentum; Hausnummern
Königswarterstraße 52 · ab 1926 · Schopflocher-Bewohner (V248-E25)
Hans und Isaak Schopflocher werden mit ihren Familien als Bewohner des Parterres genannt; 1931 erscheint Hans noch mit Witwe Sabine Schopflocher.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Keine Identität zur Firma Gebrüder Schopflocher FM-0216 ohne Vornamens-/Registerbrücke.
Fachmaster: Familien; Firmen FM-0216; Melderegister
Königswarterstraße 52 · 1931 · Wohnungsaufteilung (V248-E26)
Die Hausstudie beschreibt eine Teilung der Wohnung Hilmar Evoras und Kreszentia Streil als Bewohnerin des abgetrennten Teils.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Wohnflächen- und Mietstatus aus sekundärer Hauschronik; Grundrissänderung baurechtlich offen.
Fachmaster: Baugeschichte; Alltagsgeschichte
Königswarterstraße 52 → Sommerstraße · 1934 · Schopflocher-Auszug (V248-E27)
Die Hauschronik beschreibt einen Wohnortwechsel des jungen Robert Schopflocher mit seinen Eltern zunächst in die Sommerstraße.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Sommerstraße ohne Hausnummer: keine neue georeferenzierte Hauskennung oder Ziel-H-ID.
Fachmaster: Familien; Melderegister
Fürth → Argentinien · April 1937 · Emigration Robert Schopflocher (V248-E28)
Die Hausstudie nennt den Auswanderungszeitpunkt April 1937 für Robert Schopflocher und seine Familie.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Biografisches Ereignis; nicht mit dem anders benannten Firmenregister oder Robert Löwensohn verschmelzen.
Fachmaster: Familien; Exil; Krieg
Königswarterstraße 52 · ab 1935 · Privatklinik Dr. Fritz Gastreich (V248-E29)
Die Hauschronik datiert einen Klinikbetrieb des Arztes Fritz Gastreich im Erdgeschoss auf 1935; eine nachkriegszeitliche Kindheitserinnerung bestätigt eine spätere Frauenklinik am selben Ort.
Beleggrad: B + erinnerungsbasierte Nachgeschichte
Identitätsschutz: Die Kindheitserinnerung um 1948/49 bestätigt nicht den Betriebsbeginn 1935. Arzt Fritz nicht mit Eugen Gastreich verschmelzen.
Fachmaster: Medizin; Häuser
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/evora-haus/
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/eine-kindheitserinnerung-an-das-evora-haus/
Königswarterstraße 52 · 28.12.1937 · Eigentümer Dr. Fritz Gastreich (V248-E30)
Laut Hausstudie wurde Dr. Fritz Gastreich nach dem Erwerb am 28.12.1937 im Grundbuch als Eigentümer eingetragen.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Kliniknutzung ab 1935 und Eigentum ab 1937 als getrennte Rollen.
Fachmaster: Medizin; Eigentum
Königswarterstraße 52 · 1937–1945 · Straßenname NS-Zeit (V248-E31)
Die Hausstudie vermerkt für den Eigentumsübergang 1937 den damaligen Namen Adolf-Hitler-Straße für Königswarterstraße.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Straßenbenennung nicht auf andere NS-Städte übertragen; Stichtag und amtliche Namensumstellung sind original zu prüfen.
Fachmaster: Straßen; Krieg; Melderegister
Königswarterstraße 54 · 1899 · Gewerbestandort H. Hirsch (V248-E32)
Der bereits vorhandene Firmenmaster FM-0125 nennt 1899 einen Adress-/Personenbezug der Firma H. Hirsch zu Königswarterstraße 54.
Beleggrad: B/C (internes Firmenregister)
Identitätsschutz: Adressnennung im Gründungsjahr des heutigen Mietshauses beweist weder Eigentum noch Identität zur abgebauten älteren Evora-Villa.
Fachmaster: Firmen FM-0125; Baugeschichte
Königswarterstraße 64 · 1899 · Gewerbestandort L. Kleefeld & Cie. (V248-E33)
Der Firmenmaster FM-0601 belegt eine Unternehmensnennung in Königswarterstraße 64 für 1899; amtlich ist das Mietshaus 64 ein Bau von Adam Egerer 1891/92.
Beleggrad: A amtlicher Bauanker / B interner Firmenbeleg
Identitätsschutz: Unterschied zwischen Firma, Wohnhausnutzung und Gebäude-Eigentümer festhalten.
Fachmaster: Firmen FM-0601; Baugeschichte
Erlanger Straße 50 / Königswarterstraße 52 · 1891/1893 · Brauerei versus Wohnhaus (V248-E34)
Das Firmenregister FM-0414 nennt die Exportbrauerei Evora & Meyer an Erlanger Straße 50, während Nr52 Wohn-/Mietshaus des beteiligten Wilhelm Evora war.
Beleggrad: B intern + unabhängiger Hausbericht
Identitätsschutz: Gemeinsame Gründerperson erzeugt keine physische Gebäudeidentität.
Fachmaster: Firmen FM-0414; Häuser H-00505
Sommerstraße / Hornschuchpromenade · 1890–1937 · Löwensohn-Firma versus Wohnhäuser (V248-E35)
Das Firmenregister FM-0436 und die FIORDA-Biografie trennen Produktionsstätten (z.B. Sommerstraße) und Wohnsitze Löwensohn/Hornschuchpromenade 3/4.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Weder Mitinhaberschaft Rosenfelders noch Unterbringung in Hornschuchpromenade 4 macht das Wohnhaus zur Fabrik.
Fachmaster: Firmen FM-0436; Häuser; Familien
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
https://fiorda1418.wordpress.com/hornschuchpromenade-3-und-4-loewensohn-haeuser/
Bayer. Hausnummernkonkordanz Fürth · 1860/1890 · Neuer Originalaktenzugang (V248-E36)
Oliver Bender nennt für die frühe Hausnummernreform die Quelle Stadtarchiv Fürth, Fach 2 Nr. 60, und die 1889 publizierte Übersicht zur ab 01.01.1890 geltenden Neu-Nummerierung.
Beleggrad: B: wissenschaftlicher Archivnachweis
Identitätsschutz: Quelle lokalisiert, aber weder Originaldruck noch Fach2 Nr60 selbst eingesehen; keine pauschalen 1890-Merges.
Fachmaster: Straßen; Melderegister; H-IDs
https://fis.uni-bamberg.de/bitstream/uniba/9/1/Dokument_1.pdf
https://dokumen.pub/frth-von-a-bis-z-ein-geschichts-lexikon.html
Fürth / Königswarterstraße 52 · 1846/1847 · Geburtsjahr Wilhelm Evora (V248-E37)
Stadtheimatpflege nennt für Wilhelm Evora das Geburtsdatum 27.04.1846, während FIORDA das Lebensdatenjahr mit 1847–1893 angibt.
Beleggrad: B/B Quellendissens
Identitätsschutz: Person ist im selben Lebenskontext gemeint, aber amtliche Geburtsurkunde für exaktes Jahr erforderlich.
Fachmaster: Familien; Kommunalpolitik
Fürth / Albert Rosenfelder · 09./19.09.1864 · Geburtstagswiderspruch in FIORDA (V248-E38)
Die PDF-Studie trägt im Biografie-Kopf 19.09.1864, im Fließtext jedoch 09.09.1864.
Beleggrad: B interne Quellendiskrepanz
Identitätsschutz: Nicht eines der Tagesdaten ohne Personenbogen/Standesurkunde automatisch freigeben.
Fachmaster: Familien; Krieg; Melderegister
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/wp-content/uploads/2017/04/Fiorda-14-18.pdf
Königswarterstraße 52 · 1916 · Albert Rosenfelder – Kriegsdienst und Tod (V248-E39)
Die FIORDA-Studie berichtet seinen Tod am 01.07.1916 auf dem Hainberg und verweist auf Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Offizierspersonalakten 47321; dies ist ein Personen-/Kriegsereignis, kein Ereignis im Haus selber.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Ereignis nicht als Todesort Königswarterstraße 52 ausweisen.
Fachmaster: Krieg; Sport; Familien
https://www.stadtheimatpflege-fuerth.de/wp-content/uploads/2017/04/Fiorda-14-18.pdf
Königswarterstraße 52 / Hornschuchpromenade 4 · 1917–1937 · NS-Zeit Wohn- und Unternehmensgeschichte (V248-E40)
Die Wohnortfolge Rosenfelder/Löwensohn und der Zwangsverkauf des Unternehmens 1937 sind getrennte Ereignisketten; Verkauf des Verlags ist kein Hausverkauf des Evora-Hauses.
Beleggrad: B (historische Sekundärdarstellung, Grundakte nicht autopsiert)
Identitätsschutz: Nachbarschaft, Familienverbindung und Firmenverfügung nicht als Eigentum an Königswarterstr52 deuten.
Fachmaster: Firmen FM-0436; Krieg; Familien
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
https://fiorda1418.wordpress.com/hornschuchpromenade-3-und-4-loewensohn-haeuser/
Kontrollierte Verbindungen zu anderen Fachmastern
- Königswarterstraße 52 · Baugeschichte/Häuser: Mietshaus Fritz Walter 1893; Typ H-00505 Wohnhaus/Villa zu pauschal.
Referenzen: H-00505; D-5-63-000-683. Schutz: Korrektur als Forschung, alte Register-IDs behalten.
- Königswarterstraße 52 / Nr.54 · Baugeschichte: 1893 alte Evora-Villa Nr54 / Mietshaus Nr52 / spätes Nr54 von 1898/99 physisch getrennt.
Referenzen: H-00505; D-5-63-000-684. Schutz: Kein Hausmerge; Eigentümerfolge nur Nr52.
- Königswarterstraße 54a · Baugeschichte: Nr54a 1897/98 vs Nr54 1898/99 eigenständige Baukörper.
Referenzen: D-5-63-000-1753. Schutz: Hausnummer 54½ aus 1923 nicht sicher heutige Nr54a.
- Königswarterstraße 52 / Erlanger Straße 50 · Firmen/Brauereien: Wilhelm Evora Bauherr Wohnhaus, zugleich Firmenbeteiligter Evora & Meyer.
Referenzen: FM-0414; H-00505. Schutz: Firmenadresse Erlangerstraße50 bleibt vom Mietshaus getrennt.
- Königswarterstraße 52 · Familien/Firmen: Emil/Hilmar Evora übernehmen Eigentum 1897; Brauerei-Firmenrolle 1899 separat.
Referenzen: FM-0414. Schutz: Hausbesitz erfasst keine automatische Firmennachfolge.
- Königswarterstraße 52 · Melderegister/Alltagsgeschichte: Bewohnerlisten 1893 etagenscharf; 1907 und 1931 anders besetzt.
Referenzen: H-00505. Schutz: Keine Bewohner als Eigentümer erfassen.
- Königswarterstraße 52 / Hornschuchpromenade 5 · Häuser/Familien: Albert und Dora Rosenfelder: Hornschuchpromenade5 vor Evora-Haus.
Referenzen: D-5-63-000-470. Schutz: Einzugsjahr 1899 oder 1901 ungeklärt.
- Königswarterstraße 52 / Hornschuchpromenade 4 · Familien/Alltag: Dora und Johanna Rosenfelder ziehen im September 1917 in Löwensohn-Haus Nr4.
Referenzen: D-5-63-000-469. Schutz: Wohnort und Familienbeziehung nicht Grundstückseigentum.
- Hornschuchpromenade 3/4 · Baugeschichte/Familien: Doppelwohnhaus Löwensohn Gottlob F. Hildenbrand 1889/90.
Referenzen: D-5-63-000-469. Schutz: Doppelhaus/Denkmaleinheit nicht zu einheitlicher Grundstück-ID verflachen.
- Königswarterstraße 52 · Firmen/Geschäftsleitung: Albert Rosenfelder war Mitunternehmer der Bilderbücherfabrik G. Löwensohn und Bewohner des Evora-Hauses.
Referenzen: FM-0436. Schutz: Evora-Haus war nicht der nachgewiesene Produktionsort Löwensohn.
- Hornschuchpromenade 4 · Vereine/Kommunal/Familien: Theodor Löwensohn nutzte Haus Nr4 auch für Weihnachtsbescherungen an Arbeiter- und Kriegswaisenkinder.
Referenzen: FM-0436. Schutz: Räumliche Sozialnutzung beweist keine formelle Vereinsadresse.
- Königswarterstraße 52 · Firmen/Metall: Hans/Isaak Schopflocher wohnen ab1926; Firmenmaster nennt Gebrüder Schopflocher, Schwabacher Str191.
Referenzen: FM-0216. Schutz: Personen- und Gesellschaftsidentität weiterhin offen.
- Königswarterstraße 52 · Krieg/Medizin: Lazarettauto und Rosenfelder-Rotes-Kreuz-Rolle als Verbindung aus Baugeschichte v148.
Referenzen: Krieg v56; XA148-27. Schutz: Privatadresse nicht zum Lazarett erklären.
- Königswarterstraße 52 / Nürnberger Straße 36 · Krieg/Verkehr/Archiv: Oskar Boser Chauffeur, Wohnadresse abseits; Beurlaubungsgesuch recherchierbar.
Referenzen: Stadtarchiv Fürth AGr.0 Nr1136/2. Schutz: Militärstatus aus Sekundärstudie, Originalakte nicht eingesehen.
- Königswarterstraße 52 · Medizin/Baugeschichte: Privatklinik Fritz Gastreich ab1935; Eigentum ab1937; spätere Zeitzeugenbestätigung.
Referenzen: Medizin: Gastreich. Schutz: Fritz vs Eugen Gastreich getrennte Personen.
- Königswarterstraße 52 · Exil/Krieg/Familien: Auszug 1934 und Emigration 1937; spätere literarische Tätigkeit nach1945 getrennt.
Referenzen: Schopflocher/Bewohner. Schutz: Robert Schopflocher ≠ Robert Löwensohn.
- Königswarterstraße 54 · Firmen/Häuser: H. Hirsch Firmenmaster führt 1899 Königswarterstraße54; mit neuer Nr54-Bauphase gegenprüfen.
Referenzen: FM-0125. Schutz: Gewerbe ≠ Eigentum/Architekt/alte Villa.
- Königswarterstraße 64 · Firmen/Baugeschichte: L. Kleefeld & Cie. 1899 Gewerbekontext, Bau Nr64 1891/92 Adam Egerer.
Referenzen: FM-0601; D-5-63-000-689. Schutz: Wohn-/Firmenstandort, aber keine Unternehmensinhaberschaft des Baumeisters.
- Hornschuchpromenade 4 · Familien/Firmen: Ernst Rosenfelder wohnte nach Rückkehr 1919 kurz bei Löwensohns vor Heirat 1920.
Referenzen: Ernst Rosenfelder; FM-0436. Schutz: Ernst nicht als Bewohner Evora 52 für 1919 interpolieren.
- Hornschuchpromenade 3/4 / Königswarterstraße 52 · Straßen/Melderegister: Alte Promenaden-/Bahnhofstraße und nachmalige Straßennamen sind datierte Aliasrelationen.
Referenzen: 1889/1890 Adressumstellung. Schutz: Gleichlautende Hausnummer 52 vs alte Teiladresse nicht automatisch konsolidieren.
- Stadt Fürth: Alt-/Neunummerierung · Straßen/Häuser: Originalakten für Umnummerierungen 1860 und 1890 aus Bender identifiziert.
Referenzen: StAFü Fach2 Nr60; Albrecht Schröder Druck1889. Schutz: Keine automatische Validierung aller 99 Literaturpaare.
- Königswarterstraße 52 / 1937 · Politik/Krieg/Medizin: Eigentümerwechsel an Arzt Fritz Gastreich, medizinische Nutzung begann zuvor.
Referenzen: Stadtarchiv Grundbuch 1937. Schutz: Verkauf nicht ohne weitere Belege als politisch erzwungen klassifizieren.
- Königswarterstraße 52 / Hornschuchpromenade 3/4 · Firmen/NS Geschichte: NS-bedingter Verkauf des Verlags 1937 und Hausbesitz Nr52 sind völlig verschiedene Rechtsobjekte.
Referenzen: FM-0436. Schutz: Keine Rückübertragung des Unternehmensverkaufs auf das Wohnhaus.
- FIORDA Rosenfelder Geburtstag · Melderegister/Familien: 09. oder 19. September 1864 im selben Text; Erstbeleg erforderlich.
Referenzen: FIORDA PDF. Schutz: Nicht stillschweigend normieren.
- Königswarterstraße 52 - Wilhelm Evora · Familien/Kommunalpolitik: Geburtsjahr 1846 vs 1847 in zwei Publikationen.
Referenzen: FM-0414. Schutz: Amtlichen Lebensdatenbeleg prüfen.
Offene Originalquellen- und Identitätsfragen
- V248-Q01 · Königswarterstraße 52 · Sachlich geklärt; Registerkorrektur nötig: BLfD 1893 Mietshaus; alte Villa ist Standort Nr54, nicht Nr52.
Nächste Originalprüfung: Historische Stamm-/Site-Biografie überarbeiten; vorhandene Haus-ID behalten.
- V248-Q02 · Königswarterstraße 54 · Bauphasen getrennt; Grundstück offen: Die im Bericht erwähnte Villa wurde abgetragen; heutiges Denkmal stammt 1898/99.
Nächste Originalprüfung: Bauakte 1893–1899 / Lageplan der versetzten Villa.
- V248-Q03 · Königswarterstraße 52 · Offen / widersprüchliche Texte: FIORDA-Haus 1899; FIORDA-Personenartikel und PDF 1901.
Nächste Originalprüfung: Meldebogen Rosenfelder; Adressbücher 1899/1901.
- V248-Q04 · Königswarterstraße 52 · Teilweise geprüft: Zwei Chronikangaben getrennt; späteres Zeitzeugnis bestätigt Klinik.
Nächste Originalprüfung: Ärzteadressbuch 1935 und Grundbuch 28.12.1937.
- V248-Q05 · Königswarterstraße 52 · Sekundärfolge dokumentiert: Fünf Jahresstände bzw. präzise Tage aus der Hausstudie; Originalgrundbuch fehlt.
Nächste Originalprüfung: Grundakte 1114/7 (Flur), Auflassungen für 1897,1907,1920,1923,1937.
- V248-Q06 · Königswarterstraße 52 · Sekundär belegt, Rolle geklärt: Luis und Louise Merkel 1920 als Käufer, Wohnsitz Chicago; kein Hausbewohnernachweis.
Nächste Originalprüfung: Vertrag 1920 und Personenstand.
- V248-Q07 · Königswarterstraße 54½ · Offen Hausnummernkonkordanz: Nicht mit Neubau Nr54a oder Nr54 gleichsetzen.
Nächste Originalprüfung: Grundbuch 1923 und historische Pläne.
- V248-Q08 · Königswarterstraße 52 · Offen / nur Familienname: Keine Personen-/Firmenzusammenführung aus Nachname.
Nächste Originalprüfung: Melderegister, Handelsregister der Fa. Schopflocher.
- V248-Q09 · Königswarterstraße 52 · Negativabgleich: Eigenständige Personen-/Familienlinien, nicht mergen.
Nächste Originalprüfung: Personenkennungen in Familien- und Kriegsmaster getrennt anlegen.
- V248-Q10 · Hornschuchpromenade 3/4 · Teilweise geklärt: BLfD D-5-63-000-469 ist Doppelwohnhaus; mehrere Haushalte/IDs möglich.
Nächste Originalprüfung: Kataster 1889/1890, originale Baugenehmigung Hildenbrand.
- V248-Q11 · Königswarterstraße 52 · Archivzugang konkret: StAFü AGr0 Nr1136/2 laut Quellenregister, Original offen.
Nächste Originalprüfung: Archivakte bestellen; Ausbildungs-/Fahrerrolle und Wohnort prüfen.
- V248-Q12 · Königswarterstraße 54 · Offen: FM-0125 Firmenadresse, 1898/99 Neubauzeit; kein Eigentumsbeweis.
Nächste Originalprüfung: 1899 AB und Planlage Hinterhaus/Geschäft.
- V248-Q13 · Königswarterstraße 64 · Teilweise abgegrenzt: FM-0601 Firmenstand 1899; Gebäude amtlich 1891/92.
Nächste Originalprüfung: Adressbuch 1899 und Gewerberegister, Eigentümer getrennt.
- V248-Q14 · Fürth Hausnummern 1860/1890 · Bibliographisch lokalisiert, nicht autopsiert: Bender nennt StAFü Fach2 Nr60 und Albrecht Schröder 1889.
Nächste Originalprüfung: Bestellen, digitalisieren, alle 99 Paare neu verifizieren.
- V248-Q15 · Wilhelm Evora · Offen: Geburt 27.04.1846 laut Stadtheimatpflege, 1847 laut FIORDA.
Nächste Originalprüfung: Standesamt/Kirchenbuch Marienburg oder Landtagsbiografie.
- V248-Q16 · Albert Rosenfelder · Offen – interne Quelle widersprüchlich: FIORDA 2017 Kopf 19.09, Lauftext 09.09.
Nächste Originalprüfung: StAFü Familienbogen und Heiratsakte.
- V248-Q17 · Dr. Fritz / Eugen Gastreich · Spätere Erinnerung, Primärbeleg offen: Fritz Klinik 52, Eugen Praxis am Bahnhof laut Kindheitserinnerung 1948/49, keine exakte eigene Adresse.
Nächste Originalprüfung: Ärzteadressbücher und Klinikgenehmigung.
- V248-Q18 · Krieg 1916 Albert Rosenfelder · Negativabgleich: Kriegstod nicht als Ereignisort K52 eingeben; Haus ist Wohnort.
Nächste Originalprüfung: Bayer. Hauptstaatsarchiv Offizierspersonalakten 47321.
- V248-Q19 · Königswarterstraße 52 · Teilweise belegt: Hausstudie nutzt NS-Namensstand; amtlicher Datumseintrag fehlt.
Nächste Originalprüfung: StAFü Straßenumbenennungsbeschluss und Adressbuch 1937.
Forschungssperre: Die Kontrollen werden weder als gesicherte Grundbuchbelege noch als automatische Haus-, Familien- oder Firmeneigentumsverknüpfung behandelt. Die Produktionsdatenbank bleibt unverändert; historische Bilder wurden nicht kopiert.
Forschungsblock v249: Industriehäuser, Familienwohnorte und Hausnummern
Der vollständige Häuser-Master v249 enthält 941 Tabellenblätter: 930 ältere unverändert und elf neue Forschungsregister. Die 81 quellenkritischen Einzelbeobachtungen sind teilweise vertiefte Bestandsprüfungen, keine zusätzlichen Hausdatensätze. Hinzu kommen 39 positive und negative Querverbindungsprüfungen, 24 neue QA-Fälle und 20 priorisierte Originalquellen-Aufträge.
Schwerpunkte: Christian Winkler & Sohn an Rosenstraße 3 mit der Hausnummernkollision 1886/1890; die Bronzefarbenfabrik Segitz & Neidhardt an Alexanderstraße 32; der mehrteilige Löwensohn-Fabrikkomplex Sommerstraße/Otto-Seeling-Promenade; Kleefeld-Standorte; die Haus- und Familiengeschichte der ehemaligen Sternstraße 5 (Ludwig-Erhard-Straße 5); die Wohnorte der Familie Erhard; das Sozial- und Luftschutzensemble Badstraße 3.
Quellenbezogene Einzelbeobachtungen
Rosenstraße 3 · 1829 · Firmenbeginn (V249-E001)
Die Firma Christian Winkler & Sohn wird bei FürthWiki mit Gründung 1829 geführt; der heute denkmalgeschützte Bau Rosenstraße 3 entstand jedoch erst 1853.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Firmen-Gründung 1829 nicht als Baujahr des 1853er Gebäudes darstellen.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0184; Baugeschichte
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Christian_Winkler_%26_Sohn
Rosenstraße 3 · 1853 · Haupthaus (V249-E002)
BLfD D-5-63-000-1132: straßenseitiges spätklassizistisches Sandsteinhaus von Johann Andreas Korn, 1853.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Bauzeit nur dem dokumentierten Vorderhaus zuweisen.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-1132; Baugeschichte
Rosenstraße 3 · 1853 · Hofbauten (V249-E003)
Das Denkmal führt ein dreigeschossiges früheres Glasfabrik-Rückgebäude aus Sandstein als Bauphase von 1853.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Hinterhaus baulich von Vorderhaus unterscheiden; gemeinsamer Denkmalanker ist keine historische Einzelfirmen-ID.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-1132; FM-0184
Rosenstraße 3, zweiter Hof · 1853 · Werkstattflügel (V249-E004)
BLfD nennt ein zweigeschossiges zweiflügeliges Glasfabrikgebäude im zweiten Innenhof, gleichzeitig mit dem Vorderhaus.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Fabrikkomplex umfasst mehrere Bauteile und mindestens zwei Höfe.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; FM-0184
Rosenstraße 3, zweiter Hof · 1853 / später · Lager/Werkstatt (V249-E005)
Amtlich beschriebenes erdgeschossiges Lager- oder Werkstattgebäude mit Aufzugsgaube, ebenfalls Teil des Fabrikensembles.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Lager-/Werkstattnutzung nicht einer einzigen späteren Firma ungeprüft zurechnen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Firmen
Rosenstraße 2 alt → 3 neu · 1884/1886–1891 · Konkordanz (V249-E006)
Helga Krause dokumentiert für Chr. Winkler & Sohn Rosenstraße 2 alt und Rosenstraße 3 neu; bereits vorhandenes internes Konkordanzpaar K1890-072 nutzen.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Originaldruck 1889 weiterhin nicht eingesehen, keine neue Konkordanz-ID anlegen.
Verbindung zu anderen Mastern: K1890-072; Häuser; Straßen
Rosenstraße 2 (1886) · 1886 · Eigentümer/Gewerbe (V249-E007)
Interner Häuserzeitstand H-00581 benennt Johann Paul Winkler als Hauseigentümer und Spiegelglasfabrikanten; ursprünglicher Nachweis Häuserbuch 1886 Scan 72.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Eigentümerrolle am alten Standort, nicht automatisch alle anderen Winkler-Vornamen.
Verbindung zu anderen Mastern: H-00581; FM-0184; Personen
Rosenstraße 3 (alte Nummer 1886) · 1886 · Kollisionskontrolle (V249-E008)
Interner Zeitstand H-01259 führt die VOR 1890 gültige Rosenstraße 3 mit Konrad Lämmermann als Hauseigentümer; nicht der alte Firmenstandort Rosenstraße 2.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Alte Rosenstr.3 nicht mit NEUER Rosenstr.3 (Winkler) verschmelzen.
Verbindung zu anderen Mastern: H-01259; H-00581; K1890-072
Rosenstraße 3 (neu) · 1890/1891 · Konkordanz-Folge (V249-E009)
Die Winkler-Firma ist nach der Nummernreform bei Rosenstraße 3 zu lokalisieren, ohne automatisch historische H-01259 aus 1886 zuzuordnen.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Alte Rosenstraße 3 und neue Rosenstraße 3 haben unterschiedliche Hausstellen.
Verbindung zu anderen Mastern: K1890-072; FM-0184
Rosenstraße 3 · 1862 · Technischer Wandel (V249-E010)
FürthWiki referiert, dass Ludwig Winkler ab 1862 zur Silber- statt Quecksilberbelegung überging und ein Patent erhielt.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Technologieerfindung/Betriebsrolle; ursprüngliche Patenturkunde nicht geprüft.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0184; Medizingeschichte; Arbeitsschutz
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Christian_Winkler_%26_Sohn
Rosenstraße 3 · 1876 · Auszeichnung (V249-E011)
Die Firma erhielt nach FürthWiki 1876 in Philadelphia die große bronzene Medaille für ausgestellte Erzeugnisse.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Weltausstellung nicht als Veränderung der Haus-/Eigentümeridentität erfassen.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0184; Ausstellungen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Christian_Winkler_%26_Sohn
Rosenstraße 3 · 1896 · Inhaberbeobachtung (V249-E012)
FürthWiki nennt 1896 Paul Winkler, Ludwig Winkler junior und Eduard Stützel als Inhaber, aus offiziellem Nürnberger Ausstellungskatalog.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Drei Inhabernennungen sind kein Beweis dreier gesonderter Fabrikobjekte oder Eigentümer des Grundstücks.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0184; FM-0137; Personen
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Christian_Winkler_%26_Sohn
Rosenstraße 3/I · 08.10.1921 · Abweichender Rechtsträger (V249-E013)
Firmenmaster FM-0139 führt den Bayerischen Hüttenverein für ¾ weißes Rohglas e. V. mit Rechnungsadresse Rosenstraße 3/I.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Verein/Vertriebsstelle nicht ohne Firmenregister mit Chr. Winkler & Sohn gleichsetzen.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0139; FM-0184
https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Christian_Winkler_%26_Sohn
Lange Straße 79/81 · 1895/1901 · Namensähnliche Firma (V249-E014)
Helga Krause listet Winkler & Kütt als andere Glasbelegeanstalt in der Lange Straße 79/81.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Winkler & Kütt ist NICHT automatisch Christian Winkler & Sohn Rosenstraße 3.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0184; Firmen
Rosenstraße 2 · 1899 · Gleichnummer-Falle (V249-E015)
Der interne Zeitstand H-03627 belegt einen eigenen POST-1890-Adressenstand Rosenstraße 2 in 1899, verschieden von H-00581 (1886).
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: H-00581 und H-03627 nicht allein wegen gleicher Nummer vereinigen.
Verbindung zu anderen Mastern: H-03627; H-00581
Heiligenstraße 15 (früher Haus Nr. 83) · 20.05.1811 · Geburtsort (V249-E016)
FürthWiki nennt Haus 83, heutige Heiligenstraße 15, als Geburtsort des Bronzefarbenfabrikanten Erhard Segitz; Quellenangabe Kirchenbuch St. Michael Taufen 1805–1813 S.569.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Früher Haus-Nr.83 bezieht sich nicht auf heutige Hausnummer 83.
Verbindung zu anderen Mastern: Familien; Frühgeschichte; Melderegister
Alexanderstraße 32 · 1834 · Amtlicher Bauanker (V249-E017)
BLfD D-5-63-000-17 nennt Meyer und Friedrich Schmidt als Erbauer des klassizistischen Eckwohnhauses, 1834.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Erhard Segitz ist Bewohner/Fabrikant, laut Denkmalliste nicht Erbauer 1834.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; FM-0217
Alexanderstraße 32 · letztes Viertel 19. Jh. · Rückgebäude (V249-E018)
Das amtliche Denkmal nennt ein zugehöriges dreigeschossiges Wohn-Rückgebäude des späten 19. Jahrhunderts.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Rückgebäude aus späterem Bauabschnitt nicht als Teil des Vorderbaus 1834 datieren.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Häuser
Alexanderstraße 315 (I. Bez.) · 1846 · Historische Wohnadresse (V249-E019)
FürthWiki referiert für Erhard Segitz 1846 die Hausnummer 315 im ersten Bezirk als Vorläufer der heutigen Alexanderstraße 32.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Die ursprüngliche 1846er Nummer darf nicht mit heutiger Alexanderstraße 315 verwechselt werden.
Verbindung zu anderen Mastern: Hausnummern; Personen; FM-0217
Alexanderstraße 315a (I. Bez.) · 1859 · Historische Wohnadresse (V249-E020)
Der Ortsartikel zu Segitz gibt 1859 die Nummer 315a im ersten Bezirk an und verweist auf Adressbuch/Familienbogen.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: 315 und 315a sind unterschiedliche historische Notationen, Kontinuität über Gebäudeschlüssel offen.
Verbindung zu anderen Mastern: Hausnummern; Personen
Alexanderstraße 32 · 1891 · Direkter Firmenkandidat (V249-E021)
Interner v199-Zeitstand H-01402 zitiert Adressbuch-Scan 412 mit Segitz & Neidhardt, Fabrikation von Bronzefarben, Brokaten und Blattmetall an Alexanderstr.32.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: OCR muss mit Faksimile gegengelesen werden, vor allem Schreibweise Segiz/Segitz.
Verbindung zu anderen Mastern: H-01402; FM-0217
Alexanderstraße 32 · 1891 · Inhaberkollision (V249-E022)
Der interne OCR-Text des Branchenregisters nennt Karl Segitz und Gustav Neidhardt als Inhaber; Erhard Segitz als Vorfahr ist damit nicht automatisch der 1891er Inhaber.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Karl Segitz ≠ Erhard Segitz ohne Personen- und Familienbogen-Verbindung.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0217; Personen; Familie
Alexanderstraße 32 · 1896 · Traditionsjahr Fabrik (V249-E023)
FM-0217 referiert einen amtlichen Ausstellungskatalog von 1896: Segitz & Neidhardt als Nachfolger von Stoeber & Segitz; 1797 ist Traditions-/Vorgängergründung.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Gründungsjahr 1797 nicht auf das 1834er Gebäude übertragen.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0217; Firmen
Erhard Segitz / Alexanderstraße 32 · 1845 / 1851 / 1857 · Kommunale Rollen (V249-E024)
FürthWiki belegt Erhard Segitz 1845 als Gemeindebevollmächtigten sowie 1851 und 1857 als Magistratsrat.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Amt und Geschäfts-/Wohnort sind unterschiedliche Rollen; nicht jede Amtszeit als Hausbesitzjahr annehmen.
Verbindung zu anderen Mastern: Kommunalpolitik; Familien
Erhard Segitz · 1811–1901 · Personenabgleich (V249-E025)
FürthWiki nennt Lebensdaten 20.05.1811–16.11.1901 und verweist auf Stadtarchiv Fürth Familienbogen A.4.5.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Original-Familienbogen nicht eingesehen, Lebensdaten nur Quellenreferat.
Verbindung zu anderen Mastern: Personen; Familien; Kommunalpolitik
Sternstraße 19 · 1852 · Vorlauf Druckereibetrieb (V249-E026)
FIORDA berichtet, dass Gerson Löwensohn seine aus der Gründung 1844 hervorgegangene lithografische Kunstanstalt 1852 an Sternstraße 19 verlagerte.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Sternstraße 19 ist nicht die spätere Sommerstraße und nicht Sternstraße 5 (Erhard).
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0436; Firmen; Presse
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Blumenstraße (Hausnummer offen) · 1876 · Firmenstandort vor Sommerstraße (V249-E027)
FIORDA zitiert Bernhard Löwensohn: 1876 Umzug aus Sternstraße nach Blumenstraße mit erster Gas-Schnellpresse.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Fehlende Blumenstraßenhausnummer nicht erfinden; historischer Betriebsstandort ohne Flurstück.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0436; Presse
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Otto-Seeling-Promenade 28/30 / Sommerstraße 16/18/20 · 1882 · Fabrikgründung/Bau (V249-E028)
BLfD D-5-63-000-1321: zweiflügeliger viergeschossiger Eckfabrikbau von Moritz Haubrich, 1882.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: EINE Denkmal-ID auf mehrere heutige Adressen ist nicht automatisch ein historisch einzelner Grundstücksknoten.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-1321; FM-0436
Sommerstraße 16/18/20 · 1885 · Aufstockung Südflügel (V249-E029)
BLfD datiert die Aufstockung des südlichen Fabrikflügels auf 1885.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: 1882er Grundbau und 1885er Ausbau als Phasen trennen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; FM-0436
Sommerstraße / Otto-Seeling-Promenade · 1898 · Aufstockung Ostflügel (V249-E030)
Die Denkmalbeschreibung schreibt die Aufstockung des Ostflügels Fritz Walter 1898 zu.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Architekt Fritz Walter 1898 ist nicht Baumeister des Ursprungsbaus von Haubrich 1882.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; FM-0436
Sommerstraße, Hof · 1914 · Weiterer Fabriktrakt (V249-E031)
BLfD nennt einen neuklassizistischen, viergeschossigen Hof-Fabrikbau, in einer Jugendstilkartusche bezeichnet 1914.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Nicht mit dem separat beschriebenen Neubau Maistraße 13 1914 zusammenführen.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-1321; FM-0436
Sommerstraße · 1884 · Mitnutzung Spielefabrik (V249-E032)
FIORDA beschreibt ab 1884 die Mitbenutzung des Löwensohn-Fabrikkomplexes durch die Spielefabrik L. Kleefeld & Co.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Gemeinsame Räume und Druck-Zulieferungen belegen KEINE einheitliche Firma oder Gebäude-Eigentümeridentität.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0436; FM-0601
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße 16/18 · 1891/1893 · Kleefeld-Geschäftsadresse (V249-E033)
FM-0601 führt L. Kleefeld & Cie. für 1891–1893 an Sommerstraße 16/18; 1891 daneben Birkenstraße 12.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Mehrere gleichzeitige Firmenadressen können Niederlassungen sein; Eigentum getrennt.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0601; H-02420; H-02421
https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb11559292/439
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße 18 · 1891 · Schreier & Cie. (V249-E034)
FM-0605 verzeichnet Schreier & Cie. (Luxuspapiere / geprägte Gratulationskarten) im gleichen Adresskomplex Sommerstraße 18.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Schreier & Cie. ≠ Löwensohn / Kleefeld trotz Raum- und Kooperationsnähe.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0605; FM-0436; FM-0601
Königswarterstraße 64 · 1899 · Kleefeld späterer Firmenstand (V249-E035)
FM-0601 führt den Betrieb L. Kleefeld & Cie. 1899 unter Königswarterstraße 64.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Firmenadresse ≠ Fabrikeigentum; nicht pauschal alle Sommerstraßen-Bauteile ausbuchen.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0601; H-03224
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Königswarterstraße 64 · 1891/92 · Gebäude bei Firmenadresse (V249-E036)
BLfD D-5-63-000-689: 1891/92 Mietshaus mit rechtwinkligem Fabrik-/Rückgebäude von Adam Egerer.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Nicht unterstellen, Adam Egerer sei Bauherr der Kleefeld-Firma.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-689; FM-0601
Sommerstraße / Firma G. Löwensohn · 1890 · Beteiligung Rosenfelder (V249-E037)
FIORDA nennt Albert Rosenfelder 1890 als dritten Teilhaber des Bilderbuchbetriebs neben Bernhard und Theodor Löwensohn.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Gesellschaftsbeteiligung ist keine Eigentumsübertragung des Fabrikgrundstücks.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0436; Familien; H-00505
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße / Löwensohn · 1910 · Gesellschafterfolge (V249-E038)
FIORDA beschreibt nach Tod Bernhard Löwensohns die Anteilsübertragung der Töchter Frieda und Emmy Lessing an Theodor Löwensohn.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Widersprüchliche Lebensdaten bei Emmy Lessing auf derselben Webseite; keine Personenscharfung ohne Registerakten.
Verbindung zu anderen Mastern: Familien; Firmen FM-0436
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Maistraße 13 · 1914 · Zweiter Fabrik-Neubau (V249-E039)
FIORDA nennt einen weiteren modernen Fabrikneubau Löwensohns an Maistraße 13 im Jahr 1914.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Nicht automatisch bauidentisch mit BLfD-Hofgebäude Sommerstraße, ebenfalls 1914.
Verbindung zu anderen Mastern: H-01997; H-03290; FM-0436
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße und Maistraße · 1914 · Gleichjahres-Baukollision (V249-E040)
Zwei separate Quellen belegen 1914 einen Hofbau an Sommerstraße/Otto-Seeling-Promenade und den Fabrikbau Maistraße 13; Lage und Gebäudeteilidentität unbewiesen.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag + B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Vor physischer Abgleichung Originallageplan/Bauakten 1914 beschaffen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; FM-0436
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Nürnberger Straße 129 · 1927 · Kleefeld-Standortwechsel (V249-E041)
FIORDA berichtet 1927 Umzug der Spielefabrik Kleefeld in das ehemalige Kaufhaus Berlin an Nürnberger Straße 129, Ecke Kurgartenstraße.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Betriebsverlegung ≠ Ende des Löwensohn-Betriebs an der Sommerstraße.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0601; Firmen; Straßen
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße / Löwensohn · 01.12.1937 · NS-Zwangsverkauf (V249-E042)
FIORDA schildert den erzwungenen Anteilsverkauf der Familien Löwensohn und Rosenfelder an Kunstanstalten May AG, Dresden, und Umfirmierung in Pestalozzi-Verlag.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Erzwungener Gesellschafterwechsel belegt nicht automatisch exaktes Grundstücksgeschäft oder Inventarverzeichnis.
Verbindung zu anderen Mastern: Firmen FM-0436; NS-Geschichte; Familien
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Sommerstraße und Nürnberger Straße 129 · nach 1937 / nach 1945 · Eigentums-/Nachgeschichte (V249-E043)
FIORDA nennt spätere Firmenumwandlung und Restitutionsschritte ab 1949, die außerhalb des Forschungs-Kernzeitraums bis 1945 separat zu dokumentieren sind.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Nachkriegsrestitution nicht als Vorkriegs-Hauseigentumswechsel zählen.
Verbindung zu anderen Mastern: Nachgeschichte; Restitution
https://fiorda1418.wordpress.com/bilderbuecherfabrik-loewensohn/
Königswarterstraße 62 · 1891/92 · Baugruppe (V249-E044)
BLfD D-5-63-000-688: Mietshaus von Theodor Eyrich mit zeitgleichem Rückgebäude und Garage.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Nr.62 bleibt eigenständiger Denkmalanker neben Nr.64.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Denkmäler
Königswarterstraße 64 · 1891/92 · Fassaden- und Rückbau (V249-E045)
D-5-63-000-689 beschreibt den viergeschossigen neubarocken Bau und abgewinkelten dreigeschossigen Rückgebäudeflügel von Adam Egerer.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Vorderhaus/Rückgebäude eine Denkmalzuordnung, nicht zwangsläufig gleicher Mieter.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0601; Baugeschichte
Königswarterstraße 66 · 1895/96 · Bauphase (V249-E046)
D-5-63-000-690: Mietshaus von Fritz Walter, 1895/96.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Keine Zuordnung des Nachbarhauses zu Egerer allein aus Fassadenähnlichkeit.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Königswarterstraße 68 · 1893/94 · Bauphase mit Unsicherheitswortlaut (V249-E047)
D-5-63-000-691 datiert 1893/94 und schreibt den Entwurf wahrscheinlich Adam Egerer zu.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Amtlicher Wortlaut „wohl“ erhalten; nicht zu gesicherter Urheberschaft hochstufen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Königswarterstraße 70 · 1895 · Bauphase (V249-E048)
D-5-63-000-692 beschreibt Mietshaus samt Rückflügel, 1895, wohl Adam Egerer.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Das „wohl“ nicht löschen; kein Firmen-/Familienbezug zu Nr.64 beweisbar.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Königswarterstraße 72 · 1895/96 · Bauphase (V249-E049)
D-5-63-000-693: Adam Egerer, 1895/96.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Eigenständiger Bauknoten, keine automatische Gesamtwerk-ID.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Königswarterstraße 74 · 1896/97 · Eckhaus (V249-E050)
D-5-63-000-694: Mietshaus-Eckbau von Max Mayer im Neu-Nürnberger Stil, 1896/97.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Max Mayer nicht mit Fritz Walter oder Adam Egerer gleichsetzen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Königswarterstraße 64 · 1899 · Interner Adressbuchzeitstand (V249-E051)
Der bestehende Häuserzeitstand H-03224 ist bereits auf 1899 und Königswarterstr.64 datiert; Kleefeld-Standort dort bleibt als Firmennennung klassifiziert.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Keine neue H-ID oder Eigentümerschaft ableiten.
Verbindung zu anderen Mastern: H-03224; FM-0601
Sternstraße 5 = Ludwig-Erhard-Straße 5 · 1897 / heute · Straßenumbenennung (V249-E052)
LEZ bestätigt explizit: das Geburtshaus Ludwig Erhards an heutiger Ludwig-Erhard-Straße 5 ist die frühere Sternstraße 5.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Straßenumbenennung ist keine Bewegung des Baukörpers und keine zweite Hausstelle.
Verbindung zu anderen Mastern: H-02453; H-03836; Politik; Straßen
Ludwig-Erhard-Straße 5 · um 1720 · Vorderhaus-Baukern (V249-E053)
LEZ datiert das Haupthaus um 1720, von der späteren kaufmännischen Wohn-/Nutzungsgeschichte getrennt.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Historischer Baukern und prominenter Bewohner 1897 sind zwei getrennte Zeitinformationen.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-752; Baugeschichte
Ludwig-Erhard-Straße 5 / Gartenstraße · um 1720 · Hofgebäude (V249-E054)
Das LEZ datiert den zur Gartenstraße gerichteten Hofhaus-Baukörper ebenfalls um 1720.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Hofhaus nicht automatisch identisch mit Gartenstraße 6 der anderen Denkmalnummer.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Gartenstraße
Ludwig-Erhard-Straße 5 · 2. Hälfte 18. Jh. · Dritter Hofbau (V249-E055)
LEZ verortet einen zweigeschossigen Fachwerkbau mit Mansarddach als südwestlichen Hofflügel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Drei Baukörpergruppen innerhalb des Hauses gesondert beschreiben.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte
Ludwig-Erhard-Straße 5 · 1853 · Aufstockung (V249-E056)
BLfD D-5-63-000-752 datiert den spätklassizistischen Umbau und die Aufstockung auf 1853 und nennt Jakob Rietheimer.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Jakob Rietheimer ≠ Erhardt-Vater oder ursprünglicher Erbauer um 1720.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-752; Baugeschichte
Ludwig-Erhard-Straße 5 · Ende 19. Jh. · Geschäftsfassade (V249-E057)
BLfD nennt gusseiserne Ladenfront in Neurenaissanceformen, Ende 19. Jh.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Ladenfront-Datierung nicht auf gesamten Baukern übertragen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Firmen
Sternstraße 5 · 1892 · Weißwarengeschäft (V249-E058)
FGB 2/2004 nennt Eröffnung des Weiß-, Wollwaren- und Wäschegeschäfts durch Wilhelm Philipp Erhard im Erdgeschoss.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Betriebsgründung/Standortbezug getrennt von Gebäudeerrichtung und Hauskauf.
Verbindung zu anderen Mastern: Firmen; Politik; Personen
Sternstraße 5 · 1897 · Geburt Ludwig Erhard (V249-E059)
LEZ bestätigt Geburt 1897 und elterliche Wohnung über dem Textilgeschäft.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Geburtshaus nicht als Privatvilla der Familie umdeuten.
Verbindung zu anderen Mastern: Politik; Biografien
Sternstraße 5 · 1899 · Eigentumswechsel an Familie Erhard (V249-E060)
FGB 2/2004 nennt Hauskauf durch Wilhelm Philipp Erhard von den Schwiegereltern für 95.000 Mark.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Familieneigener Kauf 1899 ≠ Firmengründung 1892; notarielle Kaufakte offen.
Verbindung zu anderen Mastern: Politik; Familien; Hausbesitz
Sternstraße 5 / Gartenstraße 6 · 1899 · Gemeinsamer Kaufbericht (V249-E061)
FGB 2/2004 berichtet zusätzlich den Erwerb eines Hauses Gartenstraße 6 von Schwiegereltern durch Wilhelm Philipp Erhard.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Gartenstraße 6 hat einen eigenen amtlichen Denkmalanker, nicht mit Geburtsvorderhaus fusionieren.
Verbindung zu anderen Mastern: Gartenstr.6; Politik
Gartenstraße 6 · frühes 18. Jh.; 1874 · Eigenständiger Bau (V249-E062)
BLfD D-5-63-000-285: frühes 18. Jh., Aufstockung in Fachwerk und Umbau 1874; Teil der baulichen Gruppe 6/8/10.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Gemeinsamer familiärer Besitz ist nicht dasselbe Denkmal wie Nr.5 Ludwig-Erhard-Straße.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-285; Häuser
Sternstraße 5 · 1909 · Distriktsvorsteher-Funktion (V249-E063)
FGB 2/2004 nennt Wilhelm Philipp Erhard ab 1909 als Distriktsvorsteher; der Vater wohnte an der bisherigen Geschäftsadresse.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Politisches Amt ist keine Eigentumsrolle weiterer Häuser.
Verbindung zu anderen Mastern: Kommunalpolitik; Familien
Sternstraße 5 / Gartenstraße 6 · 1929 · Krisenverkauf (V249-E064)
Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt veräußerte Gebäude im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise 1929.
Quellenstufe: B: strukturierte Sekundär-/Fachquelle
Identitätsschutz: Original-Zwangsversteigerungs- und Grundbuchakte fehlen; Datum/Art des Verkaufs nicht weiter spezifizieren.
Verbindung zu anderen Mastern: Wirtschaft; Firmen; Familien
Hornschuchpromenade 50 · 1926 / vor 1933 · Wohnortfolge Ludwig Erhard (V249-E065)
FürthWiki nennt Hornschuchpromenade 50 als Wohnort der Familie Erhard um Geburt Tochter Elisabeth 1926.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Wohnadresse ≠ Hauseigentum; Einwohnerbuch 1926/30 prüfen.
Verbindung zu anderen Mastern: Politik; Familien
Hornschuchpromenade 50 · 1904 · Hauskörper (V249-E066)
BLfD D-5-63-000-1768: Mietshaus im Neu-Nürnberger-Stil von Fritz Walter, 1904.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Nicht mit benachbartem Haus 49 oder mit Evora-Haus 52 verwechseln.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-1768; Baugeschichte
Hornschuchpromenade 49–50 / Nürnberger Straße 158 · 1904 / später · Baugruppe (V249-E067)
BLfD beschreibt eine bauliche Gruppe von Hornschuchpromenade 49 und 50 sowie Nürnberger Str. 158; Nr49 hat Anbau 1916.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Bauliche Gruppe nicht zur Eigentums- oder historischen Haus-ID-Fusion verwenden.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Denkmaleinheiten
Forsthausstraße 49, Dambach · 1925 · Bauphase (V249-E068)
BLfD D-5-63-000-254: Villa, Nebengebäude und Einfriedung von Hans Rogler, 1925.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Gebäudebesitz/Entwurf Hans Rogler nicht aus Bewohner Ludwig Erhard ableiten.
Verbindung zu anderen Mastern: D-5-63-000-254; Baugeschichte; FM-0185
Forsthausstraße 49 · 1933–1945 · Wohnortfolge (V249-E069)
FürthWiki nennt Erhards Wohnzeit bei Verwandten an Forsthausstraße 49 ab 1933 bis Ende Zweiter Weltkrieg.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Verwandte, Wohnberechtigung und Eigentum der Villa aus Originalmeldebogen prüfen.
Verbindung zu anderen Mastern: Politik; Familie; Krieg
Sternstraße 5 · 1907–1908? · Gleichnummer Architekturbüro (V249-E070)
FM-0185 nennt Peringer & Rogler unter Sternstraße 5, 1. Stock, in früherem Projektbestand; das ist nicht automatisch das Haus in genau dieser datierten Periode.
Quellenstufe: R: intern vorhandener OCR-/Adressbuchbeleg, Faksimile offen
Identitätsschutz: Büroadresse und Geburtshaus dürfen nur bei datierter Nummern-/Gebäudekonkordanz zusammengeführt werden.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0185; Baugeschichte; Politik
https://debug.fuerthwiki.de/wiki/index.php?title=Architekturb%C3%BCro_Peringer_und_Rogler
Königswarterstraße 52 · 1893 · Urheberschaft negativer Abgleich (V249-E071)
Fritz Walter ist amtlich Architekt Haus Evora 1893; FürthWiki Carl Evora belegt den Bruder Wilhelms als Bauunternehmer, aber kennt keine Fürther Werke von ihm.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag + C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Carl Evora trotz Familiennamens nicht als Architekt von Nr.52 übernehmen.
Verbindung zu anderen Mastern: H-00505; Baugeschichte
Wilhelm / Carl Evora · 1874–1876 · Firmenrolle / Mitarbeiter (V249-E072)
FürthWiki nennt Carl Evora von Ende Januar 1874 bis Juli 1876 in Wilhelms Bauunternehmen als Bauführer/Architekt.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Tätigkeit im Bauunternehmen kein Baunachweis Königswarterstraße 52 (1893).
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0414; Familien
Nürnberg, Fürther Straße 27 · 1893 · Wirt und Eigentumsbeziehung (V249-E073)
FürthWiki nennt Carl Evora ab 1893 als Wirt der Nürnberger „Zur Fürther Bierhalle“ in einem Anwesen von Evora & Meyer.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Fürther Straße 27 in Nürnberg ist NICHT ein Gebäude in der Stadt Fürth; keine H-ID.
Verbindung zu anderen Mastern: FM-0414; Firmen; Gaststätten
Nürnberg / München · 1881–1914 · Auswärtige Werkorte (V249-E074)
FürthWiki zeichnet Carl Evoras Nürnberger und Münchner Werkgeschichte nach, einschließlich Insolvenz 1891.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Auswärtige Adressen getrennt vom Fürther Häuserregister führen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Familien
Carl Evora · 1884 · Archivalienzugang (V249-E075)
FürthWiki verweist auf Stadtarchiv Fürth Fach 18a/E 283 zum Verehelichungszeugnis und Familienbogen FB 388.
Quellenstufe: C: FürthWiki-/Projektbeleg, Gegencheck offen
Identitätsschutz: Nachgewiesene Signatur als Archivrecherche, Urkunde nicht eingesehen.
Verbindung zu anderen Mastern: Familien; Archiv
Badstraße 3 · 1891 · Gebäude Gesellenhaus (V249-E076)
BLfD D-5-63-000-62: ehemaliges evangelisches Gesellenhaus, straßenseitiges Mietshaus von Adam Egerer, 1891.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Gesellenhaus-Funktion im Vorderhaus nicht automatisch auf Keller-/Nachbarobjekte übertragen.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; Alltagsgeschichte; Vereine
Badstraße 3, Rückgebäude · 1891–1922 · Arbeiterherberge (V249-E077)
BLfD nennt separat ein dreigeschossiges Rückgebäude mit Arbeiterherbergsnutzung bis 1922, ebenfalls von Adam Egerer 1891.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Herberge und Hauptgebäude baulich und funktional differenzieren.
Verbindung zu anderen Mastern: Alltagsgeschichte; Sozialgeschichte
Badstraße 3, Rückgebäude · 1938 · Umbau (V249-E078)
BLfD: Max Ebert baute das frühere Arbeiterherbergs-Rückgebäude 1938 zu einem Mietshaus um.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Umbau 1938 ist weder Erstbau 1891 noch baugleich mit städtischem Felsenkeller.
Verbindung zu anderen Mastern: Baugeschichte; NS-Zeit
Badstraße 3 / Mathildenstr. / Pfisterstr. · 18./19. Jh., Ausbau um 1940 · Felsenkeller (V249-E079)
BLfD D-5-63-000-1690 erfasst ausgedehntes Felsenkeller-Gangsystem, um 1940 zum Luftschutztiefbunker ausgebaut.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Eigenständiges Untertage-Denkmal mit mehreren Adressen; keine Gleichsetzung mit Gesellenhaus D-5-63-000-62.
Verbindung zu anderen Mastern: Krieg; Baugeschichte
Badstraße 3 / Mariensteig · 19./20. Jahrhundert · Gangverbindung (V249-E080)
Laut BLfD war das Keller-Gangsystem früher mit Zugang vom Mariensteig verbunden.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Ehemalige Verbindung ist kein gegenwärtig begehbarer Durchgang; genaue Tunnelverläufe bleiben quellengesichert zu planen.
Verbindung zu anderen Mastern: Krieg; Unterirdische Baugeschichte
Badstraße 13/15/18 / Pfisterstraße 50/52 · 1913–1925 · Anderer Fabrikkomplex (V249-E081)
BLfD D-5-63-000-65 listet Metallfolienfabrik Brünn & Co. mit Peringer/Rogler 1913 und Hans Rogler 1925, nicht das Gesellenhaus Nr3.
Quellenstufe: A: amtlicher Denkmaleintrag
Identitätsschutz: Gleiche Straße und überlappende Architekten sind kein Objektmerge.
Verbindung zu anderen Mastern: Firmen; Baugeschichte
Kontrollierte Querverbindungen und Ausschlüsse
Rosenstraße 2 alt / 3 neu · Häuser, Firmen, Straßen (V249-X01)
v1886 Rosen2 -> neue Rosen3; 1886 Rosen3 H-01259 anderer Eigentümer
Bestehende Kennungen: K1890-072; H-00581; FM-0184
Prüfstatus: Teilweise belegt. Schutzregel: Originalnummerierungsdruck fehlt
Rosenstraße 3 alt · Melderegister, Firmen (V249-X02)
Konrad Lämmermann als 1886er Eigentümerhinweis
Bestehende Kennungen: H-01259
Prüfstatus: Forschung. Schutzregel: Nicht H-00581 oder neue Rosen3
Rosenstraße 2 neu · Häuser (V249-X03)
1899er Rosen2 ist nicht automatisch Rosen2 aus 1886
Bestehende Kennungen: H-03627
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Historische Nummernphase
Rosenstraße 3 · Baugeschichte, Glasindustrie (V249-X04)
1853 Vordere/Rück-/Hofbauten, 1829 Firmenlinie
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-1132; FM-0184
Prüfstatus: Gesicherte Bauteile. Schutzregel: Baujahr ≠ Gründungsjahr
Rosenstraße 3/I · Vereine, Firmen (V249-X05)
1921 Hüttenverein und Chr. Winkler & Sohn eigenständige Träger
Bestehende Kennungen: FM-0139; FM-0184
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Gemeinsame Adresse ist keine Gesellschaft
Rosenstraße 3 · Firmen (V249-X06)
Doppelte Firmen-Indexdaten: Kurz- vs Langdatensatz
Bestehende Kennungen: FM-0137; FM-0184
Prüfstatus: Dubletten-Kandidat. Schutzregel: Vereinen erst nach Handelsregisterprüfung
Lange Straße 79/81 · Firmen (V249-X07)
Winkler & Kütt andere Glasfirma
Bestehende Kennungen: FM-0184
Prüfstatus: Ausschluss. Schutzregel: Kein Namenmerge
Heiligenstraße 15 · Personen, Familie, Frühgeschichte (V249-X08)
Geburtsort alte Nr83 1811
Bestehende Kennungen: Erhard Segitz
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Nicht heutige Hausnr.83
Alexanderstraße 32 · Baugeschichte (V249-X09)
1834 Bau Meyer/Friedrich Schmidt
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-17
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Segitz nicht als Erbauer
Alexanderstraße 32 · Firmen, Melderegister (V249-X10)
1891 Segitz & Neidhardt im Branchenverzeichnis
Bestehende Kennungen: H-01402; FM-0217
Prüfstatus: Intern OCR. Schutzregel: Personenrollen facsimileprüfen
Alexanderstraße 32 · Häuser, Firmen (V249-X11)
1899 weiterer Zeitstand derselben Nummer nach 1890
Bestehende Kennungen: H-02625; FM-0217
Prüfstatus: Zeitstand. Schutzregel: Keine identifizierte Eigentumsfolge daraus
Alexanderstraße 32 · Familie, Kommunalpolitik (V249-X12)
Kommunalpolitiker Erhard vs 1891 Firmeninhaber Karl getrennt
Bestehende Kennungen: Erhard Segitz / Karl Segitz
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Gleicher Nachname ≠ gleiche Person
Sommerstraße 16/18 · Firmen, Häuser (V249-X13)
Kleefeld und Löwensohn vor 1900 gemeinsame Raumnutzung
Bestehende Kennungen: H-02420; H-02421; FM-0601
Prüfstatus: Sekundär und OCR. Schutzregel: Keine Unternehmensfusion
Sommerstraße 16 · Häuser (V249-X14)
1899 separater Zeitstand
Bestehende Kennungen: H-03808
Prüfstatus: Zeitstand. Schutzregel: Keine neue H-ID
Sommerstraße 18 · Firmen (V249-X15)
Schreier & Cie. 1891 anderes Unternehmen
Bestehende Kennungen: FM-0605
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Hausadresse ≠ Rechtsform
Otto-Seeling-Promenade 28/30; Sommerstr. 16/18/20 · Baugeschichte (V249-X16)
Denkmaleinheit Haubrich 1882 / Walter 1898 / Hof 1914
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-1321
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: 5 Adressen != 5 verschiedene Denkmale oder automatisch eine Haus-ID
Maistraße 13 · Häuser, Druck/Verlag (V249-X17)
1891/1899 Adresse vs 1914 neues Fabrikgebäude
Bestehende Kennungen: H-01997; H-03290; FM-0436
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Verwechslungsgefahr Sommer Hofbau 1914
Königswarterstraße 64 · Firmen, Häuser (V249-X18)
1899 Kleefeld-Nennung
Bestehende Kennungen: H-03224; FM-0601
Prüfstatus: Intern OCR. Schutzregel: Kein Eigentum
Königswarterstraße 64 · Baugeschichte (V249-X19)
Bauphase 1891/92 + spätere Firmennutzung
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-689; Bauperson Adam Egerer
Prüfstatus: Amtlich + Forschung. Schutzregel: Egerer nicht als Firma Kleefeld behandeln
Königswarterstraße 62 · Baugeschichte (V249-X20)
Eyrich statt Egerer
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-688
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Nachbarhaus 64 nicht zusammenführen
Königswarterstraße 66 · Baugeschichte (V249-X21)
Fritz Walter 1895/96
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-690
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Getrennte Bauwerk-ID
Königswarterstraße 68 / 70 · Baugeschichte (V249-X22)
Adam Egerer amtlich nur "wohl"
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-691/692
Prüfstatus: Amtlich mit Unsicherheit. Schutzregel: Vermutung nicht zu Gewissheit hochstufen
Königswarterstraße 72 / 74 · Baugeschichte (V249-X23)
Adam Egerer vs Max Mayer
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-693/694
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Getrennte Architektenrollen
Hornschuchpromenade 3/4 · Familien, Firmen (V249-X24)
Löwensohn Doppelhaus 1889/90
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-469; FM-0436
Prüfstatus: Amtlich + Sekundär. Schutzregel: Ein Denkmal, zwei Wohnhaushälften
Hornschuchpromenade 4 · Familie, Krieg (V249-X25)
1917/1919 Rosenfelder-Mitbewohner nach Kriegsverlust
Bestehende Kennungen: FM-0436; Familie Rosenfelder
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Kein Grundbesitztransfer
Ludwig-Erhard-Straße 5 / Sternstraße 5 · Häuser, Politik (V249-X26)
Straßenumbenennung und Geburtshaus
Bestehende Kennungen: H-02453; H-03836; D-5-63-000-752
Prüfstatus: Amtlich + Institution. Schutzregel: Alte Straße war identischer Ort, v199 Zeitstände nicht neue Häuser
Gartenstraße 6 · Häuser, Familie Erhard (V249-X27)
1899 Miterwerb zu Stern5 nach FGB
Bestehende Kennungen: H-02833; D-5-63-000-285
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Garten6 gesondertes Denkmalobjekt
Ludwig-Erhard-Straße 5 · Firmen, Kommunalpolitik (V249-X28)
1892 Textilgeschäft, 1899 Eigentum, 1909 Distriktsvorsteher
Bestehende Kennungen: Wilhelm Philipp Erhard
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Drei verschiedene Rollen mit eigenen Daten
Hornschuchpromenade 50 · Politik, Familien (V249-X29)
1926 Wohnort und 1904 Gebäudebau
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-1768; Ludwig Erhard
Prüfstatus: Amtlich + Sekundär. Schutzregel: Kein Eigentum über Wohnadresse
Forsthausstraße 49 · Baugeschichte, Politik (V249-X30)
1925 Villa Hans Rogler; 1933–1945 Wohnung Erhard
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-254; FM-0185
Prüfstatus: Amtlich + Sekundär. Schutzregel: Rogler entwirft Gebäude, Erhard wohnt später
Sternstraße 5 · Firmen, Architektur, Politik (V249-X31)
Peringer/Rogler Büroadresse mit Stern5 – Datum ungesichert
Bestehende Kennungen: FM-0185; Geburtshaus Ludwig Erhard
Prüfstatus: Kandidatenhinweis. Schutzregel: Nicht die Inhaber des Erhard-Textilgeschäfts
Nürnberg, Fürther Straße 27 · Firmen, Stadtgeschichte (V249-X32)
Evora & Meyer Immobilie außerhalb Fürth
Bestehende Kennungen: FM-0414; Carl Evora
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Kein Fürth-Hausdatensatz
Königswarterstraße 52 · Familien, Baugeschichte (V249-X33)
Fritz Walter 1893, Carl Evora Bruder des Auftraggebers
Bestehende Kennungen: H-00505; Carl Evora; Fritz Walter
Prüfstatus: Negativabgleich. Schutzregel: Carl Evora nicht Werkarchitekt
Badstraße 3 · Alltagsgeschichte, Baugeschichte (V249-X34)
1891 Gesellenhaus und Herberge im Rückbau
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-62
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Bauteilbezogene Nutzung
Badstraße 3 / Pfisterstraße · Krieg, Baugeschichte (V249-X35)
1940 ausgebautes Felsenkellernetz
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-1690
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Nicht oberirdischer Gesellenhausbau
Badstraße 13/15/18 · Firmen, Baugeschichte (V249-X36)
Brünn-Fabrik 1913–1925
Bestehende Kennungen: D-5-63-000-65; FM-0185
Prüfstatus: Amtlich. Schutzregel: Anderes Objekt als Bad3
Carl Evora · Familien / Archiv (V249-X37)
Geburts-/Eheurkunde als Quellenanker
Bestehende Kennungen: StAFü FB388 / Fach18a E283
Prüfstatus: Archivhinweis. Schutzregel: Akte nicht gelesen
Rosenstraße 3 / Fabrikhöfe · Medizin, Arbeitsschutz (V249-X38)
1862 Silbertechnologie und 1921 Vereinsgeschäft
Bestehende Kennungen: FM-0184; FM-0139
Prüfstatus: Forschungsabgleich. Schutzregel: Keine Emissions-/Giftstoffbehauptung ohne Betriebsakten
Löwensohn 1937 · Firmen, NS, Familien (V249-X39)
Erzwungene Anteilsverkäufe getrennt von Hausgrundakten
Bestehende Kennungen: FM-0436; FM-0601
Prüfstatus: Sekundär. Schutzregel: Zwangsveräußerung der Gesellschaft nicht Besitzübergang jedes Hauses
Priorisierte offene Fragen und Originalquellen
Ein teilweise geklärter Bau-, Personen- oder Hausnummernkonflikt wird nicht als freigegebene historische Identität gewertet. Die 19 offenen Fälle aus v248 bleiben ebenfalls separat dokumentiert.
V249-Q01 · P0 · Rosenstraße 2 alt / 3 neu · Alte Rosenstr3 Lämmermann gegen neue Rosenstr3 Winkler
Stand: Teilweise geschlossen, Original offen. K1890-072 + H-00581/01259 belegen hochrelevante Nummernkollision.
Nächster Originalbeleg: Original-Nummerierungsdruck 1889, Hausbücher 1886/1891 und Parzellenkonkordanz
V249-Q02 · P0 · Rosenstraße 3 · 1853 Fabrikkomplex: Bauherr/Eigentümer
Stand: Baukörper amtlich geklärt, Eigentum offen. Korn als amtlicher Architekt, Firmenbeginn 1829 früher; heutiger Hof in mehreren Bauteilen.
Nächster Originalbeleg: Bauakte 1853, Grundbuch, Unternehmer-Vertrag
V249-Q03 · P1 · Rosenstraße 3 · Winkler & Sohn vs Hüttenverein 1921
Stand: Offen. Gleiche Adresse und Glasbranche, verschiedene Unternehmen.
Nächster Originalbeleg: Vereinsregister 1921, Handelsregister und Mietverträge
V249-Q04 · P1 · Rosenstraße 3 · 1862 Patent Silberbelegung
Stand: Nur sekundär. Technischer Wandel bei FürthWiki; Patent und Arbeitsprozesse nicht original.
Nächster Originalbeleg: Originalpatent, Betriebshygiene-/Gewerbeakten
V249-Q05 · P0 · Alexanderstraße 32 · Segitz Bauherr 1834?
Stand: Negativbefund geklärt. BLfD nennt Meyer und Friedrich Schmidt, nicht Erhard Segitz.
Nächster Originalbeleg: Kataster/Grundakte 1834 für Grundstückskäufer und Bauherrschaft
V249-Q06 · P0 · Alexanderstraße 32 · Erhard Segitz und Karl Segitz Identität
Stand: Offen. 1891 Karl Segitz genannt, Erhard Segitz um 1811–1901; nicht automatisch identisch.
Nächster Originalbeleg: Familienbogen Segitz A4.5 und Gewerbeadressbuch 1891 Faksimile
V249-Q07 · P1 · Alexanderstraße 315/315a · Historische Adressfolge 1846/1859
Stand: Teilweise geklärt. Erhard Segitz steht unter 315 bzw 315a I.Bez.; differierende Nummern in Sekundärreferat.
Nächster Originalbeleg: Originaladressbücher 1846,1859, Katasterlageplan
V249-Q08 · P1 · Heiligenstraße 15 · Hausnummer 83 (1811) zu heute 15
Stand: Nur Sekundärreferat. FürthWiki nennt Taufe/Ort Haus 83; individuelle Nummernübersetzung nicht original.
Nächster Originalbeleg: St. Michael Taufseite 569, Hausnummernkarten 1860
V249-Q09 · P0 · Sommerstraße 16/18/20 / Otto-Seeling 28/30 · Wieviele Flurstücke?
Stand: Amtlicher Baukomplex, Grundstücke offen. Fünf Adressen mit einem D-5-63-000-1321-Denkmalanker.
Nächster Originalbeleg: Grundbücher, Baupläne von Haubrich 1882 / Walter 1898
V249-Q10 · P0 · Sommerstraße 1914 vs Maistraße 13 1914 · Wohin gehört Fabrikneubau 1914?
Stand: Ungeklärt. FIORDA neuer Bau Mai13 1914 und Denkmalliste Hofbau Sommer 1914.
Nächster Originalbeleg: Lageplan, Baugenehmigungen 1914, Fabrik-Bestandspläne
V249-Q11 · P1 · Sommerstraße 18 · Schreier & Cie. vs Kleefeld/Löwensohn
Stand: Personen/Firma getrennt, Räume offen. 1891 Firmenindex zwei getrennte Rechtsträger in ähnlichem Standort.
Nächster Originalbeleg: 1891 Branchenregister Faksimile, Handelsregister, Gebäudepacht
V249-Q12 · P1 · Königswarterstraße 64 · Kleefeld 1899: Gewerbe- oder Eigentum?
Stand: Nutzung wahrscheinlich, Eigentum offen. FM-0601 + H-03224 Firmenadresse; Bau Egerer 1891/92.
Nächster Originalbeleg: Original AB1899 Firma / Mieterbuch / Grundbuch
V249-Q13 · P1 · Nürnberger Straße 129 · Umzug Kleefeld 1927
Stand: Sekundärstand, Hauskörper offen. FIORDA nennt ehem. Kaufhaus Berlin, Nutzung 1927.
Nächster Originalbeleg: Handelsregister, Adressbuch 1927 und Bauakten
V249-Q14 · P0 · Ludwig-Erhard-Straße 5 / Gartenstraße 6 · Wieviele rechtlich verschiedene Hauskörper?
Stand: Mehrteiliger Komplex; Flurstücke offen. Geburtshaus mehrteilig laut LEZ; Garten6 eigener Denkmaleintrag.
Nächster Originalbeleg: Historischer Kataster/Grundbuch, Baupläne 1853
V249-Q15 · P1 · Sternstraße 5 · Kauf 1899 für 95.000 Mark
Stand: Sekundär, Originalurkunde offen. FGB nennt Hauskauf durch Wilhelm Erhard von Schwiegereltern.
Nächster Originalbeleg: Kaufurkunde, Grundbuch 1899
V249-Q16 · P1 · Sternstraße 5 und Gartenstraße 6 · Krisenverkauf 1929
Stand: Sekundär mit Datenunterschied. Denkmalschutz nennt Verkauf durch Wirtschaftskrise.
Nächster Originalbeleg: Amtsgericht/Konkursakte, Grundbuch 1928–1930
V249-Q17 · P1 · Hornschuchpromenade 50 · Erhard Wohnung 1926
Stand: Sekundär; Stichtag offen. FürthWiki stellt Elisabeth-Geburt 1926 und Wohnung Nr50 zusammen.
Nächster Originalbeleg: Melderegister Ehe Erhard, 1926/1930 Adressbücher
V249-Q18 · P1 · Forsthausstraße 49 · Verwandtenhaus 1933–45
Stand: Wohnzeit sekundär. Amtlich Hausbau Rogler1925; private Familienbeziehung nur FürthWiki.
Nächster Originalbeleg: Melderegister 1933–45 und Eigentümerkataster
V249-Q19 · P1 · Sternstraße 5 · Peringer/Rogler Architekturbüro gleichen Namens
Stand: Unverifiziert. FM-0185 Büronennung Stern5, keine gesicherte zeitliche Baukörperbeziehung.
Nächster Originalbeleg: Adressbuch-Jahr, Hausnutzer, Bürovertrag
V249-Q20 · P1 · Carl Evora / Königswarterstraße 52 · Architekt Carl vs Fritz
Stand: Negativprüfung geklärt. BLfD Architekt Fritz Walter 1893; Bruder Carl baute vorwiegend auswärts.
Nächster Originalbeleg: Keine Personenzusammenführung; Bauakt 1893 für Bauherr
V249-Q21 · P1 · Carl Evora · 1884 Personenrolle/Archivakten
Stand: Nur Findverweise. FB 388 und Fach 18a/E 283 in FürthWiki erwähnt.
Nächster Originalbeleg: Originaleintrag Heiratsurkunde, Familienbogen
V249-Q22 · P1 · Badstraße 3 · Gebäude vs Untertagegang
Stand: Amtlicher Negativabgleich. D-5-63-000-62 Gebäude, D-5-63-000-1690 Keller-/Luftschutzsystem.
Nächster Originalbeleg: Bauakt 1891/1938, Kellerpläne um 1940
V249-Q23 · P1 · Rosenstraße 3 · Aussage 2026-Denkmallistenstand
Stand: Quellenmetadatenkonflikt. Web-PDF-Text bei Abruf Stand 30.05.2026, ältere Forschungsprotokolle hatten 09.08 bzw.09.05; Screenshot-Dienst Cache miss.
Nächster Originalbeleg: Amtliche PDF-Datei archivieren mit SHA-256, Ausgabedatum und URL
V249-Q24 · P1 · Sommerstraße / Löwensohn · Anteilsverkauf 1937 vs Grundstücksverkauf
Stand: Gesellschaftsebene geklärt, Grundbuch offen. FIORDA schildert erzwungenen Geschäftsanteilsverkauf.
Nächster Originalbeleg: Notariatsakt 1937, Grundbuch Sommer/Maistr. und Akten Restitution
Entwürfe vertiefter Hausbiografien
Rosenstraße 3
Industriekomplex 1853 mit Glasfabrik im Hinterhof; vier Bauteile, 1829er Firmenvorgänger, ab 1890 K1890-072
Referenzen: D-5-63-000-1132. Offen: Eigentümer und Bauherr 1853 getrennt
Alexanderstraße 32
Wohn-/Firmenadresse im 19. Jahrhundert: 1834 Bau Meyer/Schmidt, 1846/1859 Erhard Segitz, 1891 Segitz & Neidhardt
Referenzen: H-01402; D-5-63-000-17. Offen: Person Karl Segitz 1891 getrennt von Erhard
Sommerstraße 16/18/20 und Otto-Seeling-Promenade 28/30
Fabrikkomplex 1882, Flügelaufstockungen 1885/1898, Hofbau bez.1914; Löwensohn, Kleefeld und Schreier verschiedene Nutzungsebenen
Referenzen: D-5-63-000-1321. Offen: Maistraße 13 zusätzlicher 1914er Standort, kein Merge
Königswarterstraße 64
Egerer-Mietshaus 1891/92 mit Rückbau, Kleefeld-Firmenadresse 1899, städtische Nutzung später
Referenzen: D-5-63-000-689; H-03224. Offen: Bauherr/Eigentümer nicht aus Mieterbeleg ableiten
Ludwig-Erhard-Straße 5 (ehem. Sternstraße 5)
1720er Mehrbaukörper; Rietheimer 1853; Weißwarenhandel Erhard 1892, Geburt 1897, Kauf 1899, Krisenverkauf 1929
Referenzen: D-5-63-000-752; H-02453; H-03836. Offen: Stammhaus, Hofbauten und Gartenstraße 6 differenzieren
Gartenstraße 6
Eigenständiges Denkmal frühes 18.Jh., Umbau 1874, nach FGB um 1899 von Wilhelm Erhard erworben
Referenzen: D-5-63-000-285; H-02833. Offen: Besitzlage zu Erhard5 juristisch offen
Hornschuchpromenade 50
1904 Fritz-Walter-Mietshaus und Ludwig-Erhard-Wohnort um 1926
Referenzen: D-5-63-000-1768. Offen: Keine Eigentümerschaft aus Wohnsitz
Forsthausstraße 49
Hans-Rogler-Villa 1925, Familie Erhard dort 1933–45 wohnhaft
Referenzen: D-5-63-000-254. Offen: Verwandtenhaus? Familien- und Grundakten prüfen
Heiligenstraße 15
1811 Geburtsort von Erhard Segitz, alte Haus-Nr.83
Referenzen: FW_SEG. Offen: Geburtsadresse sekundär
Badstraße 3
Gesellenhaus 1891, Rückherberge bis1922, Mietumbau1938; separater Untertage-Luftschutzbau um1940
Referenzen: D-5-63-000-62; D-5-63-000-1690. Offen: Ober- und Untertageobjekte verschieden
Freigabegrenze: Die Forschungsblätter ändern weder die historischen Haus- und Personenkennungen noch das Neon-, CMS- oder Produktionsregister. Originalgrundbücher und Archivakten sind nicht eingesehen. Es wurden keine Archivbilder oder Scans übernommen.
