Historischer Adresszeitstand · Ab 1890

Pfisterstraße 3–7 / Blumenstraße 43, Fürth

1898 bis 1919 · Fest-/Vereins-/Großsaal

Historische Bezeichnung: Pfisterstraße 3–7 / Blumenstraße 43, Fürth

Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.

Hausgeschichte

Pfisterstraße 3–7 / Blumenstraße 43, Fürth ist im Fürther Forschungsregister als Fest-/Vereins-/Großsaal erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1898 ein und reicht bis 1919; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen

In den Quellen für 1898 werden genannt: Saalbauverein Fürth; später Brauerei Evora (Bau-/Betreiber-/Eigentumskette), verbunden mit „Evorasaal“ [Vereins-/Sportstätte].

In den Quellen für 1898–1919 werden genannt: Saalbauverein; Brauerei Evora (Betreiber/Eigentumskette) [Gewerkschaftshaus/Evorasaal].

In den Quellen für 1899 werden genannt: Saalbauverein / Brauerei Evora (Betreiberfolge), verbunden mit „Evorasaal“ [Fest-/Vereins-/Großsaal]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt Bauzeit: 1899; Bauherr laut Register: Saalbauverein Fürth; Architekt laut Register: Felix Friedrich („Fritz“) Walter; frühere Nutzung: Arbeiter-/Versammlungs- und Veranstaltungssaal; spätere Nutzungen: 1901 noch Saalbauverein; 1901/02 Konkurs; spätestens 18.08.1905 als Evorasaal im Besitz/Betrieb der Brauerei Evora; 1915 militärische Einquartierung; 1919 politische Versammlungen; Umbauten: 1898/99 repräsentativer neobarocker Gewerkschafts-/Versammlungssaal; 1915 Herrichtung zur militärischen Einquartierung. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung 1898/99 als sozialdemokratisches Gewerkschaftshaus/Saalbauprojekt; Kredit der Evora-Brauerei ist kein Eigentumsbeweis. 1901 Blumenstraße 43 direkt Saalbauverein; wirtschaftliches Scheitern/Konkurs 1901/02. Evora-Besitz/Name Evorasaal erst spätestens 18.08.1905 sicher. Militärnutzung 1915; politischer Versammlungsort 1919. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität. Die historische Identität ist im Master ausdrücklich nur eingeschränkt oder noch nicht bestätigt.

Bauleute und ihre Werkbeziehungen

Die Beziehungen stammen aus dem Baugeschichte-Master. Sie nennen eine datierte Planungs-, Bau- oder Gestaltungsfunktion, nicht automatisch Eigentum oder Bewohnung. Die jeweilige Quelle und Sicherheit sind gesondert zu beurteilen.

Menschen, Unternehmen und Nutzungen

  1. 1898–1919 · Saalbauverein Fürth; später Brauerei Evora – Bau-/Betreiber-/Eigentumskette

    Überlieferter Betriebs- oder Vereinszusammenhang: Evorasaal

    Im Beleg verwendete Anschrift: Pfisterstraße 3–7 / Blumenstraße 43, Fürth

    Hinweis zur historischen Rolle: Vereins-/Sportbezug. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Vereins-/Sportstätte.

    Überlieferter Eigentümerhinweis: 1901 Saalbauverein direkt; Evora erst spätestens 1905 sicher. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.

  2. 1899–1914 · Saalbauverein / Brauerei Evora – Betreiberfolge

    Überlieferter Betriebs- oder Vereinszusammenhang: Evorasaal

    Im Beleg verwendete Anschrift: Pfisterstraße 3–7 / Blumenstraße 43

    Hinweis zur historischen Rolle: Vereins-/Sportbezug. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Fest-/Vereins-/Großsaal.

Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →

Quellen und offene Punkte

Für diesen Zeitstand liegt noch kein direktes Digitalisat als URL vor. Die Quellenangaben müssen anhand des Originalregisters nachgeprüft werden.

Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.

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