Historischer Adresszeitstand · Ab 1890

Tannenstraße 19

1907 bis 1914 · Schulturnhalle

Historische Bezeichnung: Turnhalle Mädchenlyzeum / Handelsschule

Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.

Hausgeschichte

Tannenstraße 19 ist im Fürther Forschungsregister als Schulturnhalle erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1907 ein und reicht bis 1914; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Turnhalle Mädchenlyzeum / Handelsschule“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen

In den Quellen für 1907 werden genannt: Stadt Fürth / jeweilige Schule (Schul-/Sportnutzung), verbunden mit „Turnhalle Mädchenlyzeum“ [Schulturnhalle].

In den Quellen für 1907–1914 werden genannt: Turnhalle Mädchenlyzeum / Handelsschule (Haus-/Bau-/Nutzungsbezug) [Bauakte/Planer noch Primärziel.]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt Bauzeit: 1906/07 (Nordteil); 1908/09 (Südteil); Architekt laut Register: Otto Holzer; frühere Nutzung: Höhere Mädchenschule / Schulturnhalle; Umbauten: Südlicher Teil 1908/09; gleichzeitig Turnhalle.. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Bauakte/Planer noch Primärziel. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität.

Bauleute und ihre Werkbeziehungen

Die Beziehungen stammen aus dem Baugeschichte-Master. Sie nennen eine datierte Planungs-, Bau- oder Gestaltungsfunktion, nicht automatisch Eigentum oder Bewohnung. Die jeweilige Quelle und Sicherheit sind gesondert zu beurteilen.

  • Otto Holzer – Architekt/Planer (1906/07). Forschungsstand: D/amtlich. Höhere Mädchenschule Tannenstraße 19.
  • Josef Köpf – Bauplastik/Bildhauer (1906/07). Forschungsstand: D/amtlich. Josef Köpf: Bauplastik; nicht als Gesamtplaner deuten.

Menschen, Unternehmen und Nutzungen

  1. 1907–1914 · Stadt Fürth / jeweilige Schule – Schul-/Sportnutzung

    Überlieferter Betriebs- oder Vereinszusammenhang: Turnhalle Mädchenlyzeum

    Im Beleg verwendete Anschrift: Tannenstraße 19

    Hinweis zur historischen Rolle: Datierte Adress-/Funktionsnennung, genaue Nutzung offen. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Schulturnhalle.

    Überlieferter Eigentümerhinweis: offen. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.

Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →

Adressgleicher Denkmaleintrag

Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.

Tannenstraße 19 – amtlicher Denkmaladressnachweis →

Quellen und offene Punkte

https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/Die_Geschichte_des_Fuerther_Schulwesens.pdfhttps://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdfhttps://www.km.bayern.de/schule/helene-lange-gymnasium-fuerth

Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.

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