Historischer Adresszeitstand · Ab 1890

Frauenstraße 15

1909 bis 1914 · Schulhaus/Turnhalle

Historische Bezeichnung: Schulhaus / Turnhalle Frauenschule

Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.

Hausgeschichte

Frauenstraße 15 ist im Fürther Forschungsregister als Schulhaus/Turnhalle erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1909 ein und reicht bis 1914; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Schulhaus / Turnhalle Frauenschule“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen

In den Quellen für 1909 werden genannt: Stadt Fürth / jeweilige Schule (Schul-/Sportnutzung), verbunden mit „Schulhaus“ [Schulhaus/Turnhalle].

In den Quellen für 1909–1914 werden genannt: Schulhaus / Turnhalle Frauenschule (Haus-/Bau-/Nutzungsbezug) [Otto Holzer als Architekt; Pavillon/Einfriedung gleichzeitig.]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt frühere Nutzung: Schulhaus/Turnhalle; spätere Nutzungen: Stadt Fürth / jeweilige Schule – Schul-/Sportnutzung – Schulhaus – Schulhaus/Turnhalle. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Otto Holzer als Architekt; Pavillon/Einfriedung gleichzeitig. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität.

Baugeschichte und Nutzungswandel

Das städtische Schulhaus von 1909

An der Frauenstraße 15 entstand ein städtisches Schulhaus, das nach der amtlichen Denkmalliste 1909 bezogen wurde. Der Entwurf wird dem Architekten und Stadtbaurat Otto Holzer zugeschrieben. Der dreigeschossige Bau verbindet Putzflächen mit Sandsteinrustika, einem steilen Walmdach und bildhauerischem Schmuck. Ein offener achteckiger Pavillon und die Einfriedung gehören zur zeitgleichen Anlage.

Die Baugeschichte ist auch in der Überlieferung des Stadtarchivs greifbar: Unter AGr. 9/999 sind Stukkatur- und Innenverputzarbeiten von 1909 verzeichnet; AGr. 9/993 betrifft die Turnhalleneinrichtung 1909 bis 1910. Diese Findbucheinträge belegen das Bestehen gesonderter Bau- und Ausstattungsakten, aber noch keine namentlichen Auftragnehmer oder Rechnungsdetails.

Das mit dem Schulgelände verbundene frühere städtische Brause- und Wannenbad an Frauenstraße 13/15 ist ein eigener Denkmalgegenstand. Die gemeinsame bauliche Situation und die Verbindung durch eine Bogendurchfahrt bedeuten nicht, dass Schulhaus, Badeanlage, Turnhalle und Pavillon als ein einziger Baukörper zu behandeln sind.

Forschungsgrenze: Gesicherter Schulstandort und Objektzuschreibung der Denkmalliste; Originalakten noch nicht vollständig ausgewertet. Die historische Hausnummer vor 1890 ist aus einer heutigen Denkmaladresse allein nicht erschließbar.

Schulbau und Archivüberlieferung

  • Volksschulen der Stadt Fürth – Schulgebäude mit gesondert nachgewiesenen Innenbau- und Turnhalleneinrichtungsakten (1909–1910). Schulhauptbau, Turnhalleneinrichtung und benachbartes Bad an Frauenstraße 13/15 baulich getrennt betrachten; die Quellen nennen keine Auftragnehmer der Ausstattungsarbeiten.

Weitere datierte Werk- und Personenbezüge

Diese Verbindungen wurden durch einen fachübergreifenden Abgleich von Name, Werktätigkeit, Adresse und Jahresangabe gewonnen. Gleiche Angaben sind kein unabhängiger Nachweis derselben historischen Parzelle und keine Eigentümer- oder Wohnangabe.

  • Otto Holzer – Architekt (1909). Datierte Adressnennung in der Nummerierungsphase ab 1890; die weitere physische Gebäude- und Eigentumsfolge ist nicht belegt. Die Werkzuschreibung ist nach dem Forschungsstand bewertet als: B.

Menschen, Unternehmen und Nutzungen

  1. 1909–1914 · Stadt Fürth / jeweilige Schule – Schul-/Sportnutzung

    Überlieferter Betriebs- oder Vereinszusammenhang: Schulhaus

    Im Beleg verwendete Anschrift: Frauenstraße 15

    Hinweis zur historischen Rolle: Datierte Adress-/Funktionsnennung, genaue Nutzung offen. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Schulhaus/Turnhalle.

    Überlieferter Eigentümerhinweis: offen. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.

Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →

Adressgleicher Denkmaleintrag

Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.

Frauenstraße 15 – amtlicher Denkmaladressnachweis →

Quellen und offene Punkte

https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdfhttps://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/FDBUOOR4URSVEFSKWQEFGXL5IDM2TP7Yhttps://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/UBV3MTGPFO7VYYWPMCCF2AU6ABHECIKOhttps://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/LP6J2NG5DMUQINFGDAABQF6L4X7N266F

Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.

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