Historischer Adresszeitstand · Ab 1890
Amalienstraße 13
1897 · Mietshaus
Historische Bezeichnung: Amalienstraße 13
Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.
Hausgeschichte
Amalienstraße 13 ist im Fürther Forschungsregister als Mietshaus erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1897 ein und reicht bis 1897; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen
In den Quellen für 1897 werden genannt: Georg Kißkalt (Planer/Baumeister) [Mietshaus]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt frühere Nutzung: Mietshaus; spätere Nutzungen: Georg Kißkalt – Planer/Baumeister – Mietshaus. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Georg Kißkalt; Bezeichnet 1897. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität.
Baugeschichte und Nutzungswandel
Gründerzeitliches Mietshaus von Georg Kißkalt
Das Mietshaus Amalienstraße 13 ist an seiner Fassade auf 1897 datiert. Die amtliche Denkmalliste schreibt den viergeschossigen Mansarddachbau Georg Kißkalt zu und beschreibt die reich gegliederte Sandsteinfassade mit vorspringenden Erkern und dazwischen eingespannten, gebauchten Gitterbalkonen.
Die Zugehörigkeit zum späthistoristischen Straßenbild und die Werkzuschreibung sind belegbar. Aus dem architektonischen Erscheinungsbild ergeben sich jedoch keine gesicherten Bewohner-, Miet- oder Eigentumsverhältnisse.
Forschungsgrenze: Jahresbezeichnung 1897; private Nutzung und Eigentum offen. Die historische Hausnummer vor 1890 ist aus einer heutigen Denkmaladresse allein nicht erschließbar.
Weitere datierte Werk- und Personenbezüge
Diese Verbindungen wurden durch einen fachübergreifenden Abgleich von Name, Werktätigkeit, Adresse und Jahresangabe gewonnen. Gleiche Angaben sind kein unabhängiger Nachweis derselben historischen Parzelle und keine Eigentümer- oder Wohnangabe.
- Georg Kißkalt – Architekt/Planverfasser (1897). Datierte Adressnennung in der Nummerierungsphase ab 1890; die weitere physische Gebäude- und Eigentumsfolge ist nicht belegt. Die Werkzuschreibung ist nach dem Forschungsstand bewertet als: sehr wahrscheinlich.
Menschen, Unternehmen und Nutzungen
1897 · Georg Kißkalt – Planer/Baumeister
Im Beleg verwendete Anschrift: Amalienstraße 13
Hinweis zur historischen Rolle: Bau- oder Planungsrolle (Einzelbezug zu prüfen). Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.
Art der Nennung: Mietshaus.
Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →
Weitere Adresszeitstände derselben Schreibweise
Diese Einträge teilen eine normalisierte Adresse, sind aber nicht automatisch dieselbe Parzelle oder derselbe Baukörper. Besonders vor und nach 1890 kann die Gebäudenummer verschiedene Objekte bezeichnen.
Adressgleicher Denkmaleintrag
Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.
Quellen und offene Punkte
https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdfhttps://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf
Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.