Historischer Adresszeitstand · Ab 1890

Marienstraße 17

1901 · Wohn-/Geschäftsadresse

Historische Bezeichnung: Marienstraße 17 (1901)

Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.

Hausgeschichte

Marienstraße 17 ist im Fürther Forschungsregister als Wohn-/Geschäftsadresse erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1901 ein und reicht bis 1901; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Marienstraße 17 (1901)“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen

In den Quellen für 1901 werden genannt: Ferdinand Heimbrecht (Agent) [Wohn-/Geschäftsadresse; Amtssitzbezug]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt frühere Nutzung: Wohn-/Geschäftsadresse; spätere Nutzungen: Ferdinand Heimbrecht – Agent – Wohn-/Geschäftsadresse; Amtssitzbezug. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Amtlicher Distriktsvorsteher-Eintrag; Amt/Adresse/Beruf belegt, Eigentum offen. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität. Amtliche Baukörperdatierung und Bild (V189) Das heutige Denkmal Marienstraße 17 ist unter D-5-63-000-810 erfasst. Der straßenseitige Neurenaissancebau ist 1891 bezeichnet (Georg Eberdt und Vornberg und Scharff), das rückwärtige spätklassizistische Hof-Wohnhaus bereits 1869 (Konrad Weber). Die Hausbeobachtung von 1901 darf mit dieser Denkmaladresse verglichen werden; eine historische Parzellen- oder Eigentümerkontinuität ist dadurch nicht bewiesen. Freies Fassadenfoto von Harro von Wuff (2017), CC BY-SA 4.0, Lizenz- und Motivnachweise in V189_1_FOTOLIZENZ. Quellen: https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=133 ; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:F%C3%BCrth_Marienstr_17_x4_D-5-63-000-810.JPG

Menschen, Unternehmen und Nutzungen

  1. 1901 · Ferdinand Heimbrecht – Agent

    Im Beleg verwendete Anschrift: Marienstraße 17

    Hinweis zur historischen Rolle: Wohnhinweis · Gewerbe-/Geschäftsbezug. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Wohn-/Geschäftsadresse; Amtssitzbezug.

    Überlieferter Eigentümerhinweis: offen. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.

Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →

Weitere Adresszeitstände derselben Schreibweise

Diese Einträge teilen eine normalisierte Adresse, sind aber nicht automatisch dieselbe Parzelle oder derselbe Baukörper. Besonders vor und nach 1890 kann die Gebäudenummer verschiedene Objekte bezeichnen.

Adressgleicher Denkmaleintrag

Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.

Marienstraße 17 – amtlicher Denkmaladressnachweis →

Quellen und offene Punkte

Für diesen Zeitstand liegt noch kein direktes Digitalisat als URL vor. Die Quellenangaben müssen anhand des Originalregisters nachgeprüft werden.

Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.

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