Historischer Adresszeitstand · Ab 1890

Königstraße 116

1901 bis 1914 · Stadttheater / Monumentalbau

Historische Bezeichnung: Königstraße 116 – Stadttheater

Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.

Hausgeschichte

Königstraße 116 ist im Fürther Forschungsregister als Stadttheater / Monumentalbau erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1901 ein und reicht bis 1914; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Königstraße 116 – Stadttheater“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen

In den Quellen für 1901 werden genannt: Stadt Fürth (Bauherr/Betreiber), verbunden mit „Stadttheater“ [Theater / öffentlicher Kulturbau].

In den Quellen für 1901–1902 werden genannt: Stadt Fürth; Fellner & Helmer; Ernst Hegenbarth (Bauherr; Architekten; Bildhauer) [Neubau und technische Ausstattung]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt Bauzeit: 1901/02; Bauherr laut Register: Stadt Fürth; Architekt laut Register: Ferdinand Fellner; Hermann Gottlieb Helmer; frühere Nutzung: Stadttheater; spätere Nutzungen: Stadttheater; Umbauten: historische Innenausstattung; technische Anlagen separat in Bauvorgängen. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Neubau 1901/02 durch Fellner & Helmer; Hegenbarth Fassadenplastik; technische Akten zu Entwässerung, Beleuchtung, Hochdruckdampfkessel und Bühnen-Berieselung. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität.

Bauleute und ihre Werkbeziehungen

Die Beziehungen stammen aus dem Baugeschichte-Master. Sie nennen eine datierte Planungs-, Bau- oder Gestaltungsfunktion, nicht automatisch Eigentum oder Bewohnung. Die jeweilige Quelle und Sicherheit sind gesondert zu beurteilen.

Menschen, Unternehmen und Nutzungen

  1. 1901–1914 · Stadt Fürth – Bauherr/Betreiber

    Überlieferter Betriebs- oder Vereinszusammenhang: Stadttheater

    Im Beleg verwendete Anschrift: Königstraße 116

    Hinweis zur historischen Rolle: Bau- oder Planungsrolle (Einzelbezug zu prüfen). Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.

    Art der Nennung: Theater / öffentlicher Kulturbau.

    Überlieferter Eigentümerhinweis: Stadt Fürth. Ob damit rechtliches Hauseigentum gemeint ist, muss im Einzelfall anhand der Originalquelle überprüft werden.

Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →

Adressgleicher Denkmaleintrag

Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.

Königstraße 116 – amtlicher Denkmaladressnachweis →

Quellen und offene Punkte

https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdfhttps://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3BW22ULYRQ3NPREQEMEAJL2GSRXN4ZWRhttps://www.fuerth.de/kultur-freizeit/freizeit/

Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.

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