Historischer Adresszeitstand · Ab 1890
Marienstraße 31
1893 · Wohn-/Praxis-/Heilberufshaus
Historische Bezeichnung: Marienstraße 31 – Heilberuf 1893
Diese Seite gibt eine datierte Quellenbeobachtung wieder. Sie beweist weder über Jahrzehnte gleichbleibende Hausnummern noch eine vollständige Bewohner-, Eigentümer- oder Firmenfolge. Die Umnummerierung vom 1. Januar 1890 wird nicht stillschweigend überbrückt.
Hausgeschichte
Marienstraße 31 ist im Fürther Forschungsregister als Wohn-/Praxis-/Heilberufshaus erfasst. Der überlieferte Ortsteil lautet Fürth. Die Hauptüberlieferung des Objektdatensatzes setzt 1893 ein und reicht bis 1893; hinzugefügte Einzelbelege können davon abweichen. Als historische Bezeichnung ist „Marienstraße 31 – Heilberuf 1893“ überliefert. Menschen, Betriebe und datierte Beobachtungen
In den Quellen für 1893 werden genannt: Ottensosser, Marg. (Hebamme) [Heilberuf/Pflege]. Bausubstanz und Veränderungen Der im Baugeschichte-Master mit demselben historischen H-Knoten verknüpfte Registerdatensatz nennt frühere Nutzung: Wohn-/Praxis-/Heilberufshaus; spätere Nutzungen: Ottensosser, Marg. – Hebamme – Heilberuf/Pflege. Solche Registerangaben werden nicht ohne Einzelbeleg auf alle historischen Adressphasen übertragen. Einordnung der Forschung Quellform bewahren; ähnliche Namen/Umzüge nicht automatisch I3 mergen. Forschungsgrenzen Die Angaben beschreiben datierte Quellenbeobachtungen. Weder wiederkehrende Familiennamen noch gleiche Hausnummern über die Umnummerierung von 1890 hinweg beweisen für sich genommen eine dauerhafte Baukörper-, Eigentümer- oder Parzellenidentität. Die historische Identität ist im Master ausdrücklich nur eingeschränkt oder noch nicht bestätigt. Rückgebäude und Parzellenstand (V189) Das heutige Denkmal Marienstraße 31 (D-5-63-000-819) besteht laut Inventar aus Straßenhaus 1872/73 (Melchior Horneber) sowie zwei unterschiedlich beschriebenen Hofbauten aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Die kommunale Sanierungsgebietssatzung führt Marienstraße 31 unter Flur-Nr. 1176; diese spätere amtliche Angabe beweist keine Parzellenlage im Jahr 1893. Quellen: https://geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_563000.pdf#page=135 ; https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/01-Rathaus/Ortsrecht/61_1_Sanierungsgebiet_Westl_Innenstadt.pdf#page=17
Menschen, Unternehmen und Nutzungen
1893 · Ottensosser, Marg. – Hebamme
Im Beleg verwendete Anschrift: Marienstraße 31
Hinweis zur historischen Rolle: Gewerbe-/Geschäftsbezug. Dies ist eine Auswertung des vorhandenen Wortlauts, kein neuer Originalakten- oder Eigentumsbeweis.
Art der Nennung: Heilberuf/Pflege.
Weitere ursprüngliche Hausnachweise im Stammregister →
Weitere Adresszeitstände derselben Schreibweise
Diese Einträge teilen eine normalisierte Adresse, sind aber nicht automatisch dieselbe Parzelle oder derselbe Baukörper. Besonders vor und nach 1890 kann die Gebäudenummer verschiedene Objekte bezeichnen.
Adressgleicher Denkmaleintrag
Die amtliche Denkmalliste enthält heute die gleiche Volladressschreibweise. Das ist ausdrücklich nur ein Adressvergleich, kein gesicherter Nachweis einer historischen Gebäudeidentität.
Quellen und offene Punkte
Für diesen Zeitstand liegt noch kein direktes Digitalisat als URL vor. Die Quellenangaben müssen anhand des Originalregisters nachgeprüft werden.
Offen bleiben ohne gesonderte Quellen: Eigentumsübertragung, genaue Parzellenlage, Wohnsitz bei reinen Geschäftsadressen und Identität über historische Nummerierungswechsel.