Ergänzende Adressknoten · Forschungsfrage – noch zu prüfen
Pfarrhaus St. Michael als Hilfe für Verwundete
Ein historischer Ort der Fürther Gesundheitsgeschichte: Seine Nutzung, die beteiligten Menschen und seine Entwicklung werden anhand überlieferter Quellen rekonstruiert.
Geschichte und Nutzung
Kirchliche Kriegshilfe und Pflege fanden 1866/1870 an diesem Ort statt; kein eigenständiges Krankenhaus ohne Quelle.
Eine historische Anschrift oder Funktionsnotiz macht noch keine vollständige Baugeschichte. Für dieses Objekt fehlen bislang mehrere der entscheidenden Bausteine – Baujahr, Planer, Eigentümer, Umbauten oder ein sicherer zeitlicher Nutzungsverlauf. Der Eintrag bleibt als namentlich und räumlich präzisierbarer Forschungsanfang erhalten, damit seine Lücken gezielt mit Bauakten und Adressbüchern geschlossen werden können.
Vertiefung v199: Das Pfarrhaus von St. Michael wurde nach einer stadtgeschichtlichen Studie im Zusammenhang mit der Felddiakonie von 1866 und 1870 zur Aufnahme Verwundeter und Erkrankter herangezogen. Diese außergewöhnliche Nutzung eines kirchlichen Hauses lässt Fürths Kriegsgeschichte in den Alltag der Pfarrei hineinreichen. Sie belegt jedoch noch keine dauerhafte Einrichtung mit der rechtlichen Stellung eines Militärlazaretts. Für das Pfarrhaus müssen die damalige Hausnummer, der Umfang der Aufnahme und die beteiligten Helferinnen und Helfer aus Pfarr- und Militärakten rekonstruiert werden.
Offene Fragen und Quellenkritik
Gebäudeidentität, Zeitraum und Primärquelle im Original kontrollieren.
Das Dossier dokumentiert den jeweiligen Forschungsstand und kann bei neuen Originalfunden ergänzt oder korrigiert werden.
Quellen und Nachweise
- https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/
- https://www.geschichtsverein-fuerth.de/index.php/menuetitel2/fgb-download/category/23-fgb-jahrgang-2020?download=144%3Afgb-heft-4-2020
Die Nachweise sind Forschungsquellen. Ihre Aufnahme bedeutet keine pauschale Zustimmung zu allen Einzelangaben.