Ärztliche Organisation · Quellengebundenes Forschungsdossier
Ärztliche Bezirksvereinigung im Jahr 1937
Ein historischer Ort der Fürther Gesundheitsgeschichte: Seine Nutzung, die beteiligten Menschen und seine Entwicklung werden anhand überlieferter Quellen rekonstruiert.
Geschichte und Nutzung
Das Ärzteblatt für Bayern verzeichnet 1937 die ärztliche Bezirksvereinigung Erlangen–Fürth beziehungsweise die KVD-Bezirksstelle an der Schwabacher Straße 46. Genannt wird ein Amtsleiter Dr. Mann, dessen Vorname aus der Quellenzeile nicht hervorgeht. Der Standort ist ein baulicher Anker für die nationalsozialistische Neuordnung ärztlicher Berufsorganisationen.
Die ältere Organisation eines ärztlichen Bezirksvereins darf nicht rechtlich oder personell ungeprüft mit dieser Stelle verschmolzen werden. Auch ist eine postalische Geschäftsadresse noch kein sicherer Nachweis für die Nutzung des gesamten Hauses.
Vertiefung v199: 1937 verweist die ärztliche Fachpresse auf eine Bezirksstelle in der Schwabacher Straße 46, die innerhalb der nationalsozialistisch neu geregelten ärztlichen Organisation stand. Ein dort genannter „Dr. Mann“ ist aus der betreffenden Zeile nicht mit einem eindeutigen Vornamen nachgewiesen. Die Adresse gehört daher zuerst in die Geschichte der Berufsverwaltung und ihrer politischen Transformation, nicht in eine bestimmte Privatpraxisbiografie. Personalakten und Mietverträge würden klären, welche Räume die Stelle nutzte und wie sie sich von früheren ärztlichen Vereinsformen unterschied.
Offene Fragen und Quellenkritik
Amtsträger Dr. Mann, Etage, Mietvertrag, Organisationserbe.
Das Dossier dokumentiert den jeweiligen Forschungsstand und kann bei neuen Originalfunden ergänzt oder korrigiert werden.
Quellen und Nachweise
Die Nachweise sind Forschungsquellen. Ihre Aufnahme bedeutet keine pauschale Zustimmung zu allen Einzelangaben.