Fürther Vereinsgeschichte
Aussteuerungs-Anstalt für israelitische Mädchen mit lebendem Vater
Aussteuerungsbeihilfe für Töchter; 300 Gulden Präbende durch Los · Fürth
Anfänge und historische Entwicklung
Der Bericht über Fürther jüdische Wohlfahrt von 1867 nennt eine 1765 gegründete Aussteuerungs-Anstalt für israelitische Mädchen, deren Väter noch lebten. Nach dem Bericht sollten Familienväter bei der Versorgung ihrer Töchter unterstützt werden; die Präbende betrug 300 Gulden. Die Verlosung fand zunächst alle zwei Jahre, zur Berichtszeit neuerdings jährlich statt. Die Einrichtung wird als eigener Datensatz erfasst, da die Quelle sie von der zweiten Aussteuerungsanstalt für jüdische Mädchen und von der Unterstützung verwaister Mädchen unterscheidet.
Vereinsleben und weitere Entwicklung
Jahresangabe 1765 beruht auf rückblickendem Bericht, nicht auf Gründungsurkunde. Rechtsform, Vermögen, weitere Laufzeit und Verhältnis zu den anderen Aussteuerungsanstalten offen.
Quellen
- [1]hdbg.eu