Stadt Fürth

Fürther Vereinsgeschichte

Aussteuerungs-Anstalt für jüdische Mädchen (Gründung 1829)

Aussteuerungshilfe für jährlich zwei un- oder mäßig bemittelte Mädchen · Fürth

Anfänge und historische Entwicklung

Der Fürther Bericht von 1867 datiert die Gründung dieser Anstalt auf 1829. Jährlich wurden zwei un- oder mäßig bemittelte Mädchen per Los bestimmt; die im Bericht genannten Präbenden betrugen 1.200 und 600 Gulden. Für die ersten zehn Jahre beziffert der Bericht insgesamt 18.000 Gulden für 20 Mädchen. Wohlhabendere Unterstützer verzichteten nach Darstellung des Artikels auf einen eigenen Gewinn zugunsten bedürftiger Bewerberinnen. Diese Einrichtung wird getrennt von der Anstalt für Mädchen mit lebenden Vätern (1765) und der Aussteuerhilfe für Waisen (1742) gehalten.

Organisation und Veränderungen

Zahlen und Zweck stammen aus einem zeitgenössischen, aber rückblickenden Bericht. Satzung, genaue Finanzierungsmechanik, Mitglieder und Fortbestand nach 1867 offen.

Quellen

  1. [1]hdbg.eu

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