Fürther Vereinsgeschichte
DJK Concordia Fürth 1920 e.V.
Vereinsgeschichte in der NS-Zeit
Die DJK Concordia Fürth trägt seit ihrer Gründungstradition 1920 den Anspruch, Sport und Gemeinschaft im Westen der Stadt zu verbinden. Der Diözesanverband Bamberg nennt die Fußballabteilung als größte Sparte und daneben Tischtennis, Stocksport, Gymnastik und Badminton. In der Ära des langjährigen Vorsitzenden Fritz Bader entstanden 1959 der Sportplatz samt Nebenplatz an der Kolpingstraße und zehn Jahre später eine Tischtennishalle mit Vereinsheim. Diese Einrichtungen verbinden die Vereinsgeschichte mit der Entwicklung des Stadtteils. Die katholische DJK-Bewegung wurde unter dem Nationalsozialismus verfolgt und 1935 reichsweit verboten. Das belegt allein noch nicht den konkreten Verlauf der Fürther Vereinsrechtsgeschichte; hierzu sind DJK-Vereinschronik und Originalakten zu prüfen. Die DJK Concordia bleibt vom Katholischen Gesellenverein, der Kolpingsfamilie und vom historischen Träger Kolpinghaus e.V. getrennt.
Orte und Aktivitäten des Vereins
NS-Verbot und Wiedergründung: Datenkonflikt offen. Eine von der Stadtheimatpflege herausgegebene Sportgeschichte beschreibt die Auflösung des DJK-Reichsverbands 1935 und die Wiedergründung der Fürther DJK 1948. Dagegen heißt es in einer auf zeitgenössischen Nachrichten beruhenden Fürther Geschichtschronik für 1982 ausdrücklich, die DJK sei 1947 wiedergegründet worden. Diese beiden Jahresangaben sind als Quellenkonflikt gespeichert; die Rückkehr zum Sportbetrieb und ein eventueller registerrechtlicher Wiederbeginn können unterschiedliche Vorgänge gewesen sein. Der 1982er Bericht würdigt Fritz Bader als seit 1957 amtierenden geschäftsführenden ersten Vorsitzenden. Der DJK-Diözesanverband dokumentiert für die neuere Sportinfrastruktur einen Platzbau 1959 an der Kolpingstraße und später eine Tischtennishalle mit Vereinsheim. Die Vereinsseite bietet eine gedruckte Chronik an, die zur Beendigung des Datierungskonflikts noch gegen das Original geprüft werden muss.
Neubeginn und weitere Entwicklung
Der Vereinsname „1920“ ist wiederum das Traditionsjahr, nicht das Datum der Nachkriegswiedergründung.