Fürther Vereinsgeschichte
Geschichte Für Alle e.V. – Institut für Regionalgeschichte
Anfänge und historische Entwicklung
Am 19. Juni 1985 gründeten Geschichtsstudierende der Universität Erlangen-Nürnberg den Verein Geschichte Für Alle e.V. mit dem Ziel, historische Forschung verständlich, öffentlich und lebendig zu vermitteln. Als erster öffentlicher Rundgang wurde 1988 eine Führung über das ehemalige Reichsparteitagsgelände organisiert. In den folgenden Jahrzehnten wuchsen Stadtrundgänge, museumspädagogische Angebote, Seminare und Publikationen zu einem festen Aufgabenfeld. 1994 entstand der Sandberg Verlag, 1999 nahm der Verein den Zusatz „Institut für Regionalgeschichte“ an und 2007 eröffnete er in Nürnberg das Museum Henkerhaus.
Vereinsleben und weitere Entwicklung
Der Verein arbeitet regional in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg. Er hat seinen rechtlichen Sitz an der Wiesentalstraße 32 in Nürnberg und ist dort im Vereinsregister unter Nr. 1966 eingetragen. Die Fürther Vermittlungsangebote sind Teil desselben Trägers. Insbesondere die Fürther Ressortleitung darf daher nicht als eigener eingetragener „Geschichte-Für-Alle-Verein Fürth“ missverstanden werden.
Menschen und Vereinsarbeit
Die offizielle Vereinsseite unterscheidet Vorstand, Beirat, hauptamtliche Beschäftigte und ehrenamtliche Ressortleitungen. Für die Vorstandsperiode 2026 bis 2028 nennt sie Ulla Hoßfeld, Johannes Pechstein und Dr. Felix Steffan. Für das Ressort Fürth sind Andreas Schirm und Angela Wenzel aufgeführt. Ein Ressortleiter ist nicht automatisch Mitglied des vertretungsberechtigten Gesamtvorstands; alle Funktionen sind getrennt gespeichert und erhalten ihre jeweiligen Wahl- oder Webseitenstände.
Vereinsleben und weitere Entwicklung
Für die Geschichte der Fürther Vereinskultur ist Geschichte Für Alle auch deshalb bedeutsam, weil zahlreiche öffentliche Rundgänge und Forschungsangebote das historische Bild der Stadt mitprägen. Die Geschichte seiner Vorstands- und Mitarbeiterstruktur wird weiterhin aus Eigenchronik, Vereinsunterlagen und Publikationen erschlossen, statt aus einem aktuellen Webseitenstand eine unveränderliche Amtsgeschichte zu konstruieren.