Stadt Fürth

Fürther Vereinsgeschichte

Israelitische Totenbruderschaft Fürth

Konfessionell/Sozial · Fürth

Anfänge und historische Entwicklung

Das Adressbuch 1891 nennt die Israelitische Totenbruderschaft Fürth und Joel Zirndorfer als Vorstand. Der Bericht von 1867 differenziert am jüdischen Friedhof zwei männliche Totenbruderschaften: die zweite Klasse mit 24 Mitgliedern für die Herstellung des Grabes und die erste Klasse mit 18 Mitgliedern für Reinigung des Toten und Sargbereitung. Er führt daneben die Frauenbruderschaft und den Mazewas-Verein getrennt auf. Die generische Bezeichnung von 1891 reicht nicht, um Joel Zirndorfers Vorstandschaft sicher einer der beiden Klassen oder einem aus ihnen hervorgegangenen Dachverband zuzuordnen. Diese Verbindungen bleiben deshalb als offene Identitätsfrage dokumentiert.

Organisation und Veränderungen

Nicht ohne Satzung, Mitgliederliste oder Überlieferungskette mit Klasse I oder II verschmelzen. Die 1867er Quelle behauptet rückblickend eine Existenz der vier Friedhofsvereine seit Friedhofsgründung; unabhängige Gründungsbelege fehlen.

Der Verein im Adressbuch von 1891

Das Fürther Adressbuch von 1891 nennt „Israelitische Totenbruderschaft Fürth“ und beschreibt als Vereinszweck: Bestattungs- und Denkmalpflege.[1]

Als Vorstand beziehungsweise Funktionär ist Zirndorfer, Joel (Privatier) verzeichnet. Die Angabe hält eine Funktion im Jahr 1891 fest.

Der Registereintrag dokumentiert den Verein zu diesem Zeitpunkt; er legt für sich allein kein Gründungsdatum fest.

Menschen und Vereinsarbeit

  • Zirndorfer, Joel: Vorstand · 1891 · Privatier[1]

Quellen

  1. [1]Adressbuch Fürth 1891, Digitalisatseite 518
  2. [2]hdbg.eu

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