Fürther Vereinsgeschichte
Rießnerscher Frauenverein (Arbeitsschule)
Sozial/Bildung · Fürth
Anfänge und historische Entwicklung
Das Adressbuch 1891 führt den Rießnerschen Frauenverein mit Arbeitsschule und nennt Luise Engelhardt. Dies belegt eine Verbindung von Frauenverein und praktischer Bildungsarbeit, aber weder die Unterrichtsorganisation noch die Gründung der Schule. Eine 1860er Fürther Quelle dokumentiert einen Frauen-Verein im Zusammenhang mit einem Schullokal; zudem wird Babette Rießner als Unterzeichnerin genannt. Das ist ein möglicher personeller oder milieugebundener Hinweis, reicht aber nicht zum Nachweis, dass der Rießnersche Verein die Fortsetzung des Vereins von 1860 war. Ebenso ist er von der 1907 gegründeten Frauenarbeitsschule der Schwestern Edelmann zu unterscheiden. Das Schulprojekt verweist auf eigenständige Akten zur Mädchenfortbildung und Frauenarbeitsschule; deren Titel oder Laufzeit allein begründen keine Vereinsgenealogie.
Vereinsleben und weitere Entwicklung
Nicht mit Frauen-Verein 1860 oder Edelmanns Frauenarbeitsschule (ab 1907; Schulprojekt SCH-0036) gleichsetzen. Zusammenhang zwischen Rießner und Verein von 1860 bleibt Hypothese.
Der Verein im Adressbuch von 1891
Das Fürther Adressbuch von 1891 nennt „Rießnerscher Frauenverein (Arbeitsschule)“ und beschreibt als Vereinszweck: Jugenderziehung und Unterstützung Notleidender.[1]
Als Vorstand beziehungsweise Funktionär ist Engelhardt, Luise verzeichnet. Die Angabe hält eine Funktion im Jahr 1891 fest.
Der Registereintrag dokumentiert den Verein zu diesem Zeitpunkt; er legt für sich allein kein Gründungsdatum fest.
Menschen und Vereinsarbeit
- Engelhardt, Luise: Vorstand · 1891[1]