Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Adam Egerer
Stadt Fürth · auch bekannt als: Adam Georg Egerer, Georg Adam Egerer
Biografie
Adam Egerer, mit vollem Vornamen Georg Adam, wurde laut FürthWiki am 11. August 1859 im Haus Nummer 18 in Furthammer geboren, das damals zur Gemeinde Schönbrunn bei Wunsiedel gehörte. Furthammer ist nicht die Stadt Fürth. Als Zuzug nach Fürth nennt der Artikel den 1. Mai 1881 und verweist auf die städtische Bürgerrechtsakte Fach 18a/E 327.
Nach dem dort wiedergegebenen Verfahren beantragte Egerer am 28. Dezember 1887 das Bürgerrecht und die Erlaubnis zur Eheschließung. Der Magistrat beschloss die Verleihung am 5. Januar 1888; die Urkunde wurde am 19. Januar ausgefertigt. Am 25. Januar heiratete er in Fürth Maria Charlotte Meyner. Die Familie umfasste die Tochter Elsa und den Sohn Erhard.
Sein Architekturbüro war 1889 in der Ottostraße 6a nachgewiesen. Die spätere Nummer Ottostraße 3 beruht laut FürthWiki auf der Umnummerierung von 1890 und belegt keinen Umzug. Für 1899 nennt der Artikel eine Wohnung Karolinenstraße 9 und das Büro Friedrichstraße 20; später unterscheidet er weitere Wohnanschriften weiterhin vom Büro. Ende 1910 verkaufte Egerer das Büro an Melchior Kürzdörfer.
Das Haus der Bayerischen Geschichte bestätigt das Taharahaus am neuen jüdischen Friedhof als Werk Egerers von 1901/02. Der vorhandene Häuserdatensatz Amalienstraße 6 von 1902 nennt ebenfalls Adam Egerer; FürthWiki bestätigt diesen konkreten Werkanschluss. Als Gemeindebevollmächtigter wirkte er 1902–1913, als Magistratsrat 1913–1919; 1917/18 führte er vorübergehend ehrenamtlich das Stadtbauamt. Er starb am 21. Juni 1936 in Fürth.
Quellenkritik und offene Fragen: Die Bürgerrechts-, Kirchenbuch- und Adressbuchangaben sind hier sekundär über FürthWiki geprüft; die dort bezeichneten Originalakten wurden nicht eingesehen. Erstnachweise im Adressbuch sind keine exakten Einzugsdaten. Die Tätigkeit am Bau der Rosenschule wird im Artikel nur vermutet und hier nicht zur gesicherten Station gemacht. Der Personenanschluss erfolgt über Vollnamen, Beruf und das konkrete Bauwerk Amalienstraße 6; keine neue Person und keine Fusion verschiedener Kerne.