Stadt Fürth

Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie

Amalie Nathan

Stadt Fürth

Biografie

Amalie Nathan war eine jüdische Fürther Wohltäterin, Ehefrau des Bankiers Sigmund Nathan und Mutter von Alfred Louis Nathan. Die biografische Mitteilung der Stiftung Kinderförderung von Playmobil nennt die Lebensjahre 1849 bis 1906. Mit ihrem Namen ist die Sigmund und Amalie Nathan’sche Stiftung verbunden, deren Kapital bedürftigen Menschen zugutekommen sollte.

Nach ihrem Tod im November 1906 setzte ihr Sohn Alfred das familiäre Engagement für soziale Einrichtungen fort. Das von ihm finanzierte Fürther Nathanstift erinnerte mit seinem Namen an beide Eltern. Amalie Nathans eigene Stiftertätigkeit und die spätere Schenkung ihres Sohnes werden dabei getrennt betrachtet.

Eine neue Form des Gedenkens entstand 2024: Die Stadt Fürth gab dem eröffneten Kinder- und Jugendschutzhaus ihren Namen. Dieses heutige Amalie Nathan Haus ist eine andere Einrichtung als das historische Wöchnerinnen- und Säuglingsheim.

Lebensstationen und Verbindungen im Detail

Beruf

  • –Wohltäterin; Stifterin[2]
Quellen und weiterführende Nachweise (3)

Quellen

  1. [1]Stadt Fürth: Nordbayerns erstes Kinder- und Jugendschutzhaus eröffnet, 15. November 2024
  2. [2]Stiftung Kinderförderung von Playmobil: Amalie Nathan Haus feierlich eröffnet, Pressemitteilung November 2024
  3. [3]Haus der Bayerischen Geschichte: Alfred Louis Nathan, Biografien, Eintrag 10262