Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Isidor Götz
Stadt Fürth
Biografie
Bewilligung im Jahr 1873
Der Fürther Magistrat bewilligte Isidor Götz 1873 die Anlage einer Hopfen-Schwefeldörre. Die amtliche Bekanntmachung erschien im Fürther Tagblatt und nennt technische Auflagen, darunter das System Puscher und Kämmerer. Damit ist seine Rolle als namentlich genannter Antragsteller klar erfasst. Die Bewilligung ist allerdings kein Nachweis, dass eine fertige Anlage anschließend tatsächlich betrieben wurde.
Technischer Hintergrund
Hopfenverarbeitung und technische Trocknungsverfahren gehörten zum gewerblichen Umfeld der fränkischen Brau- und Handelswirtschaft. Eine zunehmend spezialisierte städtische Wirtschaft brachte auch neue Anforderungen an Bau- und Gewerbegenehmigungen mit sich. Die stadtgeografische Dissertation Oliver Benders erklärt die industrielle Entwicklung Fürths im 19. Jahrhundert, liefert jedoch keine zweite personenbezogene Quelle für Isidor Götz.
Gewerbe- und Personenidentität
Der Firmen-Master enthält eine gesonderte Entität „Isidor Götz – Hopfen-Schwefeldörre“. Der direkte Quellenbefund bestätigt eine Genehmigung und den dazugehörigen Antragsteller. Ein Betrieb, eine Adresse und eine fortdauernde Inhaberschaft können erst durch weitere Gewerbeakten oder spätere Anzeigen konkret nachgewiesen werden. Deshalb wird keine ungeprüfte Inhaber- oder Betreiberrelation zur Organisation veröffentlicht.
Quellenkritik
Primärquelle ist das Fürther Tagblatt von 1873, Scan 553. Die Magistratsentscheidung rechtfertigt die Personenerfassung, nicht aber einen unterstellten Produktionserfolg. Lebensdaten, familiäre Beziehungen und Eigentumsverhältnisse bleiben offen. Historische Bilder ohne Lizenznachweis werden nicht verwendet.
Lebensstationen und Verbindungen im Detail
Beruf
- –Namentlicher Antragsteller einer 1873 bewilligten Hopfen-Schwefeldörre in Fürth[1]