Stadt Fürth

Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie

Isidor Lübeck

Stadt Fürth

Biografie

Isidor Lübeck wurde nach dem zeitgenössischen Nachruf am 21. März 1869 in Czarnikau in der Provinz Posen geboren. Er besuchte die jüdische Lehrerbildungsanstalt in Berlin und wirkte zunächst als Kantor und Religionslehrer in Liegnitz. 1895 kam er als Nachfolger Abraham Eberts zur Israelitischen Kultusgemeinde Fürth.

Der Schulbericht des Humanistischen Gymnasiums führt ihn 1900/01 als Kantor und Lehrer für israelitischen Religionsunterricht in den Klassen I bis V. Seine Tätigkeit verband den Gemeindedienst mit dem Unterricht am Gymnasium und an Volksschulen. In der Hauptsynagoge wirkte er an der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes mit.

Aus gesundheitlichen Gründen schied Lübeck am 30. September 1926 aus dem Gemeindedienst. Er starb am 15. September 1927; die Trauerfeier fand am 18. September auf dem neuen israelitischen Friedhof statt. Der von Rabbiner Dr. Behrens verfasste Nachruf würdigte ihn als langjährigen Lehrer und Kantor. Ein genauer Geburtsregisterbeleg und namentlich gesicherte Familienverbindungen stehen noch aus.

Lebensstationen und Verbindungen im Detail

Beruf

Quellen und weiterführende Nachweise (3)

Quellen

  1. [1]Jahresbericht des K. Humanistischen Gymnasiums Fürth 1900/1901
  2. [2]Bayerische Israelitische Gemeindezeitung, 3. Dezember 1926 – Fürth: Kantor Lübeck im Ruhestand
  3. [3]Bayerische Israelitische Gemeindezeitung, 20. Oktober 1927 – Nachruf Isidor Lübeck, Dr. Behrens