Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Kurt Goth
Stadt Fürth
Biografie
Stationen vor der SpVgg Fürth
Kurt Goth wurde am 17. Dezember 1926 geboren. Sein historischer Chronikeintrag nennt die Spielzeit von August 1948 bis Juni 1950 als Torhüter der Spielvereinigung. Davor führte ihn sein Weg nach dem Zweiten Weltkrieg über den VfR Heilbronn, SV Neckargartach und die Sportfreunde Stuttgart. Die Chronik dokumentiert als Todestag den 14. August 1990. Die Zäsuren zwischen Nachkriegsvereinen und dem Profifußball der Oberliga gehören zum sporthistorischen Kontext, ersetzen aber keine amtlichen Transferdokumente.
Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1950
Für Goth weist das DFB-Datencenter drei Fürther Endrundenspiele 1949/50 aus: zwei Siege und eine Niederlage. Es bestätigt seinen Geburtstag sowie einen übergreifenden Vereinszeitraum von Juli 1948 bis Juni 1950. Die drei DFB-Spiele entsprechen dem engeren nationalen Ausscheidungswettbewerb und sind nicht seine gesamte Oberliga-Einsatzbilanz. Die Mannschaft besiegte in dieser Endrunde zunächst Horst-Emscher und den FC St. Pauli, ehe sie im Halbfinale gegen den VfB Stuttgart ausschied. Goth gehört damit zur dokumentierten Torhütergeschichte des damaligen Fürther Erfolgsjahres.
Wechsel nach Stuttgart und Trainerzeit
Nach Fürth schloss sich Goth den Stuttgarter Kickers an. Das Archiv verzeichnet einen weiteren Abschnitt als Spielertrainer bei der SpVgg Erlangen zwischen 1953 und 1961. Traineraufgaben in Büchenbach und im Jugendfußball bei Herzogenaurach folgten später. Die historischen Wechsel und Trainerzeiten sind als facharchivalische Angaben kenntlich; ein DFB-Endrundenprofil für Fürth belegt nicht automatisch die vollständigen Trainerjahre.
Quellenkritik und Einordnung
Der Name Kurt Goth ist über exaktes Geburtsdatum, Torwartposition und die Fürther Meisterschaftskader 1950 gesichert. Die DFB-Einzelergebnisse und die spezialisierte Chronik bilden zwei unabhängige Quellengruppen. Bei historischen Mannschaftsaufnahmen muss zwischen im Kader genannt, im Spiel tatsächlich eingesetzt und später in der Presse abgebildet unterschieden werden. Der Todestag folgt der Spezialchronik, und die Bilder verbleiben ohne individuelle Rechtefreigabe außerhalb der Publikation.