Stadt Fürth

Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie

Kurt Sahlmann

Stadt Fürth

Biografie

Kurt Sahlmann wurde am 10. Januar 1886 in Fürth geboren. Die Familiengeschichte führt ihn wie Paul als Sohn Anton Sahlmanns und Marie Klein. Sie nennt seine Ehe mit Ida Alma Wingelsdorf. Die Kleinmachnower Gedenkinitiative bestätigt Geburtstag und Ehepartnerin und beschreibt ihn als Direktor der Gambrinus-Brauerei in Posen.

Später lebte das Ehepaar am Erlenweg 2 in Kleinmachnow. Während seines Aufenthalts in Riga wurde das Haus im November 1938 geplündert; die Sahlmanns kehrten nicht nach Deutschland zurück. Die Gedenkinitiative berichtet anschließend von Ausbürgerung, Enteignung und Zwangsversteigerung. Die Berliner Gedenkbiografie zu Julie Sahlmann ergänzt für Kurt die Verhaftung 1941, Internierung 1942 und Erschießung 1944 in Riga.

Quellenkritik und offene Fragen: Die Gedenktexte sind quellenbasierte Sekundärdarstellungen. Kleinmachnow nennt einen Tod im Rigaer Ghetto, Berlin eine Erschießung 1944; ein genauer Tag und die Abfolge der Haftorte sind damit nicht abschließend geklärt. Als kanonischer Tod wird nur 1944 geführt. Kein eigener Fürther Wegzugstag, keine Gleichsetzung mit gleichnamigen Firmen.

Lebensstationen und Verbindungen im Detail

Beruf

  • –Brauereidirektor in Posen; aus Fürth stammendes NS-Verfolgungsopfer[1][2][3]
Quellen und weiterführende Nachweise (3)

Quellen

  1. [1]Our Family: The Sahlmanns in Fürth
  2. [2]Verlegte Stolpersteine: Kurt Sahlmann
  3. [3]Web (berlin.de)