Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Löb Apfelbaum
Stadt Fürth · auch bekannt als: Loeb Apfelbaum, Louis Apfelbaum, Löb Alexander
Biografie
Löb Apfelbaum wurde nach FürthWiki am 11. Dezember 1812 in Fürth geboren und starb 1893. Die Hausgeschichte „Jüdisch in Fürth“ bestätigt den Lebensrahmen 1812–1893. Als Eltern nennt FürthWiki Israel Apfelbaum und Minka Ochs Oberknecht, als Ehefrau Lea Helene Eleonore Bomeisl. Lippmann sowie Isidor, Bernhard und Samuel Sigmund werden als Söhne benannt. Der Artikel bezeichnet Isaak ausdrücklich als Cousin, nicht als Bruder oder Sohn.
Er war Güterschaffer und Spediteur; der Firmenname L. Apfelbaum ist von der Person und von den späteren Teilhabern zu unterscheiden. FürthWiki nennt die Namen Löb, Loeb und Louis als Varianten, ohne dass dadurch jede gleichnamige Person identifiziert wäre. Die Bäumenstraße 29 von 1880 und Bäumenstraße 4 von 1890 sind nach der dortigen Hausgeschichte dieselbe umnummerierte Adresse. Der Kauf des Hauses wird 1852 datiert.
Nach Isaaks kinderlosem Tod kam das Lagerareal der ehemaligen Lilienstraße 7 an Löb. 1881 ließ er dort eine Scheune und eine Remise errichten; die Hausgeschichte nennt den Verkauf durch seine Söhne 1922. Im Unterschied zu Lippmanns Warenagentur führten die anderen Söhne die Speditionslinie fort. Für Samuel Sigmund nennt FürthWiki Teilhaberschaft ab 1883 und Übernahme der Brüderanteile 1913.
Quellenkritik und offene Fragen: Geburtstag und Elternrelationen sekundär aus FürthWiki, Lebensjahre und Baufolge zusätzlich aus der gelesenen Ji F-Hausgeschichte. Keine genaue Sterbedatierung 1893 erfunden. Die Benennung Löb als Lippmanns Vater ist ein neuer ausdrücklicher Sekundäranschluss, keine eingesehene Geburtsurkunde. Eigentumsfolge, Firmenfortführung und persönliches Wohnen werden getrennt geführt.