Stadtgeschichte Fürth · Historische Biografie
Wilhelm Löhe
Stadt Fürth
Biografie
Wilhelm Löhe kannte die sozialen Folgen der frühen Industrialisierung aus seiner Heimatstadt Fürth. Seit 1837 war er Pfarrer in Neuendettelsau. Dort verband er kirchliche Gemeindearbeit mit der Ausbildung von Frauen für soziale und pflegerische Aufgaben. Am 9. Mai 1854 entstand der Verein für weibliche Diakonie; im selben Jahr wurde das Diakonissenhaus eröffnet.
Löhe berief Karoline Rheineck, Amalie Rehm und Helene von Meyer als Vorsteherinnen. Mit ihnen entwickelte er die Ausbildung und den Aufbau der Einrichtung. Die Geschichte der späteren Diakoneo beschreibt ihn als Gründer dieses diakonischen Versorgungsnetzes. Sein Gesundheitsbezug liegt in der Organisation von Pflege und Fürsorge.
Lebensstationen und Verbindungen im Detail
Beruf
- –Pfarrer und Gründer der Diakonissenanstalt Neuendettelsau[1]