Stadt Fürth · Menschen und Bildung
Emanuel Eldod
Emanuel Eldod (1863–1942) gehörte zu den jüdischen Lehrern, deren Berufswege mehrere Orte miteinander verbanden. Er schloss 1882 seine Ausbildung an der Israelitischen Lehrerbildungsanstalt Würzburg ab und unterrichtete zunächst in Oberthulba und Halberstadt. Ein Bericht zu seinem 70. Geburtstag aus dem Jahr 1933 hält fest, dass Eldod 1887 eine Lehrerstelle an der Israelitischen Bürgerschule Fürth antrat. 1895 wechselte er an die Präparandenschule in Höchberg. Dort war er später auch als Kantor tätig. Die biografische Überlieferung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes dokumentiert seine Deportation nach Theresienstadt im September 1942 und seinen Tod dort am 10. November 1942. Die Fürther Tätigkeit lässt sich damit erstmals ausdrücklich zeitlich begrenzen. Seine späteren Ämter in Höchberg sind davon zu unterscheiden.