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Stadt Fürth · Menschen und Bildung

Gerhard Mauder

Gerhard Mauder wurde 1917 in Nürnberg geboren und arbeitete seit dem 7. Dezember 1939 in der Israelitischen Waisenanstalt Fürth. Zunächst war er Bürogehilfe, seit Juni 1940 übernahm er Aufgaben als Hilfserzieher. Dieser Wechsel verknüpfte Verwaltung und Betreuung: Der junge Mitarbeiter war an organisatorischen Abläufen beteiligt und später direkt für Kinder zuständig. Die Fürther Opferliste nennt die Julienstraße 2 als letzte Adresse und dokumentiert seine Deportation im März 1942. In einer Nachkriegsübersicht erscheint sein Name doppelt; diese Einträge bezeichnen nicht zwei verschiedene Personen. Ein behördlich festgesetztes Todesdatum ist nicht mit dem historisch nachgewiesenen tatsächlichen Todestag gleichzusetzen.

Quellen

  1. [1]Gisela Naomi Blume: Die Israelitische Waisenanstalt Fürth, Fürther Geschichtsblätter 3/2010, S. 73
  2. [2]Blume, FGB 3/2010, S. 79–80
  3. [3]Fürther jüdische Opferliste, Namen H–P (Sekundärzusammenstellung)

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