Stadt Fürth · Menschen und Bildung
Lina Weil
Lina Weil, geborene Glimmer, wurde nach der Fürther Opferliste am 4. Juni 1887 geboren. Sie führte in der Israelitischen Waisenanstalt Fürth Küchentätigkeiten aus und sorgte so für die tägliche Versorgung der Kinder. Eine historische Untersuchung nimmt an, dass sie etwa ab 1935 im Haus arbeitete, bezeichnet diesen Beginn aber ausdrücklich als Vermutung. Die Liste der Fürther Opfer nennt die Julienstraße 2 als letzte Adresse und verzeichnet ihre Deportation nach Izbica am 22. März 1942. Sie wurde im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung ermordet; ein genauer Todestag ist durch diese Quellen nicht nachgewiesen.