Stadt Fürth · Menschen und Bildung
Minna Ettlinger
Minna Ettlinger wurde nach der Fürther Opferliste am 31. März 1911 geboren. Eine historische Untersuchung zählt sie zu den Erzieherinnen der Israelitischen Waisenanstalt, die erst nach 1940 an die Einrichtung kamen. Ihr exaktes Eintrittsdatum ist nicht belegt. Für die letzten Kriegsjahre zeigt ihre Anstellung, wie trotz wachsender Beschränkungen die Betreuung der jüdischen Kinder fortgeführt wurde. In der Opferliste ist als letzte Fürther Anschrift die Julienstraße 2 dokumentiert. Am 22. März 1942 wurde Ettlinger nach Izbica deportiert; die Untersuchung zählt sie zu den später Ermordeten. Ihr genauer Todestag und Todesort sind unbekannt.