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Stadt Fürth · Menschen und Bildung

Minna Grünfeld

Minna Grünfeld wurde 1878 in Tauberrettersheim geboren. Als ehemaliges Waisenkind kehrte sie später in die Fürther Israelitische Waisenanstalt zurück, diesmal als Mitarbeiterin: Von 1901 bis Oktober 1909 war sie Wirtschafterin und Erzieherin der Mädchen. Ihr Lebensweg macht eine Verbindung sichtbar, die in der Geschichte sozialer Einrichtungen oft unbeachtet bleibt – aus einer ehemaligen Betreuten wurde eine Person mit Verantwortung für die nächste Generation. Das Findmittel D/Fu2 Nr. 37 nennt eine eigene Personalakte, deren Laufzeit 1900–1909 allerdings nicht mit ihren exakten Beschäftigungsdaten verwechselt werden darf. Eine spätere Nennung einer Minna Grünfeld, verheiratete Heinemann, wird nicht ohne Personenstandsnachweis mit dieser Erzieherin gleichgesetzt.

Quellen

  1. [1]Gisela Naomi Blume: Die Israelitische Waisenanstalt Fürth, Fürther Geschichtsblätter 3/2010, S. 73
  2. [2]Central Archives for the History of the Jewish People, Bestand D/Fu2 Nr. 37 (Findmittel)

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