Fürther Schulgeschichte · Schulporträt

Königliches humanistisches Gymnasium

Gymnasium · Überliefert seit 1896

Geschichte und Einordnung

Schulart
Gymnasium
Beginn / erste Nachweise
1896
Ende / spätere Phase
1938/39 (Umwandlung zur Deutschen Oberschule; 1940/41 humanistische Form reaktiviert)
Trägerschaft
Königlich/staatlich
Konfessioneller Bezug
konfessionell gemischter Religionsunterricht
Unterrichtsangebot
höhere Bildung

Seit September1896 Ausbau zum humanistischen Gymnasium: VII.Klasse1896/97, VIII.Klasse1897/98; IX.Klasse im Bericht1897/98 erst für das Folgejahr angekündigt. 1896 daher keine bereits vollständige neunklassige Anstalt behaupten. Humanistisches Gymnasium → Deutsche Oberschule1938/39 → ab1940/41 humanistische Nebenform laut bisherigem Fachbestand; diese späteren Umwandlungen nicht in v120 neu primär geprüft. Nicht mit der realwissenschaftlichen Oberrealschule an der Kaiserstraße verschmelzen.

Historischer Verlauf

  1. 1867-01-01 / 1896-09-01 / 1897-11-10
    Johann Ludwig Berthold

    Berthold bekleidete die entsprechenden Funktionen seit 01.01.1867 an Lateinschule/Progymnasium; Ernennung zum Gymnasialpedell 10.11.1897 rückwirkend ab 01.09.1896. Amtswirkungsbeginn und Verfügungsdatum auseinanderhalten; Richard Bertholdt ist eine andere Person.

  2. 1895
    Personal-/Organisationsausbau

    Mit Beginn 1895 erhielt das Kgl. Progymnasium mit Assistent Johannes Bohne eine weitere philologische Lehrkraft; insgesamt waren im Berichtsjahr 18 Lehrer tätig.

  3. Winter 1895/96
    Schulneubau

    Der Neubau des Gymnasialgebäudes war vor Winter 1895/96 im Rohbau unter Dach; Bezug zum Schuljahr 1896/97 wurde dadurch als gesichert angesehen.

  4. 25.01.1895
    Besuch

    Das Kgl. Progymnasium wurde am 25. Januar 1895 von Staatsminister Dr. von Müller besucht.

  5. 09/1896
    Eröffnung/Schulform

    Das als erste Fürther Vollanstalt mit Abiturberechtigung genehmigte Gymnasium wurde im September 1896 feierlich eröffnet; es führte die Lateinschul-/Progymnasiumstradition fort.

  6. 1896/97
    Aufbau zum Vollgymnasium

    Der Ausbau des Progymnasiums erfolgte stufenweise: 1896/97 wurde die VII. Klasse angefügt, in den beiden folgenden Schuljahren VIII. und IX. Klasse. Damit war 1898/99 der Vollausbau und der erste Abiturjahrgang erreicht.

  7. 17.09.1896
    Inskription / Übergabe / Eröffnung

    Neue Schüler wurden am 17. September eingeschrieben, bisherige am Folgetag; am 21. September 1896 übergab die Stadtverwaltung Gebäude und Inventar an die Staatsregierung und feierte die Eröffnung.

  8. 1896–1898
    Institution und Finanzierung

    Die sechs unteren Klassen wurden vom Kreis und der Stadtgemeinde finanziert und gesondert verrechnet/inventarisiert; die staatlich finanzierten oberen Klassen standen unter gemeinsamer Leitung. Kein Beleg für zwei getrennte Schulen im Unterrichtsbetrieb.

  9. 01.09.1897
    Klasse VIII

    Entschließung vom 01.08.1897 Nr.11934 genehmigte die VIII. Klasse mit Wirkung 01.09.1897. Wiedergabe im Jahresbericht; Erlassoriginal nicht eingesehen.

  10. 01.09.1897
    Dr. Friedrich Vogel

    Dr. Friedrich Vogel wurde auf Antrag vom Alten Gymnasium Nürnberg nach Fürth versetzt; dieselbe Entschließung Nr.11934, Wirkung 01.09.1897. Kein Geburts-/Familienbeleg.

  11. 01.09.1897
    Karl Meinel

    Der bisherige Gymnasiallehrer für Arithmetik und Mathematik wurde zum Gymnasialprofessor für Mathematik und Physik befördert. Nicht als Neubeginn seiner Fürther Tätigkeit behandeln.

  12. 01.08.1897
    Albert Fuchs

    Ministerialentschließung Nr.12364 vom 01.08.1897 ordnete den zuletzt am Neuen Gymnasium Regensburg tätigen Fuchs als Rektoratsassistenten nach Fürth ab. Vollname durch Lehrerliste S.3 gesichert.

  13. 30.12.1897
    August Oettel

    August Oettel wurde am 30.12.1897 zum eigenen Zeichen- und Schönschreiblehrer ernannt. Zuvor Zeichnen Grünewald/Treuheit, Schönschreiben Recheis. S.4 fasst den Wechsel als bis Weihnachten zusammen; exakte Übernahme nicht gleichsetzen.

  14. 01.11.1897
    Harster / Meinel: Bibliothek

    Entschließung vom 29.10.1897 Nr.17206 entband Meinel auf Antrag ab 01.11.1897 von der Bibliothekarfunktion und übertrug sie dem Rektor. Harster durch Personalverzeichnis S.3 identifiziert.

  15. 18.09.1897
    Schuljahresbeginn

    Neueinschreibung 15.09.; Prüfungen an den zwei Folgetagen; Beginn des schulplanmäßigen Unterrichts am Samstag 18.09.1897 nach Andacht und Verlesung der Disziplinarsatzungen. Keine individuellen Aufnahmedaten aus dem allgemeinen Termin ableiten.

  16. 1897/98
    Bibliothek und Staatskredit

    Erwerb der etwa 400 Bände umfassenden Bibliotheca Teubneriana, finanziert durch einen staatlichen Sonderkredit von 1000 Mark. Ca.400 ist Näherungswert, 1000 Mark zweckgebundener Kredit; kein Gesamtetat.

Weitere 35 historische Ereignisse anzeigen
  1. 1897/98
    Hermann-Wilhelm-Stiftung

    Die Stiftung überwies 80 Mark zur Beschaffung von Lernmitteln für arme, in Fürth beheimatete Schüler. Empfängernamen und individuelle Auszahlung nicht belegt.

  2. 1897/98
    Humbser / Winkler / Realschulrektor

    Johann Humbser, J.P.K. Winkler und dessen Bruder F.L. Winkler förderten die Naturaliensammlung mit Geld; Realschulrektor Dr. Langhans vermittelte und ordnete eine Schmetterlingskollektion. Geldbeträge fehlen. Winkler-Bruderschaft im Text ausdrücklich; volle Namen/Firmen und Hausbeziehungen noch nicht sicher zugeordnet.

  3. 1898
    Stiftung

    Friederike von Rücker errichtete zum Andenken an ihren verstorbenen Sohn Hermann, Gymnasialschüler, eine Stiftung von 3.000 M; Erträge als Präbenden für bedürftige würdige Gymnasiasten.

  4. 1898/99
    Erster Abiturjahrgang

    Mit Fertigstellung der IX. Klasse verließ der erste Abiturjahrgang die Anstalt. Der Jubiläumsbericht zeigt einen Klassenjahrgang mit Rektor Wilhelm Harster und Gymnasiallehrer Max Schunck; Namen der Prüflinge sind in dieser Arbeitsrunde nicht einzeln transkribiert.

  5. 16.04.1898
    Gotthilf Haffner

    Ministerialentschließung vom 23.03.1898 Nr.4405 teilte Gotthilf Haffner mit Wirkung 16.04.1898 zu; er übernahm Arithmetik/Mathematik außer Geometrie an den fünf unteren Klassen (Fortsetzung S.38). Keine ganzjährige Tätigkeit unterstellen; S.4 beschreibt Unterricht nach Ostern.

  6. 02.01.1898
    Konrad Gleber / Johannes Bohne

    Entschließung Nr.21394 vom 02.01.1898 versetzte Konrad Gleber vom Progymnasium Windsheim auf die ständige Lehrerstelle der I. Klasse; Johannes Bohne ging als Assistent an das Neue Gymnasium Nürnberg. Verfügungsdatum, nicht separat bestätigter erster Unterrichtstag.

  7. 18.05.1898
    Maifest und Ausflug

    Erstes Maifest mit Schülerbeiträgen im Weissengartensaal, Beteiligung beider Gemeindekollegien; nachmittags Ausflug nach Cadolzburg mit Lehrern, Schülern und Angehörigen. Saalnutzung begründet weder Schulstandort noch Haus-ID; nicht mit Jahresschlussfeier gleichsetzen.

  8. 07.05.1898
    Akademie und Gymnasialbibliothek

    Präsidium der Akademie der Wissenschaften sagte am 07.05.1898 künftige regelmäßige Zusendung der Publikationen zweier Klassen zu. Kein Beleg für Mitgliedschaft eines Fürther Lehrers in der Akademie.

  9. 18.06.1898
    Friedrich Ritter von Langhans

    Zum 25. Amtsjubiläum gab der Bürgermeister 1000 Mark zum Grundvermögen der vereinigten Armen-/Wohltätigkeitsstiftungen; Sonderbezeichnung Johann Wolfgang Langhans-Fond zur Erinnerung an seinen verstorbenen Vater. Der Fondsname ist ein benannter Vaterbezug, keine Gleichsetzung mit Realschulrektor Dr. Heinrich Langhans.

  10. 1898
    Johann Wolfgang Langhans-Fond

    Die Zinsen sollten vom Gymnasialrektor für Lernmittel unbemittelter, begabter und fleißiger Schüler ohne Unterschied von Glauben und Heimat verwendet werden. Kapitaleinlage ist nicht jährliche Ausschüttung; Original-Stiftungsurkunde nicht eingesehen.

  11. 1900/01
    Schulgeld

    Schulgeld für alle Klassen 45 Mark; ganze/teilweise Befreiung für bedürftige und zugleich würdige Schüler gegen Vermögenszeugnis.

  12. 1900/01
    Spende

    Frau Kommerzienrat Humbser schenkte erneut 100 Mark zur Beschaffung von Anschauungsmitteln; Identität/Vorname nicht aus diesem Beleg ergänzt.

  13. 1900/01
    Personalbewegung

    Pickel wurde Gymnasialprofessor; Dr. Wilhelm Guthmann nach Bayreuth befördert; Friedrich Plochmann nach Fürth versetzt; Dr. Hans Schlelein Assistent; Innocenz Heberle ab 30.05.1901 Unterrichtsaushilfe.

  14. 13.06.1901
    Schulhygiene

    K. Bezirksarzt Medizinalrat Dr. Hirsch prüfte eingehend die hygienischen Verhältnisse des Gymnasiums.

  15. 13.07.1901
    Jahresschlussfeier

    Jahresschlussfeier vormittags im Weissengartensaal.

  16. 1919/20
    Koedukation / Bildungszugang

    Zum Schuljahr 1919/20 nahm das Humanistische Gymnasium erstmals Schülerinnen auf; die Stadtgeschichte verweist auf eine Schülerin, die rückblickend als erste bezeichnet wird. Einzelfall und Jahrgangsstärke separat anhand Festschrift/Schulbericht prüfen.

  17. 1919/20
    Mädchenaufnahme

    Am Humanistischen Gymnasium wurden ab 1919/20 Mädchen aufgenommen.

  18. 1928
    Abitur / Bildungszugang

    Die Festschrift identifiziert Maria Distler und Agnes Lehmer als die ersten Abiturientinnen des Gymnasiums und führt sie im Abiturjahrgang 1928. Namen wurden bislang nicht mit Person_IDs aus dem Personenmaster abgeglichen.

  19. 10.10.1930
    Staatliche Dienstanweisung / Schutz vor Diskriminierung

    Eine Dienstanweisung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus wies das Direktorat an, die Anstalt von politischen Kämpfen freizuhalten und Beschimpfungen wegen Religion oder „Rasse“ streng zu ahnden. Die Festschrift zitiert das Schriftstück aus der Überlieferung des Direktorats.

  20. ab Schuljahr 1933/34
    NS-Verfolgung / Ausschluss jüdischer Schüler

    Die Festschrift beschreibt seit 1933/34 zunehmenden Druck und Verdrängung jüdischer Schüler. Sie referiert interne Berichte 1935/36–1938/39 mit explizit antisemitischen Bewertungen aus der Schule; bis 1938/39 wurde die vollständige Entfernung jüdischer Schüler aus der Anstalt als erreicht gemeldet.

  21. 1933/34–1938/39
    Quellenkonflikt / Schülerstatistik

    Die Stadtgeschichte und die aus der Schulchronik übernommene statistische Tabelle der 125-Jahre-Festschrift scheinen den Rückgang jüdischer Schüler unterschiedlich zu datieren. Der Endpunkt „keine jüdischen Schüler“ ist im Jahresbericht 1938/39 genannt; konkrete Jahreswerte nicht harmonisieren, bis Tabelle und Originalberichte kollationiert sind.

  22. 1936/37
    Reichsreform / Schulzeit

    Die Ausbildungszeit an höheren Schulen wurde durch die reichsweite Reform von neun auf acht Jahre verkürzt; in Fürth erforderte das Anpassungen der Stundenpläne am Humanistischen Gymnasium und an der Oberrealschule.

  23. 1937/38
    Schulform und Geschlechterzugang

    Die HSG-Festschrift datiert die Bezeichnung „Oberschule an der Königstraße“ und den Ausschluss von Mädchen ab 1937/38; die Stadtgeschichte setzt die Umwandlung zur Deutschen Oberschule auf 1938/39. Eine gestufte Vorbereitungs-/Umbenennungsphase ist möglich, aber bisher nicht nachgewiesen. Der Quellenkonflikt darf nicht mit der Ausgrenzung jüdischer Schüler gleichgesetzt werden.

  24. 1938/39
    Reichsreform / Umbenennung

    Das Humanistische Gymnasium wurde zur Deutschen Oberschule an der Königstraße. In den Eingangsklassen 1938/39 und 1939/40 wurde Englisch als erste Fremdsprache eingeführt. Die Umstellung war Teil der reichsweiten Neuordnung höherer Schulen.

  25. 01/1940
    Kohlemangel/Kälteferien

    Deutsche Oberschule an der Königstraße nach Weihnachtsferien bis März 1940 wegen Kohlemangels geschlossen.

  26. 1940/41
    Schulform / Wiederaufnahme

    Zu Beginn des Schuljahrs 1940/41 wurden 27 Lateinschüler in die erste Klasse aufgenommen; die Deutsche Oberschule an der Königstraße führte damit wieder eine humanistische Gymnasialform als zulässige Nebenform. Für die spätere Oberstufe war eine sprachlich-geschichtliche und mathematisch-naturwissenschaftliche Gliederung vorgesehen.

  27. 01/1940
    Kohlemangel / Unterrichtsausfall

    Die höheren Schulen an Königstraße und Tannenplatz waren nach den Weihnachtsferien von Januar bis März wegen Kohlemangels geschlossen; am Mädchenlyzeum kam hinzu, dass das Gebäude teilweise als Reservelazarett genutzt wurde.

  28. 08./09.03.1943
    Bombenschaden

    Beim humanistischen Gymnasium wurden fast alle Fensterscheiben zerstört und Physik-/Chemiesaal beschädigt; Unterricht nach acht Tagen wieder aufgenommen. Stadtweit forderte der Angriff 42 Tote; eine Verwundetenzahl ist in den ausgewerteten offiziellen Quellen nicht ausgewiesen. Das ist keine Opferzahl des Gymnasiums.

  29. ab Mitte 1943
    Kriegsdienst-Hilfseinsatz

    Schüler höherer Schulen der Klassen 6-8 (ca. 15-17 Jahre) wurden als Flakhelfer eingesetzt; reduzierter Unterricht im militärischen Einsatzkontext.

  30. 08./09.03.1943
    Luftangriff / Gebäudeschaden

    Bei diesem Luftangriff starben stadtweit 42 Menschen. Am Humanistischen Gymnasium an der Königstraße wurden fast alle Fenster zerstört; Physik- und Chemiesaal wurden beschädigt. Der Unterricht setzte nach acht Tagen wieder ein. Die 42 Toten sind eine stadtweite Angriffsopferzahl, keine dem Schulgebäude zuordenbare Opferzahl.

  31. 12/1944
    Zweckentfremdung/Flüchtlingsunterkunft

    Im dritten Obergeschoss des humanistischen Gymnasiums mussten auf NSDAP-Anordnung 105 Betten für Flüchtlinge aufgestellt werden.

  32. 20./21.02.1945
    Zweckentfremdung/Katastrophenhilfe

    Humanistisches Gymnasium diente zur Registrierung und Verteilung von etwa 2.000 Luftkriegsgeschädigten aus Nürnberg.

  33. 18.04.1945
    Kampfhandlung/Zerstörung

    Turnhalle des Humanistischen Gymnasiums nach gezieltem Artilleriebeschuss völlig ausgebrannt. Die Grundfläche wurde 1954 freigeräumt; 1964 entstanden dort Schulpavillons. Für die Turnhalle ist keine eigene Opferzahl belegt.

  34. 03/1945
    Archivhinweis / Einquartierung

    Das Stadtarchiv-Findmittel weist in der Gymnasiumsakte AGr. 2/942 Korrespondenz zur Einquartierung im März 1945 nach. Konkrete Belegung, beteiligte Stellen und Folgen für den Unterricht bleiben bis zur Einsicht der Akte offen.

  35. 01/1946
    Wiederbeginn / Rückkehr ins Schulgebäude

    Der Unterricht des Humanistischen Gymnasiums begann im Januar 1946 zunächst in Nebenräumen mehrerer Gaststätten. Zu Beginn des Schuljahres 1946/47 kehrte die Schule in ihr instand gesetztes Gebäude zurück. Dieser Schulgebäude-Befund ist vom Brand der separaten Turnhalle am 18.04.1945 zu unterscheiden.

Standorte und Gebäude

Adressen beziehen sich auf die jeweils genannte historische Zeit. Frühere Hausnummern sind nicht automatisch mit heutigen Adressen identisch.

Königsstraße 105

Belegt 1899

Heutige Adressbezeichnung: Königstraße 105

Schulstandort

Königstraße 105

Baulicher Bezug: 1896

Rohbau im Jahr 1895; Gebäude und Inventar am 21.09.1896 übergeben und Schuleröffnung gefeiert.

Historische Häuser und Gebäudeteile

Die Verweise betreffen datierte Schulstandorte, Bauteile oder ungeprüfte Adresskandidaten. Hauptgebäude, Turnhallen und Rektorhäuser werden getrennt behandelt.

  • Königstraße 105Überlieferter Turnhallen-Adressknoten (1901/02 bis 1914). Schulkomplexbezug; kein Nachweis der Identität mit dem Hauptschulhaus von 1896. HSG-Hauptschulgebäude und Turnhalle an dieser Adresse getrennt halten.

Personen aus der Schulgeschichte

  • Georg KellnerKgl. Reallehrer; Fachlehrer · Naturgeschichte · 1895/96
  • Johannes BohneAssistent; philologische Lehrkraft · Philologie · 1895
  • Albert FuchsGymnasialassistent; Secondlieutenant der Reserve · philologisch-historische Fächer · 1897/98
  • August OettelZeichen- und Schönschreiblehrer · Zeichnen; Schönschreiben · 1897/98
  • Christoph LindnerK. Pfarrer; Religionslehrer · protestantische Religion VII–VIII · 1897/98
  • David FischerVolksschullehrer · Gesang · 1897/98
  • Dr. Friedrich VogelGymnasialprofessor; Ordinarius VIII · Klassenleitung VIII · 1897/98
  • Dr. Heinrich SchillerGymnasialprofessor; Ordinarius VI; Landwehrlieutenant a. D. · Klassenleitung VI · 1897/98
  • Dr. Jakob NeubürgerRabbiner; Religionslehrer · israelitische Religion und Hebräisch VI–VIII · 1897/98
  • Dr. Wilhelm GuthmannGymnasiallehrer; Ordinarius II; Premierlieutenant der Landwehr · Klassenleitung II; Arithmetik bis Ostern · 1897/98
  • Dr. Wilhelm HarsterGymnasialrektor; Ordinarius VII; Bibliothekar · Leitung; Bibliothek · 1897/98
  • Eduard NaegelsbachK. Pfarrer; Lehrer · Hebräisch für protestantische Schüler · 1897/98
  • Ernst Wiedenmannstädtischer Turnlehrer · Turnen II–VIII · 1897/98
  • Friedrich DerrerGymnasiallehrer · neuere Sprachen · 1897/98
  • Friedrich KolbVolksschullehrer · Stenographie · 1897/98
  • Fritz WiedenmannSchuldienstexspektant · Turnen I · 1897/98
  • Georg KellnerK. Reallehrer · Naturgeschichte · 1897/98
  • Gotthilf HaffnerGymnasialassistent · Arithmetik und Mathematik · 1897/98
Weitere 38 Personalnennungen anzeigen
  • Isidor LübeckKantor; Religionslehrer · israelitische Religion und Hebräisch I–V · 1897/98
  • Johann Ludwig BertholdGymnasialpedell · Schuldienst · 1897/98
  • Johannes PickelGymnasiallehrer; Ordinarius V · Klassenleitung V · 1897/98
  • Johannes VolkertK. Pfarrer; Religionslehrer · protestantische Religion I–VI · 1897/98
  • Karl MeinelGymnasialprofessor · Mathematik und Physik · 1897/98
  • Konrad GleberGymnasiallehrer; Ordinarius I · Klassenleitung I · 1897/98
  • Konrad LindthalerKaplan; Religionslehrer · katholische Religion · 1897/98
  • Richard BertholdtGymnasiallehrer; Ordinarius III · Klassenleitung III · 1897/98
  • Theodor NeidhardtGymnasiallehrer; Ordinarius IV · Klassenleitung IV · 1897/98
  • Dr. Wilhelm HarsterGymnasialrektor · 1899
  • Alphons SporrerZeichen- und Schönschreiblehrer · 1900/01
  • David FischerVolksschullehrer; Gesang · 1900/01
  • Dr. Friedrich VogelGymnasialprofessor; Ordinarius VIII · 1900/01
  • Dr. Hans SchleleinGymnasialassistent; Ordinarius II · 1900/01
  • Dr. Heinrich SchillerGymnasialprofessor; Landwehrleutnant a.D.; Ordinarius VII · 1900/01
  • Dr. Jakob NeubürgerReligionslehrer · israelitische Religion VI–IX · 1900/01
  • Dr. Max SchunckGymnasiallehrer; Leutnant der Reserve; Deutsch/Griechisch/Geschichte IX · 1900/01
  • Dr. Philipp ThielmannGymnasialrektor; Ordinarius IX; Bibliothekar · 1900/01
  • Eduard NaegelsbachK. Pfarrer; hebräische Sprache · 1900/01
  • Ernst MeyerPfarrverweser; protestantischer Religionsunterricht I–VI ab 3.6.1901 · 1900/01
  • Friedrich DerrerGymnasialprofessor für neuere Sprachen · 1900/01
  • Friedrich KolbVolksschullehrer; Stenographie · 1900/01
  • Friedrich PlochmannGymnasiallehrer; Ordinarius III · 1900/01
  • Georg KleinTurn- und Musiklehrer · 1900/01
  • Georg WeissKaplan; katholischer Religionsunterricht I–V · 1900/01
  • Gotthilf HaffnerGymnasiallehrer für Arithmetik und Mathematik · 1900/01
  • Heinrich LindnerK. Pfarrer; protestantischer Religionsunterricht VII–IX · 1900/01
  • Innocenz Heberlegeprüfter Lehramtskandidat; Unterrichtsaushilfe III · 1900/01
  • Isidor LübeckReligionslehrer/Kantor · israelitische Religion I–V · 1900/01
  • Johannes PickelGymnasialprofessor; Ordinarius V · 1900/01
  • Johannes VolkertK. Pfarrer; protestantischer Religionsunterricht I–VI bis 3.6.1901 · 1900/01
  • Joseph BrunnerK. Reallehrer; Naturkunde · 1900/01
  • Karl MeinelGymnasialprofessor für Mathematik und Physik · 1900/01
  • Konrad GleberGymnasiallehrer; Ordinarius I · 1900/01
  • Konrad LindthalerKaplan; katholischer Religionsunterricht VI–IX · 1900/01
  • Ludwig BertholdGymnasialpedell · 1900/01
  • Richard BertholdtGymnasiallehrer; Ordinarius IV · 1900/01
  • Theodor NeidhardtGymnasialprofessor; Ordinarius VI · 1900/01

Quellen und Literatur

  1. [1]Adressbuch der Stadt Fürth 1899https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12027657/488
  2. [2]Jahresbericht: Schuljahr .... 1897/98 – Humanistisches Gymnasium Fürthhttps://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/AJLNE5CUASDA6VBZJZ6MD7CYLLHSAMID
  3. [3]Verwaltungs-Bericht des Stadtmagistrates Fürth für das Jahr 1898https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12067230/152
  4. [4]Jahresbericht des K. Humanistischen Gymnasiums Fürth 1900/1901https://api.digitale-sammlungen.de/ocr/bsb12047318/3
  5. [5]Die Geschichte des Fürther Schulwesens - Detailauswertung 1907-1945https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/Die-Geschichte-des-Fuerther-Schulwesens.pdf
  6. [6]Fürth – Wiederaufbauatlashttps://hdbg.eu/wiederaufbau/orte/detail/fuerth/54
  7. [7]Zur Entstehung und Entwicklung der Schulen in Fürth seit Beginn des 19. Jahrhunderts – Kriegsjahre 1939-1945https://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/Die-Geschichte-des-Fuerther-Schulwesens.pdf
  8. [8]Die Geschichte des Fürther Schulwesenshttps://www.fuerth.de/fileadmin/redaktion/04-Bildung-Soziales/02-Dokumente-Allgemein/Die-Geschichte-des-Fuerther-Schulwesens.pdf
  9. [9]Heinrich-Schliemann-Gymnasium – Stadt Fürthhttps://www.fuerth.de/bildung-soziales/schulen/heinrich-schliemann-gymnasium/
  10. [10]125 Jahre Heinrich-Schliemann-Gymnasium (1896–2021)https://www.schliemann-gym.de/fileadmin/user_upload/documents/Startseite/2020_21/JB21_125_Jahre_HSG.pdf
  11. [11]Verwaltungsbericht Fürth 1895 – Kgl. ProgymnasiumLiteratur- oder Archivhinweis ohne direkte Webadresse
  12. [12]"Humanistisches Gymnasium FürthLiteratur- oder Archivhinweis ohne direkte Webadresse
Forschungsstand und historische Zuordnungen

Dieses Porträt verbindet datierte Quellen aus Schul- und Adressverzeichnissen mit späteren historischen Berichten. Namenswechsel und Schulformen werden nicht automatisch als eigene Gründungen gezählt.

Lehrer- und Personalnennungen bezeichnen jeweils die Quellenphase, nicht zwingend die vollständige Dienstzeit. Gleiche Namen, Hausnummern und Gebäudebezeichnungen werden ohne Nachweis nicht als identisch behandelt.

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