Personenbiografie · Aktives Bergsteigen · Rechtspflege · Alpenverein · 12. Oktober 2026

Jakob Asyl

Lebensdaten offen · Aktives Bergsteigen · Rechtspflege · Alpenverein

Anders als bei vielen Mitgliedern des alten Alpenvereins ist für Jakob Asyl nicht nur eine Mitgliedschaft nachweisbar. Der Fürther Bericht von 1913 verbindet seinen Namen mit konkreten Unternehmungen im alpinen Gelände. Damit tritt der Jurist aus einer schlichten Namensliste als tatsächlich dokumentierter Bergwanderer hervor.

Asyl erscheint im gedruckten Verzeichnis für 1905 als Rechtsanwalt mit dem Eintrittsjahr 1889. Ein späterer Bericht nennt ihn als königlichen Justizrat. Der Titelwechsel ist ein biografischer Hinweis auf eine berufliche Entwicklung; wann einzelne Ernennungen genau erfolgten, lässt sich aus dem Sektionsbericht jedoch noch nicht bestimmen.

Der Jahresbericht von 1913 nennt Asyl im Zusammenhang mit Routen über Imst, Muttekopf und Tschirgant sowie einer Unternehmung zur Anhalter Hütte und zur Heiterwand. Hier ist der Sportbezug erheblich stärker als bei einem bloßen Mitglied: Die Sektionschronik schreibt ihm namentlich Touren zu. Die Auswertung trennt dabei genannte Wegstrecken von einzelnen nicht ausdrücklich datierten Wandertagen.

Auch im Bericht der Kriegsjahre 1914–1918 wird Asyl als Justizrat geführt. Seine Biografie umspannt somit einen langen Zeitraum von der bürgerlichen Rechtswelt des Kaiserreichs bis in die Umbrüche des Weltkriegs. Über Familie und letzte Lebensjahre fehlen noch eindeutige personenscharfe Quellen.

Forschungsgrenze: Vollständige Lebensdaten und außersportliche Personenidentität offen. Tourenorte im Bericht nicht automatisch exakt kalendarisch datieren; keine Ehepartnerzuordnung ohne Quelle.

Historische Quellen und ihre Aussagekraft

  1. [1]Historischen Beleg 1 öffnen
  2. [2]Historischen Beleg 2 öffnen
  3. [3]Historischen Beleg 3 öffnen

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